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Eibau verbindet eine markante Baukultur mit jährlich wiederkehrenden Festen und Möglichkeiten zum Wandern. Die barocke Dorfkirche, der Faktorenhof und die für die Region typischen Umgebinde- und Faktorenhäuser prägen unterschiedliche Facetten des Ortsbilds. Hinzu kommen der Schwarzbierweg durch den Ort und der nahe Kottmar. Wenn Sie eine Ferienwohnung in Eibau suchen, können Sie Ihren Aufenthalt nach Baugeschichte, einem Festtermin oder Bewegung im Freien ausrichten.

Baukultur vom Kirchturm bis zum Faktorenhof

Die barocke Dorfkirche Eibau wurde nach vierjähriger Bauzeit 1707 geweiht; ihr Turm wurde 1710 fertiggestellt. Die beiden Daten markieren unterschiedliche Stationen ihrer Baugeschichte. Im Ortsbild finden sich außerdem Umgebinde- und Faktorenhäuser, die für die Region typisch sind und vielfach Elemente des ländlichen Barocks zeigen.

Ein herausragendes Beispiel dafür ist der restaurierte Faktorenhof. Der barocke Dreiseithof besteht aus Herrenhaus, Scheune und Stall aus dem Jahr 1717 und gilt als eines der wertvollsten ländlichen Kulturdenkmale der Oberlausitz. Sein Museum macht mehr als 660 Jahre Geschichte Eiba​​us und seine Besonderheiten lebendig. So stehen in Eibau sakrale Baugeschichte und ein historischer Hofkomplex für zwei unterschiedliche Zugänge zur Ortsgeschichte.

Zu Fuß durch den Ort und in die Umgebung

Der Schwarzbierweg beginnt auf dem Beckenberg und führt durch Eibau an sehenswerten Umgebinde- und Faktorenhäusern entlang. Über die Beckenbergstraße und die Kirchstraße erreicht er die barocke Dorfkirche. Wer Architektur und einen Spaziergang durch den Ort verbinden möchte, findet so einen Weg mit einem konkreten Ziel. Da sich Wegbedingungen ändern können, prüfen Sie diese vor dem Aufbruch.

Für einen anderen Schwerpunkt liegt der 583 Meter hohe Kottmar in der Umgebung. Die Bewohner Eiba​​us bezeichnen ihn als Hausberg. Dort gibt es ein Wandergebiet mit gut markierten Wanderwegen und Aussichtspunkten in alle vier Himmelsrichtungen. Der Kontrast zum Schwarzbierweg ist deutlich: Hier führt der Weg durch den Ort an historischen Häusern vorbei, dort stehen Wanderwege und Ausblicke im Vordergrund.

Feste mit eigenen Kalenderpunkten

Das Internationale Kettensägenschnitzertreffen findet alljährlich am Himmelfahrtswochenende auf dem Eibauer Beckenberg statt. Von Donnerstag an Himmelfahrt bis Sonntag gehören tägliche Schausägen, ein Markt mit regionalen Händlern und Handwerkern sowie ein vielfältiges Rahmenprogramm dazu. Wer für dieses Treffen anreist, sollte die jährlichen Termine prüfen; auch Einzelheiten des Programms können sich ändern.

Ein weiterer wiederkehrender Anlass ist der Eibauer Bier- und Traditionszug, der seit 1993 alljährlich am letzten Sonntag im Juni stattfindet. Pferde ziehen dabei zwei-, vier- und teilweise sogar sechsspännige Festwagen. Die Wagen zeigen historische Bilder aus der Geschichte der Oberlausitz und der Bierherstellung. Die beiden Veranstaltungen bieten somit unterschiedliche zeitliche Anhaltspunkte: das Himmelfahrtswochenende und den letzten Sonntag im Juni.

Radfahren und Brotbacken

Die Faktorei 312 bietet geführte Radtouren durch die Oberlausitz auf nahezu autofreien Wegen an. Wer statt einer Radtour eine Aktivität mit fest vereinbartem Termin sucht, kann dort nach Terminvereinbarung Brotbackangebote im Holzbackofen nutzen. Sie sind idealerweise für Gruppen von vier bis acht Personen gedacht. So lassen sich unterschiedliche Interessen berücksichtigen: eine geführte Tour durch die Region oder gemeinsames Brotbacken in kleiner Gruppe.

Weitere Reiseziele entdecken: Obercunnersdorf.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Kottmar.

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