Bergbaugeschichte, der Aasee und die Sandsteinformationen der Dörenther Klippen geben Ibbenbüren unterschiedliche Schwerpunkte für eine Reise. Sie können Ihren Aufenthalt nach Stadtgeschichte und Kultur, Aktivitäten am Wasser oder Wander- und Radtouren ausrichten.
Bergbau und Stadtgeschichte
Das Bergbaumuseum vermittelt Ibbenbürens Bergbautradition anhand von Maschinen, Werkzeugen und Ausrüstung für den Grubenausbau. Zu den Sammlungsinhalten gehören außerdem Dokumente von Bergleuten, Grubenpläne, Mineralien und Fossilien. Stand 16. August 2026 ist das Museum vorübergehend geschlossen, während ein neues Konzept und ein neuer Standort entwickelt werden.
Das Stadtmuseum führt durch die Geschichte des Ortes, von der frühen Besiedlung bis zur Entwicklung zur Mittelstadt; gelegentlich kommen Sonderausstellungen hinzu. Eine weitere Möglichkeit, sich mit der Bergbaugeschichte zu befassen, bietet der thematische Rundgang „Glück auf!“, der historischen Spuren des Bergbaus folgt. Im Stadtbild begegnen Ihnen auch Zeugnisse anderer Epochen: Die Ruinen des Heidenturms, der mit der Burg Ibbenbüren verbunden ist, liegen nahe dem Aasee. Der Bau der heutigen Christuskirche begann 1523.
Fachwerk und Ibbenbürener Sandstein prägen die Innenstadt. Sie gilt als lebendig und bietet sich zum Bummeln und Einkaufen an. So lassen sich städtische Eindrücke mit Besuchen von historischen Orten und Ausstellungen verbinden; bei einem bestimmten Ausstellungstermin lohnt es sich, die aktuellen Daten vorab zu prüfen.
Aasee: Runde, Strand und Freizeitangebote
Am Ibbenbürener Aasee führt ein 2,7 Kilometer langer Rundweg entlang, eine konkrete Option für einen Spaziergang. Zum Aasee-Angebot gehören außerdem ein Beachclub mit Sandstrand sowie Möglichkeiten zum Segeln und für weitere Wasserfreizeit. Das Gelände rund um den See ist ganzjährig frei zugänglich; vorübergehende lokale Einschränkungen sind möglich.
Wer einzelne Anlagen fest einplanen möchte, sollte deren aktuellen Zustand vor Ort prüfen: Am Aasee gibt es einen Skatepark, eine Dirt-Bike-Anlage und mehrere Kinderspielplätze, deren Ausstattung sich verändern kann. Der See ist auch ein Bezugspunkt für längere Touren: Ein Abschnitt des Töddenland-Radwegs verläuft am Aasee entlang.
Dörenther Klippen und Wege in die Landschaft
Südlich von Ibbenbüren, am Rand des Teutoburger Waldes, liegen die Dörenther Klippen. Die Felsformation erstreckt sich über etwa vier Kilometer; ihre Sandsteintürme erreichen bis zu 20 Meter Höhe. Wanderwege führen an den Klippen entlang und in den angrenzenden Teutoburger Wald. Unterwegs eröffnen sich Blicke über das südliche Münsterland.
Die Teutoschleife Dörenther Klippen beginnt und endet am Parkplatz Dörenther Klippen in Ibbenbüren. Prüfen Sie vor dem Aufbruch die Routenbedingungen. Klettern ist auf ausgewiesene Bereiche innerhalb von Kursen beschränkt, die Bergfreunde Ibbenbüren e.V. oder die VHS Ibbenbüren durchführen. Informieren Sie sich vorab über Kursverfügbarkeit und Kletterregeln.
Rodelbahn und Märchenwald
Eine andere Art von Ausflug bietet der Freizeitpark Sommerrodelbahn: Die schienengeführte Rodelbahn ist 100 Meter lang. Zum Park gehören außerdem ein Märchenwald mit zwölf Märchen der Brüder Grimm, Wasserspiele und von Zwergen gebaute Elemente. Eine Spielfläche von 1.500 Quadratmetern ergänzt diese Angebote. Rodelbahn, Märchenwald und Spielfläche setzen jeweils einen eigenen Schwerpunkt für die Gestaltung des Tages.
Radwege und Anreise
Der 122 Kilometer lange Töddenland-Radweg ist ein Rundweg durch das historische Töddenland und führt durch Ibbenbüren. Neben dem Abschnitt am Aasee verläuft die Route nahe am Teutoburger Wald und am Schafbergplateau. Sie ist außerdem mit der Dortmund-Ems-Kanal-Route verbunden. Prüfen Sie vor einer Radtour die aktuelle Beschilderung und den Routenverlauf.
ÖPNV-Anschlüsse für den Töddenland-Radweg bestehen an den Bahnhöfen Ibbenbüren-Laggenbeck, Ibbenbüren und Ibbenbüren-Esch in Püsselbüren. Für die Anreise nach Ibbenbüren gibt es Busverbindungen aus Münster und Osnabrück sowie regelmäßige Bahnverbindungen aus Rheine und Osnabrück. Fahrpläne können sich ändern; prüfen Sie die Verbindungen vor der Reise. Zum Aasee gelangen Sie von der A30 über die Ausfahrt Ibbenbüren. Vom Bahnhof Ibbenbüren ist der See etwa 1,3 Kilometer zu Fuß entfernt.
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