Ellenhausen liegt am Zusammenfluss von Sayn und Kleinem Saynbach. Ausgedehnte Wiesen und ruhige Wälder prägen die Landschaft und bieten Raum für Wandern, Radfahren und Naturerlebnisse. Auch die Ortsgeschichte reicht weit zurück: Ellenhausen wurde erstmals 1100 urkundlich erwähnt und hat seinen ländlichen Dorfcharakter bewahrt, geprägt von regionaler Tradition und Landleben. Wer Landschaft und dörfliche Geschichte schätzt, erhält damit zwei klare Anhaltspunkte, um den Ort als Reiseziel einzuordnen.
Wandern, Radfahren und Anreise
Die El1, Ellenhausen 1, ist eine sechs Kilometer lange Wanderroute zwischen Selters und Ellenhausen und dem Saynbach zugeordnet. Eine weitere Streckenangabe betrifft das Radfahren: Der Ellenhausener Weiher ist die erste Etappe einer zwölf Kilometer langen Radtour durch Ellenhausen. So lassen sich eine ausgewiesene Wanderroute und eine Radtour mit unterschiedlichen Längen voneinander unterscheiden. Da sich Routeninformationen ändern können, prüfen Sie vor dem Aufbruch die aktuellen Angaben.
Auch mit dem Bus gibt es eine Verbindung: Die Linie 461 bedient Ellenhausen auf einer Strecke, die Selters oder Dierdorf mit Ransbach-Baumbach verbindet. Linien, Betreiber und Fahrpläne können sich ändern. Sehen Sie deshalb vor der Reise in den aktuellen Fahrplan des VRM oder des Westerwaldkreises.
Seen, Wege und Ausflugsziele im Umfeld
In der Nähe liegt die Westerwälder Seenplatte, ein Naturschutzgebiet mit sieben Weihern. Ein ausgedehntes Wander- und Radwegenetz bietet Möglichkeiten, die Weiher zu erkunden; die Wegedetails können sich mit der Zeit ändern und sollten vor einer konkreten Tour geprüft werden. Ebenfalls im Umfeld befindet sich der Klingelweiher, ein Quell- und Badesee mit Liegewiese, Terrasse, Kiosk, Spielplatz und Tretbootverleih. Prüfen Sie vor der Anreise vor Ort, welche Einrichtungen und Angebote verfügbar sind. Auch Burg Grenzau liegt in der Nähe. Sie besitzt Deutschlands einzigen dreieckigen Bergfried.
Ortsgeschichte und sichtbare Spuren
Das Holzkreuz in Ellenhausen wurde von der Gemeinde errichtet und am 24. August 1856 gesegnet. Nach einer Renovierung im Jahr 1980 steht es an der Sayntalstraße am Ortsausgang in Richtung Deesen und Sessenhausen. Seine Geschichte verbindet ein genau datiertes Ereignis mit einem heute benennbaren Orientierungspunkt im Ort.
Auch der Tonabbau gehört zur Ortsgeschichte: Nahe dem Friedhof wurde 1913 eine Tongrube angelegt, die Einwohnern aus dem Ort Arbeit bot. Auf dem Gelände einer früheren Tongrube befindet sich heute ein See, der als Angelteich und Freizeiteinrichtung genutzt wird. Wenn Sie dort bestimmte Aktivitäten planen, bestätigen Sie die aktuelle Nutzung vor Ort.
Der Westerwald als regionaler Rahmen
Im übergeordneten Reiseziel Westerwald gibt es neben den örtlichen Strecken auch Fernwanderwege mit einem größeren Maßstab. Der WesterwaldSteig ist 235 Kilometer lang und verläuft in 16 Etappen durch den Westerwald. Der Druidensteig führt über 94 Kilometer in sieben Tagesetappen durch sieben Flusstäler und bietet mehr als 30 Geo-Informationspunkte. Für die Etappenplanung des WesterwaldSteigs lohnt ein Blick in den aktuellen Routenplaner; auch die Geo-Informationen können sich ändern.
Ein anderes regionales Thema setzt der Stöffel-Park: Das rund 140 Hektar große Gelände eines ehemaligen Basaltsteinbruchs verbindet Industriekultur, Erdgeschichte und Natur. Im TERTIÄRUM des Parks werden Fossilien gezeigt, darunter die berühmte „Stöffelmaus“, die rund 25 Millionen Jahre Erdgeschichte dokumentieren. So stehen im Westerwald neben Wanderwegen auch Geologie und Industriekultur als Themen für die Reiseplanung zur Auswahl.
Weitere Reiseziele entdecken: Welschneudorf, Liebenscheid, Luckenbach, Meudt, Steinebach An Der Wied, Wied, Eitelborn, Staudt.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Westerwald.