Bitterfeld-Wolfen verbindet die Goitzsche mit geschützten Landschaften, Rundwegen und einer ausgeprägten Industrie- und Museumsgeschichte. Die Stadt liegt innerhalb des Goitzsche-Landschaftsparks. Für Ihre Reise können Sie deshalb unterschiedliche Schwerpunkte setzen: Zeit im Freien, Ausstellungen oder beides.
Goitzsche, Wege und Landschaft
An der Goitzsche können Sie wandern, joggen und Rad fahren. Im Landschaftspark gibt es miteinander verbundene Wander- und Radwege, darunter zwei Rundwege mit deutlich unterschiedlichen Distanzen: Der Goitzschewald- und Seenrundweg ist etwa 16 Kilometer lang. Der Bitterfelder Stadtwald Rundweg umfasst ungefähr 3 Kilometer und ist barrierefrei. Die ungefähren Streckenlängen helfen Ihnen, die beiden Runden nach dem gewünschten Umfang einzuordnen.
Im Sommer bieten drei Strände an der Goitzsche Möglichkeiten zum Baden, Entspannen und Beachvolleyballspielen. Die Bade- und Strandangebote sind saisonal; für einen Besuch außerhalb des Sommers stehen im Stadtumfeld auch Wege und Landschaft als andere Ausflugsinhalte im Mittelpunkt. Die Fuhneaue setzt einen weiteren Naturakzent: Sie ist ein geschütztes Landschaftsgebiet mit vielfältiger Flora und Fauna.
Museen zur Stadt- und Industriegeschichte
Das Kreismuseum Bitterfeld präsentiert Dauerausstellungen zur Stadtgeschichte, zur Mineral- und Naturgeschichte, zur Industriegeschichte und zum Bitterfelder Bernstein. Damit reicht der Blick über ein einzelnes Thema hinaus: Stadtentwicklung, Naturkunde und industrielle Vergangenheit haben jeweils einen eigenen Platz in den Ausstellungen.
Das Industrie- und Filmmuseum Wolfen zeichnet die Industriegeschichte der Region Bitterfeld-Wolfen von 1800 bis 2004 nach. Es dokumentiert außerdem die Rohfilmproduktion am Originalstandort mit originalen Maschinen. Zur Sammlung gehören mehr als 800 Kameras und Filmkameras; sie ist die größte öffentlich zugängliche Sammlung ihrer Art in Sachsen-Anhalt. Sonderausstellungen und Veranstaltungen widmen sich der Geschichte und Wirkung von Fotografie und Kinematografie. Wer sich für Technik- oder Mediengeschichte interessiert, findet hier neben dem längeren historischen Bogen auch diesen besonderen Schwerpunkt.
Wahrzeichen und weitere Entdeckungen
Bitterfelder Berg und Bitterfelder Bogen zählen zu den Wahrzeichen der Stadt; eine Aussichtsplattform bietet Blicke über die Stadt und die Umgebung. Im übergeordneten Reiseziel Anhalt-Bitterfeld hat der Bitterfelder Bogen einen insgesamt 540 Meter langen Weg mit Plattformen und Bänken. Die oberste Rampe endet an einem Balkon mit Panoramablick über die Umgebung von Bitterfeld. Eine weitere, familienbezogene Möglichkeit ist das Tiergehege Reuden mit Streichelgehege für Familien und Kinder.
Bitterfeld-Wolfen liegt direkt an der A9 und ist mit dem Zug über einen ICE-Halt erreichbar. So können Sie die Anreise mit dem Auto oder der Bahn in Ihre Planung einbeziehen, ohne die verschiedenen Ausflugsinhalte auf eine einzige Route festzulegen.
Im übergeordneten Reiseziel Anhalt-Bitterfeld
Der Landkreis Anhalt-Bitterfeld liegt an Elbe und Mulde, zwischen Dübener Heide und Fläming, und umfasst 1.450 Quadratkilometer. Auch der Goitzschesee bei Bitterfeld gehört zu diesem größeren regionalen Rahmen: Er gilt als eines der jüngsten Gewässer Deutschlands. Dort wurde früher Braunkohle abgebaut und als Nebenprodukt Bernstein gefördert. Diese Geschichte ergänzt die Themen, die Sie in den Museen zur Industriegeschichte entdecken können.
Für die Suche nach einem Hotel in Bitterfeld-Wolfen können Sie zuerst Ihren Schwerpunkt wählen: Rundwege und Landschaft, sommerliche Aktivitäten an der Goitzsche oder Museumsbesuche.
Weitere Reiseziele entdecken: Wolfen, Aken, Sandersdorf-Brehna, Südliches Anhalt, Walternienburg, Zerbst/Anhalt, Osternienburger Land, Raguhn-Jeßnitz.
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