Leverkusen lässt sich über unterschiedliche Landschafts- und Kulturorte entdecken: durch offene Grünräume, Wanderwege und Museen mit eigenen Themen. Dabei stehen verschiedene Maßstäbe nebeneinander – vom Spaziergang im Park bis zur 62 Kilometer langen Wanderroute. Auch die Kulturorte setzen unterschiedliche Akzente: Industriegeschichte, zeitgenössische Kunst und Ausstellungen zur Geschichte Leverkusens.
Parks und Wege durch Grünräume
Der rund zwei Hektar große Carl-Duisberg-Park ist im Stil eines englischen Landschaftsgartens gestaltet. Breite Wege führen durch weite, von Bäumen gesäumte Grünflächen. Der Wuppermannpark umfasst drei historische Landschaftsgärten aus dem 19. Jahrhundert. Dazu kommen ein Spielplatz, Outdoor-Fitnessgeräte und eine Boule-Bahn – verschiedene Möglichkeiten, Zeit im Park zu verbringen.
Als zusammenhängendes Waldgebiet bietet der rund 275 Hektar große Bürgerbusch einen anderen Landschaftscharakter. Sein ausgedehntes Wegenetz ist zum Spazierengehen, Laufen und Wandern da. Einen eigenen gestalterischen Akzent setzt der Japanische Garten: Er entstand 1912 und umfasst etwa 15.000 Quadratmeter. Zu seiner Ausstattung gehören farbenprächtige Pflanzen sowie Skulpturen und Laternen aus vielen Teilen Ostasiens.
Wanderungen und Bewegung
Die Wanderroute „Rund um Leverkusen“ ist insgesamt 62 Kilometer lang und in zehn Teilstrecken gegliedert. Daneben ist der fünf Kilometer lange Leverkusener Obstweg eine kürzere Streckenoption; er beginnt am NaturGut Ophoven. Im Bürgerbusch gibt es außerdem Wege zum Wandern, Laufen und Spazierengehen.
Auch am Wasser gibt es eine Möglichkeit zur Bewegung: Stand-Up-Paddling ist auf dem Hitdorfer See erlaubt. Der See ist eine ehemalige Kiesgrube von rund 9,5 Hektar Größe und bis zu 18 Meter tief. Da sich lokale Regeln ändern können, prüfen Sie diese vor Ihrem Besuch.
Die Schiffsbrücke Wuppermündung besteht aus drei Schiffen, die über einen Steg verbunden sind. Sie ist zu Fuß und mit dem Fahrrad gut erreichbar und wurde 1983 in die Denkmalliste der Stadt Leverkusen eingetragen. Die Konstruktion und ihre Listung als Denkmal machen sie zu einem besonderen Ziel für alle, die sich für Bauwerke und Geschichte interessieren.
Museen, Kunst und Geschichte
Der Freudenthaler Sensenhammer war früher eine frühindustrielle Schmiede und ist heute ein Museum. In den original erhaltenen Fabrikräumen gibt es funktionierende Maschinen und Vorführungen. Zum Angebot gehören außerdem Konzerte, Lesungen, Ausstellungen und vielseitige Bildungsangebote. So stehen hier sowohl die Geschichte der Schmiede als auch kulturelle Veranstaltungen im Mittelpunkt.
Im Museum Morsbroich werden regelmäßig Werke der zeitgenössischen Kunst ausgestellt. Das Kolonie-Museum präsentiert regelmäßig wechselnde Ausstellungen zu Themen der Leverkusener Geschichte. Die beiden Museen setzen damit unterschiedliche Schwerpunkte: hier zeitgenössische Kunst, dort die Geschichte der Stadt. Bei der jährlich stattfindenden Leverkusener Kunstnacht öffnen Galerien, Ateliers und Museen ihre Türen; außerdem gibt es Lesungen, Musik und Kleinkunst. Wenn Sie die Veranstaltung einplanen, prüfen Sie vorab die Termine.
Das Kinder- und Jugendmuseum MutReiferei befindet sich am Ausweichstandort in der Stauffenbergstraße 17. Samstags und sonntags ist es von 11:00 bis 18:00 Uhr geöffnet; montags bis freitags ist ein Besuch nur für Gruppen möglich. Kurse und Veranstaltungen können nach Anmeldung und Vorausbuchung besucht werden. Da sich Öffnungszeiten ändern können, prüfen Sie diese vor der Anreise.
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