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Staßfurt bietet für einen Aufenthalt zwei sehr unterschiedliche Schwerpunkte: Das Stadt- und Bergbaumuseum führt in die Stadt- und Kaligeschichte, das saisonale Strandsolbad in ein salzhaltiges Badeerlebnis im Freien. Welche Seite Sie stärker gewichten, hängt davon ab, ob Kultur und Industriegeschichte oder ein Besuch im Freibad den Ausschlag gibt. Für die Planung ist vor allem beim Strandsolbad die Saison wichtig; Öffnungsbedingungen und Gebühren können sich ändern.

Stadtgeschichte und Bergbau im Museum

Das Stadt- und Bergbaumuseum präsentiert Staßfurts Stadtgeschichte und die Geschichte des Kalibergbaus. Zur Ausstellung gehören wiederhergestellte Bergbaumaschinen sowie große Geräte und Anlagen aus dem unter- und übertägigen Bergbau, die auf dem Museumsgelände gezeigt werden. Auch die Siedesalzgewinnung und die Kaliindustrie gehören zu den Museumsthemen. So begegnen sich Stadtentwicklung und Bergbaugeschichte an einem konkreten Ort; die ausgestellte Technik ergänzt den historischen Blick um Maschinen und Anlagen.

Das Museum ist mit der Glück-Auf-Tour und der Salzigen Tour verbunden und zugleich ein Halt auf dem Europaradweg R1 sowie der Straße der Romanik. Diese Bezüge geben verschiedene Anknüpfungspunkte für Kultur- und Routeninteressen, ohne dass daraus ein gemeinsamer Tourverlauf folgt. Wenn Sie eine aktuelle Route planen, prüfen Sie deren Verlauf vorab. Im übergeordneten Reiseziel Salzlandkreis ist die Straße der Romanik mit sechs Stationen in fünf Orten vertreten.

Strandsolbad: saisonale Alternative zum Museumsbesuch

Das Strandsolbad ist ein Salzwasserfreibad im Binnenland, das nach einem Bergsenkungsereignis entstand. Sein Wasser weist einen hohen Salzgehalt auf. Zur Anlage gehören eine Schwimmplattform, eine Rutsche, ein Kinderspielplatz und eine Terrasse mit Seeblick. Damit unterscheidet sich das Bad deutlich vom thematischen Schwerpunkt des Museums: Hier stehen Wasser und Aufenthalt im Freien im Mittelpunkt, dort Stadtgeschichte und Bergbautechnik. Das Strandsolbad ist saisonal; Öffnungsbedingungen und Gebühren können sich ändern. Berücksichtigen Sie die Saison bei Ihrer Planung und prüfen Sie die Besuchsinformationen für den gewünschten Termin.

Weitere Themen im übergeordneten Reiseziel Salzlandkreis

Im übergeordneten Reiseziel Salzlandkreis bietet das Ringheiligtum Pömmelte einen archäologischen Schwerpunkt. Es ist die Rekonstruktion eines mehr als 4.000 Jahre alten Kultortes. Die 115 Meter große Anlage besteht aus hölzernen Palisadenringen, Gruben und Wällen; von einer neun Meter hohen Aussichtsplattform lässt sie sich überblicken. Das Gelände ist ganzjährig frei zugänglich, ausgenommen bei bestimmten Veranstaltungen. Ein kostenloser Parkplatz und barrierearme Toiletten stehen ebenfalls zur Verfügung. Da Veranstaltungen Ausnahmen vom freien Zugang bedeuten können, prüfen Sie die Besuchsinformation für Ihren Termin.

Auch für Radinteressen gibt es im Salzlandkreis unterschiedliche Bezugspunkte. Der 3-Flüsse-Radweg ist eine rund 36 Kilometer lange Tagestour zwischen Ilberstedt und Hohenerxleben entlang von Bode, Saale und Wipper. Seine Landschaft wechselt zwischen Flussräumen mit Wäldern und Wiesen und Ackerhochflächen mit weitem Blick. Der Boderadweg durchquert den Salzlandkreis auf etwa 51 Kilometern und führt durch Auenlandschaften, historische Städte und Dörfer. Eine ruhige Auenstrecke mit Wiesen, Hecken und alten Eichen reicht bis zum Rothenförder Wehr von 1889. Im Salzlandkreis stehen damit eine rund 36 Kilometer lange Tagestour und ein etwa 51 Kilometer langer Radweg mit unterschiedlichen Landschaftsbildern gegenüber.

Weitere Reiseziele entdecken: Welsleben, Könnern, Barby, Wolmirsleben, Aschersleben, Baalberge, Plötzkau, Calbe.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Salzlandkreis.

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