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Der 583 m hohe Kottmar bietet Panoramablicke über mehrere Gebirgszüge und Landschaftsräume. Der Sagenpfad greift zehn Legenden rund um den Berg auf; im Umkreis von 20 km liegen außerdem weitere Ausflugsziele. So treffen am Kottmar Landschaft und Überlieferung aufeinander, während die Ziele der Umgebung zusätzliche Auswahl für die Reiseplanung bieten.

Vom Berg reicht der Blick zum Böhmischen Mittelgebirge, zum Iser- und Riesengebirge, zu den Ausläufern des Erzgebirges und zur Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft. Diese Aussicht spannt einen weiten Bogen über unterschiedliche Landschaftsräume. Der Sagenpfad setzt daneben einen eigenen Schwerpunkt: Hier stehen die mit dem Kottmar verbundenen Erzählungen im Mittelpunkt.

Der Sagenpfad rund um den Kottmar

Der 4,5 km lange Sagenpfad umrundet den Kottmar. Entlang des Rundwegs präsentieren Informationstafeln zehn Legenden, die mit dem Berg verbunden sind. Die Strecke verbindet damit eine klar umrissene Wanderung mit einem Erzählthema: Statt nur eine einzelne Sage aufzugreifen, führt der Weg durch mehrere Motive aus der lokalen Überlieferung.

Wer den Weg plant, kann die Tafeln als inhaltliche Stationen der Runde betrachten. Die Länge von 4,5 km und die Zahl der vorgestellten Legenden geben dafür konkrete Orientierung. Der Rundweg eignet sich als eigener Programmpunkt; die Panoramablicke und die Sagen vermitteln dabei unterschiedliche Seiten des Kottmars.

Startpunkt, Bus und Ausflugsziele

Der Sagenpfad beginnt am Wanderparkplatz oberhalb der Kottmarschenke. Der Zugangspunkt ist von der Haltestelle Hirsch in Eibau mit Buslinie 56 erreichbar. Wenn Sie mit dem Bus anreisen, prüfen Sie die Verbindung und den Fahrplan vor der Fahrt, damit Sie Ihre Anreise passend planen können.

Im Umkreis von 20 km um Kottmar liegen Ausflugsziele wie Löbau, Herrnhut, Oderwitz, Zittau und die Zittauer Berge. Die Auswahl umfasst Museen und historische Gebäude ebenso wie eine Sommer- und Winterrodelbahn, die Zittauer Schmalspurbahn und Wanderziele. Das Angebot reicht damit von Kultur und Baugeschichte bis zu Aktivitäten im Freien. Welche Ziele zusammenpassen, hängt davon ab, worauf Sie Ihren Aufenthalt ausrichten möchten. Prüfen Sie vor einem Besuch die Zugänge und aktuellen Bedingungen der jeweiligen Attraktion.

Eine Taufe mit Spreequellwasser

Eine besondere, von einer Sagenfigur geleitete Erfahrung ist die Taufe mit Spreequellwasser. Zwerg Gerbod führt sie an der geografisch höchstgelegenen Spreequelle durch. Für die Teilnahme ist eine vorherige Anmeldung bei der Tourist-Information Eibau erforderlich. Wenn Sie dieses Angebot einplanen, stimmen Sie die Teilnahme vor Ihrer Reise dort ab.

Görlitz: Stadtgeschichte und Baukunst

In Görlitz prägen die historische Altstadt und ihre Baudenkmäler das Stadtbild. Die Altstadt umfasst etwa 4.000 Baudenkmäler und zählt zu den am besten erhaltenen historischen Ensembles in Mitteleuropa. Görlitz verdankt seinen noch heute sichtbaren Reichtum und seine außergewöhnliche Pracht seiner Lage an der Via Regia. Der historische europäische Handelsweg verband einst Handelsräume zwischen Thüringen und Sachsen im Westen sowie Schlesien, Böhmen und Polen im Osten. Am Untermarkt stehen Bürgerhäuser aus Renaissance und Barock.

Der Schönhof in Görlitz wurde nach einem Stadtbrand ab 1526 im Stil der Renaissance wiedererrichtet. Er ist das Hauptgebäude des Schlesischen Museums zu Görlitz und zählt zu den ältesten Renaissancebauten nördlich der Alpen. Ein weiteres Bauensemble ist das Heilige Grab in Görlitz: Es entstand zwischen 1481 und 1504 und umfasst die Grabkapelle, die Salbungskapelle und die Adamskapelle. Das Heilige Grab ist eine einzigartige Nachbildung der heiligen Stätten Jerusalems und das älteste erhaltene Bauwerk dieser Art nördlich der Alpen.

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