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Hohenfels-Essingen liegt in der Vulkaneifel und verbindet ein Wanderwegenetz von mehr als 25 Kilometern mit historischen Mühlsteinhöhlen und Basaltsteinbrüchen. Auf dem Mühlenberg kommen die Mariengrotte und ein Aussichtspunkt hinzu. Für die Planung stellt sich damit eine konkrete Frage: Soll Ihr Aufenthalt vor allem von einer bezifferten Wandertour, von der Geologie oder von kulturellen Orten geprägt sein?

Wandern und Mountainbike

Der Zähbasaltweg bietet einen klaren Rahmen für die Tourenplanung: Der Rundweg ist 7,1 Kilometer lang, dauert 2 Stunden 25 Minuten und umfasst 206 Meter Aufstieg sowie 206 Meter Abstieg. Die Strecke eröffnet weite Blicke über die Vulkaneifel und führt an den Mühlsteinhöhlen vorbei, darunter Schwedenfeste, Borussiahöhle und St.-Martin-Höhle. Prüfen Sie vor dem Aufbruch die Routenbedingungen. Die Höhlen können auf eigene Gefahr erkundet werden; informieren Sie sich vor dem Betreten über die jeweiligen Bedingungen.

Wer eine Wanderung eher nach Stationen als nach einer festen Streckenlänge planen möchte, kann oberhalb von Hohenfels-Essingen den Mühlenberg-Aussichtspunkt, die Mariengrotte, einen Picknickplatz und Höhlen miteinander verbinden. Für Mountainbike-Touren gibt es im Ort einen Einstieg zum Vulkanbike Trail Park. Auch hier empfiehlt es sich, die Routenbedingungen vor der Fahrt zu prüfen.

Als Familienaktivität werden geführte Ponyritte ins „Reich der Dunkelheit“ angeboten. Klären Sie vor der Reise, ob ein Anbieter verfügbar ist.

Basalt, Mühlsteine und Mariengrotte

Die Mühlsteinhöhlen sind eine historische Attraktion in Hohenfels-Essingen. In unterirdischen Höhlungen, die in vulkanisches Gestein geschnitten wurden, entstanden Mühlsteine, die von oben herausgehauen und in festgelegten Größen gefertigt wurden. Der Abbau von Mühlsteinen reicht bis in die Mitte des 13. Jahrhunderts zurück. So trifft auf dem Mühlenberg die vulkanische Landschaft auf Spuren einer jahrhundertealten Nutzung des Gesteins.

Die Mariengrotte liegt verborgen in einem hohen Buchenwald in einer höhlenreichen Landschaft. Sie wird gepflegt und im Wald für Andachten genutzt. Die Basaltsteinbrüche von Hohenfels-Essingen sind mit den größten Basaltsäulen der Vulkaneifel verbunden. In Richtung Betteldorf liegt außerdem ein aufgegebener Steinbruchbereich, der von der Natur zurückerobert wird und typische Basaltsäulen zeigt.

Im übergeordneten Reiseziel Vulkaneifel reicht der geologische Blick über den Ort hinaus: Dort sind bisher 77 Maare nachgewiesen; außerdem wurden 350 Ausbruchszentren gezählt, davon etwa 270 aus der jüngeren Phase. Diese regionalen Zahlen geben den Basalt- und Höhlenthemen von Hohenfels-Essingen einen größeren vulkanischen Zusammenhang.

Anreise und praktische Orientierung

Die Gemeinde hat Straßenanbindung in der Nähe der A1 und A48; kurze Routen führen nach Gerolstein und Daun. Die Buslinien 700, 777 und 515 fahren vom Bahnhof beziehungsweise ZOB Gerolstein zur Haltestelle Hohenfels, Gerolsteiner Straße. Prüfen Sie vor der Fahrt den aktuellen Betrieb und die Haltestellenangaben.

Kostenlose Parkplätze stehen am Gemeindehaus an Schulstraße/Auf Erd und am Waldparkplatz auf dem Mühlenberg zur Verfügung. Da sich Busbetrieb und Parkregelungen ändern können, lohnt sich vor der Anreise ein aktueller Check.

Weitere Reiseziele entdecken: Berlingen, Kopp, Oos, Mürlenbach, Müllenborn, Rockeskyll, Pelm, Birresborn.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Gerolstein.

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