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Der Bergbaulehrpfad in Weißenborn/Erzgeb. verbindet Spuren des Erzbergbaus mit Blicken in die Erzgebirgslandschaft. Der Ort liegt am Fuß des Erzgebirges nahe Freiberg. Neben dem Lehrpfad stehen ausgeschilderte Rad- und Wanderwege sowie ein Freibad als weitere Schwerpunkte für einen Aufenthalt zur Wahl.

Bergbaugeschichte entlang des Lehrpfads

Sechs hölzerne Informationstafeln am Bergbaulehrpfad widmen sich Weißenborns Geschichte und dem Bergbau. Am Weg liegt das ehemalige Huthaus der Grube Himmelsfürst samt Günther Erbstolln. Ein Abstecher führt zum eingestürzten oberen Mundloch der 900 Meter langen Wernergrabenrösche.

Ein möglicher Startpunkt ist das Dreiländereck an der Kreuzung von Friedrichweg und Buchenweg. Der Lehrpfad ist in beide Richtungen markiert. Mit dem Abstecher zum Wernergraben lässt sich die Strecke auf etwa 9,2 Kilometer verlängern. Die Zugangsbedingungen an diesem Abstecher können variieren; prüfen Sie vor Ort die Beschilderung. Der untere Abschnitt kann im Frühjahr oder nach starkem Regen nass sein, weshalb geeignetes Schuhwerk ratsam ist.

Ort und Landschaft erkunden

Die erste dokumentierte Erwähnung Weißenborns datiert auf 1213. Auf dem nördlichen Feld Weißenborns wurde bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts Silber, Kupfer, Zinn und Blei abgebaut. Diese Zeitangaben geben unterschiedliche Anhaltspunkte für die Ortsgeschichte und den Bergbau.

Die Täler der Freiberger Mulde und der Bobritzsch schneiden sich bis zu 100 Meter tief in die Landschaft ein. Am Bergbaulehrpfad kommen Blicke in die Erzgebirgslandschaft mit Bergbauresten zusammen. Im Umfeld Weißenborns und Berthelsdorfs verlaufen ausgeschilderte Rad- und Wanderwege durch Naturlandschaft und zu Aussichtspunkten. Beide Orte sind Ausgangspunkte für Rad- und Wandertouren. Der Bergbaulehrpfad bündelt historische Spuren; auf den ausgeschilderten Wegen rund um die Orte stehen Natur und Aussichtspunkte im Vordergrund.

Das Freibad als weiterer Schwerpunkt

Das Freibad bietet eine Alternative zu Touren im Gelände. Seine Wasserfläche umfasst 3.600 m². Zur Ausstattung gehören eine große Wasserrutsche, ein 2,50 m hoher Sprungturm sowie Spiel- und Kletteranlagen; außerdem gibt es ein Beachvolleyballfeld. Der Zugang zum Becken ist barrierefrei über einen rollstuhlgerechten Eingang und einen Lift möglich. Kostenlose Parkplätze sind vorhanden.

Weitere Themen in Mittelsachsen

In Mittelsachsen setzt der Rochlitzer Berg einen anderen Akzent: Er ist 353 Meter hoch und ein Überbleibsel vulkanischer Aktivität. Dort kommt roter Porphyrtuff vor, der als in Deutschland und Europa einmalig gilt. Die Ausstellung terra mineralia im Schloss Freudenstein in Freiberg präsentiert mehr als 3.500 Minerale, Edelsteine und Meteoriten. So stehen neben den Bergbauspuren im Gelände auch ein Blick auf Gesteine und eine große Mineraliensammlung als regionale Themen zur Auswahl.

Im Schloss Rochsburg zeigt die Ausstellung „Leute machen Kleider“ 52 Kostüme aus 1.000 Jahren europäischer Modegeschichte. Sie bietet einen weiteren kulturellen Schwerpunkt innerhalb Mittelsachsens.

Weitere Reiseziele entdecken: Berthelsdorf/Erzgebirge, Leubsdorf, Eppendorf, Frauenstein, Erlau, Hilbersdorf, Frankenstein, Döbeln

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Mittelsachsen.

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