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Schilksee verbindet die Geschichte der Kieler Segelwettbewerbe mit Kunst und dem Landschaftsschutz am Strand. Wenn Sie ein Ziel nicht allein nach dem Segelsport, sondern auch nach Ortsgeschichte, Gestaltung und Landschaft auswählen, finden Sie hier mehrere unterschiedliche Ansatzpunkte. Das Olympiazentrum, der Uhrenturm an der Strandpromenade und der Skulpturenpark in der Parkanlage von Gut Seekamp stehen für verschiedene Seiten dieses Orts- und Kulturbezugs.

Olympiazentrum und Kieler Woche

Anlässlich der Segelwettbewerbe der Olympischen Spiele 1972 in Kiel wurde 1969 der Grundstein für das Olympiazentrum in Schilksee gelegt. Die Jahresfolge verankert den Ursprung des Zentrums im Zusammenhang mit den Kieler Segelwettbewerben und gibt der Ortsgeschichte einen konkreten zeitlichen Bezug.

Als offizieller Bundesstützpunkt des Deutschen Segler-Verbands (DSV) ergänzt das Olympiazentrum die historische Verbindung um eine institutionelle Segelrolle. Wer sich für den Segelsport interessiert, findet hier also sowohl einen Bezug zu den Olympischen Spielen als auch zur Arbeit des Verbands.

Auch die Kieler Woche hat einen konkreten Ortsbezug: Ihr Veranstaltungsgelände liegt im Olympiazentrum Kiel-Schilksee. Wenn die Veranstaltung Ihren Reiseanlass bildet, prüfen Sie vor der Planung die Termine und die aktuellen Hinweise zum Gelände. Die Anordnungen können sich zwischen den Ausgaben ändern.

Kunst an der Strandpromenade und im Skulpturenpark

Der Uhrenturm von Alwin Blaue steht an der Strandpromenade in Schilksee. Er ruht auf einem etwa vier Meter hohen Pfeiler aus roh geschlagenen Granitblöcken; verschiedene maritime Tiermotive sind in den Pfeiler eingearbeitet. Oben sitzt ein Quader aus Uhren. Material, ungefähre Höhe und Motive geben dem Bauwerk mehrere konkrete Gestaltungsdetails.

Wenn Sie sich für Kunst im öffentlichen Raum interessieren, können Sie an diesem Objekt die Granitform und die eingearbeiteten Tiermotive zusammen betrachten. Der Uhrenturm verbindet so eine klar erkennbare Gestaltung mit dem maritimen Thema, ohne dass dafür der Bezug zur Segelgeschichte allein im Vordergrund stehen muss.

Ein weiterer Kunstbezug ist der Skulpturenpark in der Parkanlage von Gut Seekamp. Dort sind Werke des Bildhauers Hans Kock zu besichtigen. Während beim Uhrenturm ein einzelnes Objekt mit genau benannten Bauteilen im Mittelpunkt steht, geht es im Skulpturenpark um die Werke eines Bildhauers. Wenn Sie sich für Bildhauerei interessieren, können Sie diese Arbeiten als eigenen Schwerpunkt in Ihre Planung aufnehmen.

Eine Strecke mit mehreren Stopps

Eine Strecke in Schilksee ist circa drei Kilometer lang und umfasst fünf Stopps. Wer bei der Planung lieber mehrere Haltepunkte berücksichtigt als nur ein einzelnes Motiv auszuwählen, kann diese Größenordnung in die Entscheidung einbeziehen. Die ungefähre Länge und die Zahl der Stopps geben zwei konkrete Anhaltspunkte für den Umfang der Strecke.

Strand und Landschaftsschutz

Der Strand von Schilksee und seine Umgebung gehören zum Landschaftsschutzgebiet „Zwischen Heischer Tal und Schilkseer Steilküste“. Wenn Sie neben Segelsport und Kunst auch die Strandumgebung in Ihre Zielwahl einbeziehen möchten, ist dieser Schutzgebietsbezug ein eigener Aspekt des Ortsprofils. Er ergänzt die Kultur- und Sportthemen um eine ausdrücklich benannte Landschaftseinordnung.

Mit dem Bus zum Olympiazentrum und Segelzentrum

Das Olympiazentrum wird derzeit von den Buslinien 12, 13 und X30 angefahren. Vom Kieler Hauptbahnhof aus ist das Segelzentrum mit den Linien 30S, 501 und 502 erreichbar. Richten Sie Ihre Verbindungssuche nach dem konkreten Ziel und prüfen Sie den Fahrplan vor der Abfahrt, denn Busverbindungen können sich ändern.

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