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Magdeburg erschließt sich gut über seine Gegensätze: Der Elberadweg führt mitten durch die Stadt, vorbei an Parks, Brücken und dem Dom. Zugleich reichen die Geschichten, die sich hier entdecken lassen, vom mittelalterlichen Steinsarkophag bis zu tropischen Pflanzen unter Glas. So können Sie Ihren Besuch an der Elbe mit ganz unterschiedlichen Interessen verbinden.

Mit dem Rad an der Elbe und durch grüne Stadtlandschaften

Der Elberadweg verläuft mitten durch Magdeburg. Seine Wege sind gut ausgebaut, überwiegend flach und familienfreundlich. Parks, Brücken und der Dom liegen entlang des Weges und prägen den Blick auf die Stadt. Wenn Sie gern radeln, bietet sich damit eine Möglichkeit, Bewegung und Stadteindrücke zu verbinden. Lokale Bedingungen können sich ändern; prüfen Sie vor einer Tour die aktuellen Informationen zur Strecke.

Eine andere Perspektive eröffnet der Stadtpark Rotehorn: Er liegt auf einer Insel in der Elbe und verbindet alte Alleen mit weiten Wiesen. In den Blickachsen erscheint auch der Dom. Für eine Ausfahrt auf dem Wasser bietet die Weiße Flotte vom Elbufer Fahrten zum Wasserstraßenkreuz und in die Umgebung an. Da Fahrbetrieb und Ziele sich ändern können, prüfen Sie vorab den aktuellen Fahrplan.

Dom, Romanik und gotische Kunst

Der Magdeburger Dom ist die erste gotisch konzipierte Kathedrale auf deutschem Boden. Im Inneren befindet sich die Beisetzung Kaiser Ottos in einem Steinsarkophag. Auch der Magdeburger Reiter mit seinen beiden Begleitfiguren eröffnet einen Zugang zur Kunstgeschichte: Die Skulpturengruppe zählt zu den bedeutenden Werken der europäischen Gotik des 13. Jahrhunderts.

Magdeburg ist zudem Zentrum sowie Ausgangs- und Endpunkt der Nord- und Südroute der Straße der Romanik. Die Grüne Zitadelle setzt dazu einen deutlich jüngeren architektonischen Akzent: Sie war das letzte Projekt des Künstlers Friedensreich Hundertwasser und wurde 2005 fertiggestellt. Zusammen laden diese Orte dazu ein, verschiedene Epochen und künstlerische Handschriften in den Blick zu nehmen.

Museen zwischen Experiment und Gegenwart

In der Lukasklause informiert das Otto-von-Guericke-Museum mit einer ständigen Ausstellung über Leben und Werk Otto von Guerickes. Historische Gerätenachbauten, Bilder, Dokumente und Experimente veranschaulichen seinen Lebensweg. Einen anderen Schwerpunkt setzt das Kunstmuseum Magdeburg Kloster Unser Lieben Frauen: Auf fünf Etagen präsentiert es bedeutende Werke internationaler Künstlerinnen und Künstler der Gegenwart.

Das Museum für Naturkunde Magdeburg bewahrt mehr als 350.000 Objekte aus Geologie, Mineralogie, Paläontologie, Botanik und Zoologie. Seine Dauerausstellung zeigt ökologische Lebensräume Sachsen-Anhalts – von der Börde und der Elbe mit ihren Auenlandschaften bis zum Harz. Wer sich eher für Wissensgeschichte interessiert, kann im Jahrtausendturm ein begehbares Museum in Spiralform entdecken, das 6.000 Jahre Wissensgeschichte vermittelt. Die Gruson-Gewächshäuser wiederum sind ein tropisch-botanischer Garten: Seit 1896 erleben Besucherinnen und Besucher dort die Tropen unter Glas.

Weitere Entdeckungen für unterschiedliche Interessen

Im Steinzeitdorf Randau veranschaulichen rekonstruierte Häuser drei Epochen. Besucherinnen und Besucher können dort am Schießstand den Umgang mit Speer sowie Pfeil und Bogen üben. Im Lehmbackofen gebackenes Brot wird ebenfalls zum Erwerb angeboten. Im Zoo Magdeburg umfasst die AFRICAMBO-Savannenlandschaft eine Elefantenanlage mit verschiedenen Ein- und Ausblicken zur Beobachtung von Elefanten, Grünen Meerkatzen und Löffelhunden. Tieranlagen und Präsentationen können sich ändern; informieren Sie sich vor dem Besuch über die aktuellen Bedingungen.

Ob Sie lieber Radwege und Flusslandschaft, Architektur, Kunst oder Naturgeschichte in den Mittelpunkt stellen: Magdeburg bietet dafür verschiedene Anknüpfungspunkte. Die Mischung aus Elbe, historischen Bauwerken, Museen und grünen Inseln lässt sich nach den eigenen Interessen erkunden.

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