Ein mittelalterlicher Bergfried mit Panoramablick über das Ellerbach-Tal und die Burgsponheimer Grafenrunde geben Burgsponheim zwei unterschiedliche Akzente. Die Burggeschichte reicht von der ersten urkundlichen Erwähnung 1127 bis zur verlassenen Ruine im Jahr 1645; die Wanderung ist 4,8 Kilometer lang und dauert etwa 1 Stunde 30 Minuten.
Burganlage und Architektur
Zum Burgkomplex gehört ein gut erhaltener mittelalterlicher Bergfried von 22 Metern Höhe, der einen Panoramablick über das Ellerbach-Tal eröffnet. Am Wohnturm-Bergfried der Burg Sponheim sind ein Innenkamin, ein aufwendig gestaltetes Fenster und eine Garderobe erhalten. Die meisten dieser Baumerkmale sind sehr gut erhalten.
Der Turm gilt als besteigbar; ein kostenloser Schlüssel ist beim letzten Haus rechts vor der Ruine erhältlich. Auch der Eintritt gilt als kostenfrei. Prüfen Sie die Zugangssituation vor Ort, da sich die Schlüssel- und Besuchsregelung ändern kann.
Historische Stationen
Die erste urkundliche Erwähnung von Burg Sponheim datiert auf 1127. In den 1280er-Jahren wurde sie zur Ganerbenburg; eine Urkunde stammt aus dem Jahr 1287. Bis 1300 bestand eine separate Burgkapelle. Eine Ganerbenburg war gemeinschaftliches Eigentum mehrerer Ganerben. Die Jahreszahlen markieren unterschiedliche Stationen: 1127 steht für die erste Erwähnung, 1287 für die Urkunde zur Ganerbenburg.
Während des Dreißigjährigen Kriegs wurde die Burg zerstört. 1645 stand sie bereits als verlassene Ruine.
Die Grafenrunde: Länge und Einschränkungen
Die Burgsponheimer Grafenrunde gilt als leicht, ist 4,8 Kilometer lang und dauert etwa 1 Stunde 30 Minuten. Sie ist in beiden Richtungen ausgeschildert und führt an den Weinbergslagen Schlossberg, Pfaffenberg und Höllenpfad vorbei. Distanz und ungefähre Dauer geben einen konkreten Rahmen für die Planung der Wanderung.
Die Einstufung als leicht hebt die konkrete Einschränkung nicht auf: Für Kinderwagen und Rollatoren ist die Runde nicht geeignet. Da sich Streckenangaben und Beschilderung ändern können, prüfen Sie beides vor dem Aufbruch.
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