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Schloss Burgk bündelt Freitals Bergbaugeschichte, Kunst und mehrere Besuchsanlässe an einem Ort. Im 19. Jahrhundert war es die Residenz des Freiherrn Carl Friedrich August Dathe von Burgk und zugleich administrativer Mittelpunkt des 1819 gegründeten Freiherrlich von Burgker Steinkohlen- und Eisenhüttenwerkes. Seit 1946 befinden sich dort die Städtischen Sammlungen Freital; der Park, das Schlosscafé und der Erlebnisspielplatz „Burgkania“ laden ebenfalls zum Besuch ein.

Schloss Burgk: Museum und Kunstsammlung

Das Freitaler Museum besteht seit 1924; die Städtischen Sammlungen befinden sich seit 1946 im Schloss. Die Städtische Kunstsammlung zeigt Werke aus etwa 1890 bis 1950; zu ihren Glanzpunkten gehören neun Gemälde von Otto Dix. Damit treffen im Schloss zwei unterschiedliche Zeitbezüge zusammen: die Geschichte des Museums und der Zeitraum der ausgestellten Kunst.

Für Kinder ergänzt Burgkania das Geschichtsthema um einen spielerischen Zugang. Auf dem Erlebnisspielplatz im Schloss Burgk können sie die Welt des Bergbaus entdecken und erleben.

Bergbau vor und unter Tage

Auch die Fördergerüste gehören zu Freitals Bergbaugeschichte. Seit 2003 besitzt Freital mit den wiederaufgebauten Fördergerüsten zwei montantechnische Denkmale und Touristenattraktionen. Jeder Turm ist 28 Meter hoch und wiegt 54 Tonnen. Die Maße vermitteln einen konkreten Eindruck von der Größe der technischen Denkmale.

Eine weitere Perspektive bietet das Besucherbergwerk „Tagesstrecke Oberes Revier Burgk“. Im authentischen Untertagebereich erfahren Gäste Wissenswertes über den harten Berufsalltag der Bergleute und das Grubenunglück von 1869. Während die Fördergerüste den technischen Aspekt des Bergbauerbes darstellen, richtet sich der Blick hier auf Arbeit und ein konkretes historisches Ereignis. Wenn Sie diesen Programmpunkt einplanen, prüfen Sie vor der Anreise die Betriebszeiten.

Schwimmen und Freizeitangebote

Das Erlebnisbad im Freizeitzentrum „Hains“ bietet ganztägiges öffentliches Schwimmen. Zum Angebot gehören ein Mehrzweckbecken mit Strömungskanal und zwei 20-Meter-Bahnen, ein Wasserspielplatz für die Kleinsten sowie zwei Röhrenrutschen.

Oskarshausen setzt einen anderen Freizeitschwerpunkt: Der Familienfreizeitpark in Freital, nahe Dresden, bietet Indoor- und Outdoor-Angebote auf mehr als 15.000 Quadratmetern. Zum Angebot zählen Porzellanmalerei, eine Holzwerkstatt, Textildruck und Kunsthandwerk. Anders als im Hains steht hier nicht das Schwimmen im Mittelpunkt, sondern eine Bandbreite kreativer und handwerklicher Themen.

Radfahren: Fernroute und ehemalige Bahntrasse

Auch für Radfahrende gibt es in Freital unterschiedliche Streckenbezüge. Die touristische Radfernroute Mittellandroute D4 (Aachen–Zittau) verläuft durch Freital entlang der Staatsstraße 194 zwischen Tharandt und Freital. Daneben führen Radwanderwege und Freizeitrouten über ehemalige Bahntrassen; dazu gehört die Windbergbahn durch die Freitaler Stadtteile Burgk und Kleinnaundorf bis nach Bannewitz. Die Routenbezüge unterscheiden sich: Bei der D4 ist der Verlauf entlang der Staatsstraße benannt, bei der Windbergbahn stehen die frühere Bahntrasse und konkrete Stadtteile im Vordergrund. So können Radfahrende ihre Planung an einer Fernroute oder an einer Route über ehemalige Bahntrassen ausrichten.

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