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Wer Bordesholm über seine Geschichte kennenlernen möchte, findet in der Klosterkirche am Lindenplatz einen konkreten Anknüpfungspunkt. Die Kirche ist Bordesholms ältestes erhaltenes eingetragenes Denkmal und wurde zwischen 1230 und 1510 erbaut. Im Innenraum befindet sich ein spätgotisches bronzenes Grabmal für Anna von Brandenburg und Friedrich I. von Schleswig-Holstein-Gottorp. Kirchenbau und Grabmal bieten zwei unterschiedliche Zugänge: Die Bauzeit des Gotteshauses reicht über mehrere Jahrhunderte, während das Grabmal ein einzelnes spätgotisches Werk für zwei benannte Personen in den Blick rückt.

Die Klosterkirche und ihr Gewölbekeller können besichtigt werden. Die Kirche ist täglich von 09:00 bis 17:00 Uhr geöffnet, sofern keine andere Veranstaltung stattfindet; prüfen Sie die Öffnung vor dem Besuch lokal. Führungen werden für Gruppen und Schulklassen angeboten.

Klosterkirche und Klosterinsel

Auch die Geschichte der Klosterinsel lässt sich über eine zeitliche Abfolge erschließen. Der historische Komplex entwickelte sich, nachdem die frühere Chorherrenstiftung 1330 dorthin verlegt worden war. Eine Insel im Bordesholmer See war über drei Dämme mit dem Festland verbunden, bevor die Kirche und die Klostergebäude errichtet wurden. So gehören zur Geschichte des Ortes sowohl die Verlegung der Stiftung als auch die Verbindung der Insel mit dem Festland vor dem Bau der Gebäude.

Im übergeordneten Reiseziel Rendsburg-Eckernförde

Der Kreis Rendsburg-Eckernförde verfügt über 55 Kilometer Ostseeküste; außerdem liegen dort vier Naturparke. Diese bestehen zu einem wesentlichen Teil aus Natur- und Landschaftsschutzgebieten und bieten Lebensraum für eine vielfältige Tier- und Pflanzenwelt. Damit umfasst der regionale Rahmen sowohl Küstenlandschaft als auch geschützte Naturräume.

Für Radfahrende gibt es im Kreis ein 1.000 Kilometer langes ausgeschildertes Radwegenetz. Der 180 Kilometer lange Naturparkwanderweg führt durch die vier Naturparke im Kreis Rendsburg-Eckernförde. Eine weitere ausgewiesene Route ist der Europäische Fernwanderweg E1: Er verläuft durch die Hüttener Berge, den Brekendorfer Wald und über den Aschberg und ist durchgehend mit dem weißen Andreaskreuz markiert. Der 98 Meter hohe Aschberg bietet bei schönem Wetter einen Rundblick bis zum Nord-Ostsee-Kanal, zur Eckernförder Bucht und zur Landeshauptstadt Kiel.

Der Naturpark Westensee-Obere Eider ist durch zahlreiche Seenkomplexe im Schleswig-Holsteinischen Hügelland geprägt. Zu ihm gehört der rund 7 km² große Westensee, der ein beliebtes Ausflugsziel ist. Die Uferzonen der Eider in diesem Naturpark sind Lebensraum für Eisvögel; das Dosenmoor bietet Lebensraum für eine besondere Flora und Fauna. Diese Angaben geben Einblicke in unterschiedliche Landschaften und Lebensräume des übergeordneten Reiseziels.

Auch die Geschichte im übergeordneten Reiseziel Rendsburg-Eckernförde umfasst verschiedene Themen. Die Altstadt von Rendsburg entstand im 13. Jahrhundert und ist bis heute von mittelalterlichen Bauten geprägt. Das Jüdische Museum in Rendsburg befindet sich in der ältesten erhaltenen Synagoge Schleswig-Holsteins; das Gebäude ist zugleich historisches Baudenkmal und Gedenkstätte. In Groß Wittensee stammt die Holländer-Windmühle aus dem Jahr 1874. So stehen im regionalen Kulturkontext Stadtgeschichte, Erinnerungsort und Mühlenbau nebeneinander.

Weitere Reiseziele entdecken: Kronshagen, Altenhof, Fleckeby, Damendorf, Rendsburg, Schönhorst, Osterby, Holzbunge

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Rendsburg-Eckernförde.

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