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In Keldung stehen Wanderungen ins Elztal und ein historischer Ortskern mit Zeugnissen aus mehreren Jahrhunderten im Mittelpunkt. Damit können Sie Ihren Aufenthalt entweder auf Wanderungen oder auf die Geschichte des Ortes ausrichten. Zu den konkreten Orientierungspunkten gehören die Kapelle St. Stephanus, der Friedhof, ein Wegekreuz und eine historische Pumpe.

Wandern ins Elztal

Keldung ist Ausgangspunkt für Wanderungen ins Elztal. Von Keldung aus sind Sie in etwa 10 Minuten im Tal der Elz und in einer halben Stunde an der Burg Eltz. Die beiden Angaben geben unterschiedliche Anhaltspunkte für die Tagesplanung: Das Tal der Elz ist mit Wanderungen verbunden, während die Burg Eltz als weiteres Ziel genannt ist. So lässt sich der Wanderschwerpunkt mit einem Besuchsziel verbinden, ohne die beiden Zeitangaben zu einem gemeinsamen Weg zusammenzufassen.

Kapelle und historischer Ortskern

Der historische Ortskern von Keldung ist das Unterdorf unterhalb der dem heiligen Stephanus geweihten Kapelle. In der Kapelle St. Stephanus wird der heilige Stephanus seit dem 13. Jahrhundert verehrt. Erstmals urkundlich erwähnt wurde die Kapelle 1420. Die Baugeschichte führt von dort weiter zu zwei unterschiedlichen Veränderungen: 1707 erhielt sie einen Chor, 1832 wurde ihr Langhaus erneuert. Chor und Langhaus bezeichnen dabei verschiedene Bauteile der Kapelle.

Die katholische Kapelle St. Stephan bildet mit dem Friedhof eine Gesamtanlage. Vor der Kapelle steht außerdem ein Nischenwegekreuz aus dem Jahr 1701. Kapelle, Friedhof und Kreuz geben dem historischen Ortskern mehrere konkrete Bezugspunkte: Neben dem religiösen Ort selbst gehört auch das Wegekreuz zum Blick auf die Geschichte Keldungs.

Weitere Spuren in Keldung

Ein weiteres historisches Zeugnis steht vor dem Haus Hauptstraße 22a: Dort befindet sich eine gusseiserne Schwengelpumpe aus dem 19. Jahrhundert. Ihre genaue Adresse unterscheidet diesen Anhaltspunkt von den Bauwerken rund um die Kapelle und verortet ihn an einer anderen Stelle im Ort.

Auch ein archäologischer Fund gehört zur Geschichte Keldungs. Im Gebiet von Keldung, das zur Stadt Münstermaifeld gehört, wurde der als karolingischer Münzschatz von Pilligerheck bekannte Münzschatz gefunden. Die Bezeichnung erinnert an den Fund, während die Kapelle, das Wegekreuz und die Pumpe konkrete historische Orte beziehungsweise Objekte im heutigen Ortsbild benennen.

Münstermaifeld: ein eigener Stadtschwerpunkt

Im übergeordneten Reiseziel Münstermaifeld liegen weitere eigenständige Kultur- und Entdeckungsziele. Die Stiftskirche St. Martin und St. Severus in Münstermaifeld ist die Kirche des ehemaligen Stifts St. Martin und St. Severus. Für die Erkundung der Stadt gibt es einen historischen Stadtrundgang, der bei einem knapp einstündigen Spaziergang zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Münstermaifeld führt. Ein Smartphone-basierter Stadtrundgang ermöglicht dort die Erkundung von 31 Sehenswürdigkeiten. Die beiden Rundgänge bieten unterschiedliche Formate: eine Zeitangabe für den Spaziergang und eine Zahl von Sehenswürdigkeiten für die smartphonegestützte Erkundung.

Das Archäologische Museum Maifeld befindet sich in Münstermaifeld im Kellergewölbe unter der Tourist-Information, in der alten Propstei am Münsterplatz. Es zeigt die Dauerausstellung „Reichtum. Macht. Seelenheil“. Zum Heimat- und Erlebnismuseum Münstermaifeld gehören weitere Museumsräume in der Stadt, darunter eine historische Schmiede.

Auch der Rad-Wanderweg Maifeld ist in diesem übergeordneten Reiseziel verortet. Er verläuft auf einer nahezu ebenen, ausgedienten Bahntrasse zwischen Münstermaifeld, Polch, Ochtendung und Mayen. Zugleich dient die Strecke als Skulpturenweg: Kunstwerke bilden ein Open-Air-Museum in der Landschaft. Damit stehen in Münstermaifeld neben den Stadtrundgängen und dem Museum auch ein Rad-Wanderweg und Kunst im Freien als eigene Themen zur Auswahl.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Münstermaifeld.

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