Zilsdorf verbindet Wanderwege mit Bezug zum Vulkan Arensberg mit Bauwerken verschiedener Epochen. Auch Wasser prägt den Ort: Ein Wassertretbecken wird von Quellbächen gespeist, deren Wasser aus den vulkanischen Ablagerungen des Beuel stammt. Wenn Sie eine Unterkunft in Zilsdorf suchen, können Sie Ihren Aufenthalt nach den Themen ausrichten, die Sie interessieren: Wandern, Geologie oder Ortsgeschichte.
Wandern ab Zilsdorf und Wege zum Arensberg
Der Vulkanweg ist ein mittelschwerer Rundweg über 13,3 Kilometer. Er führt von Hillesheim über Walsdorf und Zilsdorf zum Vulkan Arensberg. Der regionale Geopark veröffentlicht derzeit die Routenangaben zu dieser Strecke. Länge und Schwierigkeit geben Ihnen zwei konkrete Eckdaten, um die Wanderung in Ihre Planung einzuordnen.
Der Vulkan-Panorama-Wanderweg beginnt und endet dagegen am Gemeindehaus in Zilsdorf und führt direkt an der XXL-Bank vorbei. Sein Ortsbezug unterscheidet sich damit von der Runde über Hillesheim und Walsdorf: Hier bilden Gemeindehaus und XXL-Bank die markanten Orientierungspunkte; beim Vulkanweg stehen die 13,3 Kilometer und die mittelschwere Einstufung im Vordergrund.
Am selben Gemeindehaus liegt auch der Ausgangspunkt C des GEO-Pfads. Zwei Schautafeln informieren dort über die Mineralquellen der Region sowie über Mineral- und Thermalwässer der Eifel.
Vulkanische Landschaft und Wasser
Etwa einen halben Kilometer von Zilsdorf entfernt liegt der Beuel, ein Überrest eines vulkanischen Schichtvulkans, der auf ein Alter von etwa 970.000 Jahren datiert wurde. In Zilsdorf gibt es ein Wassertretbecken zum Kneippen. Die Quellbäche, die es speisen, erhalten ihr Wasser aus den vulkanischen Ablagerungen des Beuel. Das Becken ist damit zugleich mit der Geologie des nahe gelegenen Beuel verknüpft.
Der Arensberg zählt zu den größten geologischen Attraktionen im Gerolsteiner Land und ist die einzige bedeutende Vulkankuppe der Tertiärzeit. Er ist außerdem ein Hotspot des Vogelschutzgebiets „Vulkaneifel“ und des FFH-Gebiets „Gerolsteiner Kalkeifel“. Für die Annäherung an den Vulkan führt ein breiter Waldweg von Zilsdorf über einen kleinen Parkplatz am Waldrand des Arensbergs bis zum Stollen und in den Vulkan hinein.
Baugeschichte in Zilsdorf
Die katholische Filialkirche St. Antonius in Zilsdorf ist ein zweiachsiger Saalbau von 1815. Nördlich des Orts liegt das Heiligenhäuschen „Unter dem Heiligenhäuschen“: ein kleiner verputzter Bau mit profiliertem Rundbogenportal aus dem Jahr 1664. Die Formen setzen unterschiedliche Akzente: das profilierte Rundbogenportal am kleinen Heiligenhäuschen und die Einordnung von St. Antonius als zweiachsiger Saalbau.
Die Arnulfuskapelle war über Jahrhunderte Pfarrkirche für Walsdorf und Zilsdorf. Wegen Baufälligkeit wurde sie 1825 abgerissen. Ihre Geschichte ergänzt die Bauwerke im Ort um die frühere kirchliche Funktion für beide Orte und den späteren Abriss.
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