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Die Kapelle in Trierscheid und zwei unterschiedlich verlaufende Routen geben dem Ort verschiedene Schwerpunkte: Ortsgeschichte sowie Touren zu Fuß oder mit dem Rad. Besonders konkret ist die 24 Kilometer lange Wanderrundtour; die Radverbindung führt nach Nohn. Welche Aktivität Ihren Aufenthalt prägen soll, ist eine hilfreiche erste Planungsentscheidung.

Hügellage und Wege am Nohner Bach

Trierscheid liegt auf einem Hügel, der vom Trierbach, vom Nohner Bach und vom Tal An der Kehr begrenzt wird. Der Nohner Bach taucht auch in den Routen auf: Die Wanderrundtour quert ihn, während die Radverbindung durch das Nohner Bachtal führt und den Bach ebenfalls überquert. So haben beide Aktivitäten einen gemeinsamen Landschaftsbezug, verlaufen aber auf unterschiedlichen Strecken.

Die St.-Antonius-Kapelle und ihre älteren Bauteile

Die St.-Antonius-Kapelle in Trierscheid stammt aus dem Jahr 1884. Ihre Bänke wurden um 1765 gefertigt und aus der früheren Kapelle übernommen. Auch das spätgotische Dreipassmaßwerkfenster und die flachbogige Portalrahmung stammen aus dem Vorgängerbau. Eine bei der Renovierung 1964 gefundene steinerne Altarplatte dient weiterhin ihrem ursprünglichen Zweck. Für die zeitliche Einordnung gilt: 1884 bezeichnet den Bau der Kapelle, etwa 1765 die Herstellung der Bänke.

Zu Fuß: die Trierscheid–Nohn–Borler–Bodenbach-Rundtour

Die Rundtour ist 24 Kilometer lang und dauert etwas mehr als fünf Stunden. Damit ist sie ein längerer Tagesprogrammpunkt; wenn Sie sie einplanen, sollten Sie einen großen Teil des Tages dafür vorsehen. Die Route quert den Nohner Bach, führt auf Weg 16 weiter und erreicht anschließend Nohn. Einige Abschnitte sind unbefestigt und können matschig sein. Der Parkplatz für die Tour liegt am südlichen Ortsrand von Trierscheid. Da sich Weg- und Parkplatzverhältnisse ändern können, prüfen Sie beides vor dem Start vor Ort.

Mit dem Rad Richtung Nohn

Die Radverbindung von Trierscheid nach Nohn folgt Wirtschaftswegen durch die Kehr ins Nohner Bachtal. Sie quert den Bach und führt Richtung Nohn über die Heide weiter; dort verläuft sie auf einem durchgehend befestigten Wirtschaftsweg. Der Abschnitt umfasst die HBR-beschilderte Regionale Ergänzungsroute Adenau-Hillesheim. Bei der Wanderung sind Länge, Dauer und Untergrund wichtige Planungspunkte; bei der Radverbindung prägen Kehr, Bachtal und Heide den beschriebenen Verlauf.

Den Aufenthalt nach der Aktivität planen

Für die Suche nach einem Hotel können Sie Ihren Tagesplan zugrunde legen. Die Wanderung nimmt etwas mehr als fünf Stunden in Anspruch; die Radroute ist eine Verbindung nach Nohn. Überlegen Sie, ob der längere Wandertag oder eine Radetappe Ihren Aufenthalt prägen soll, und richten Sie Ihre Übernachtungsplanung daran aus. So steht der Schwerpunkt fest, bevor Sie eine konkrete Unterkunft auswählen.

Weitere Themen im Reiseziel Ahrweiler

Auch im Reiseziel Ahrweiler gibt es eigenständige Kultur- und Naturthemen. In Ahrweiler zeigt die Römervilla am Silberberg ein Modell des römischen Gutshofs und einen audiovisuellen Vortrag. Das Haus der Schützen in Ahrweiler präsentiert kunsthistorische Schätze aus den vergangenen drei Jahrhunderten, darunter Uniformen, Bilddokumentationen und historische Schützengewehre. Im Kreis Ahrweiler liegen die zertifizierten Wanderwege Rheinburgenweg, Eifelleiter und AhrSteig. Der Rotweinwanderweg und zahlreiche markierte kommunale Wege ergänzen dort das Wanderwegenetz. Rheinradweg und Ahrradweg sind Radwege, mit denen der Kreis Ahrweiler insbesondere Fahrradtouristen anspricht.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Adenau.

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