Zum Inhalt

Eine erste Erwähnung der Kirchenglocken von Dürrhennersdorf stammt aus dem Jahr 1423; die heutige Kirche entstand erst 1874/75. Dieser zeitliche Bogen macht den Ort für Kulturinteressierte ebenso greifbar wie die Landschaft mit ihren Hügeln, Feldern und Wäldern. Für Ihre Reiseplanung ergeben sich damit zwei unterschiedliche Schwerpunkte: Bau- und Ortsgeschichte oder Wege zu Fuß und mit dem Rad. Wer eine Übernachtung sucht, kann zunächst überlegen, welche dieser Seiten den Aufenthalt prägen soll.

Kirche und Glockengeschichte

Der heutige Kirchenbau wurde 1874/75 unter Verwendung von Teilen des Fundaments und des Turms des Vorgängerbaus errichtet. Im oberen Kirchturm ist die Geschichte der Glocken an einer Wand dargestellt. Das Kirchenmuseum stellt ebenfalls die Glockengeschichte und die Funktion der Glocken vor. Die Kirche gilt als Markierung des Zentrums von Dürrhennersdorf – ein konkreter Orientierungspunkt für die Beschäftigung mit der Ortsgeschichte.

Die Kirche wird für Gottesdienste und Veranstaltungen genutzt und dient auch Gebet und Andacht. Ein einfacher Besuch ist nach vorheriger Absprache, während der Zeit der offenen Kirche oder im Rahmen von Gottesdiensten möglich. Auch das Uhrwerk kann auf eigene Gefahr besichtigt werden. Informationsblätter bietet die Kirche auf Deutsch, Englisch, Polnisch und Tschechisch an. Da sich Besuchsmöglichkeiten und Sprachmaterialien ändern können, prüfen Sie am besten vorab die aktuelle Bereitstellung.

Museum und Baugeschichte des Gutshofs

Das Sächsische Rassekaninchenmuseum eröffnete 2015 im alten Gutshof Dürrhennersdorf. Ein Besuch lässt sich nach vorheriger telefonischer Vereinbarung einplanen. Auch der frühere Pferdestall des Ritterguts gehört zur örtlichen Baugeschichte: Er wurde in ein Bürger- und Vereinshaus mit Ausstellungs- und Versammlungsraum umgewandelt. So stehen neben der Kirchengeschichte auch ein Museum und die Umnutzung eines früheren Stallgebäudes als eigene Themen für einen Aufenthalt im Ort.

Landschaft, Spaziergänge und Wandern

Die Landschaft um Dürrhennersdorf umfasst sanfte Hügel, offene Felder und Wälder sowie die Engeleiteiche. Zu den drei örtlichen Bergen zählen Hutberg, Seidelberg und Kuhberg. Im Höllengrund verläuft ein Rundwanderweg. Als Möglichkeiten in der Umgebung gelten Spaziergänge, Wanderungen, Radfahren, Naturbeobachtung und Picknicken. Damit können Sie den Schwerpunkt auf Bewegung legen oder Naturbeobachtung und eine Picknickpause in Ihre Überlegungen einbeziehen.

Eine konkrete Wanderoption ist eine rund 15 Kilometer lange Route aus der Reihe Obercunnersdorfer Wanderungen, die durch Dürrhennersdorf führt. Eine weitere regionale Wanderroute sieht nach dem Eintritt in den Ort eine Einkehr am Schützenhaus vor. Prüfen Sie vor der Reise, ob die Einkehrmöglichkeit verfügbar ist.

Radtour und Streckenwahl

Die 28 Kilometer lange Radrunde „Rund um den Großen Wald“ führt durch Dürrhennersdorf und Friedersdorf. Sie ist als Schleife angelegt und kann an jedem Punkt aufgenommen werden. Für die Auswahl stehen damit unterschiedliche Formate zur Verfügung: eine etwa 15 Kilometer lange Wanderroute oder eine 28 Kilometer lange Radrunde. Den aktuellen Verlauf der Radroute sollten Sie vor der Fahrt prüfen.

Weitere Reiseziele entdecken: Kreba-Neudorf, Hähnichen, Vierkirchen, Mittelherwigsdorf, Görlitz, Kottmar, Hainewalde, Reichenbach/Oberlausitz.

Unterkünfte suchenAnzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Görlitz.