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Von Haale aus sind Kanutouren möglich; zugleich passieren Radfahrende und Spaziergänger den Ort auf der NOK-Route. Die Haaler Au bietet Lebensraum für verschiedene Vogelarten, und eine archäologische Spur verweist auf zwei Burgen, die einst im Gebiet standen. Wasser, Route, Natur und Geschichte geben Ihnen unterschiedliche Ansatzpunkte für die Reiseplanung.

Kanutouren und die NOK-Route

Ein Einstiegspunkt für Kanutouren liegt am westlichen Rand des örtlichen Bereichs. Startregelungen und Bedingungen des Wasserzugangs können sich saisonal ändern. Prüfen Sie diese vor einer geplanten Tour, damit Ihre Planung zur jeweiligen Jahreszeit passt.

Die NOK-Route ist eine andere Möglichkeit, Haale in eine aktive Reise einzubeziehen: Radfahrende und Spaziergänger passieren den Ort auf dieser Route. Routenverlauf und Infrastruktur sollten Sie vor der Abfahrt prüfen. Für die Planung unterscheiden sich damit die maßgeblichen Punkte: Bei Kanutouren sind es Startregelungen und Wasserzugang, bei der Route Verlauf und Infrastruktur.

Die Haaler Au und ihre Vogelwelt

Die Haaler Au bietet unter anderem Kiebitzen, Zwergschwänen, Brachvögeln und Braunkehlchen Lebensraum. Das Vorkommen der Arten ist saisonal und naturgemäß variabel. Wer die Haaler Au besucht, soll auf den Wegen bleiben, den Vögeln ruhig zuhören und Ferngläser rücksichtsvoll nutzen. Beachten Sie zusätzlich die aktuellen Hinweise vor Ort.

Eine archäologische Spur

Im Gebiet standen einst zwei Burgen; außerdem ist nur ein Teil eines Burggrabens erhalten. Die Reste können unauffällig sein und sind möglicherweise nicht als Besucherort ausgewiesen. Der Burggraben ist daher eher ein zurückhaltender historischer Bezug als ein verlässlich erkennbarer Besichtigungspunkt.

Der weitere Rahmen: Rendsburg-Eckernförde

Im übergeordneten Reiseziel Rendsburg-Eckernförde eröffnet sich ein eigener regionaler Rahmen. Der Kreis Rendsburg-Eckernförde verfügt über 55 Kilometer Ostseeküste. Etwa 70 Kilometer beziehungsweise zwei Drittel des Nord-Ostsee-Kanals verlaufen durch den Kreis. Dort gibt es außerdem ein ausgeschildertes Radwegenetz von 1.000 Kilometern und vier Naturparke. Diese Größenordnungen ordnen die Themen Küste, Kanal, Radfahren und Natur auf Kreisebene ein.

Auch längere Wege sind Teil dieses regionalen Bildes: Der 180 Kilometer lange Naturparkwanderweg führt durch die vier Naturparke im Kreis. Der durchgehend mit dem weißen Andreaskreuz markierte Europäische Fernwanderweg E1 verläuft durch die Hüttener Berge, den Brekendorfer Wald und über den Aschberg. Bei schönem Wetter reicht der Rundblick vom 98 Meter hohen Aschberg bis zum Nord-Ostsee-Kanal, zur Eckernförder Bucht und bis zur Landeshauptstadt Kiel.

Die Naturparke im Kreis bestehen zu einem wesentlichen Teil aus Natur- und Landschaftsschutzgebieten und bieten Lebensraum für eine vielfältige Tier- und Pflanzenwelt. Im Naturpark Westensee-Obere Eider prägen zahlreiche Seenkomplexe das Schleswig-Holsteinische Hügelland. Zu diesem Naturpark gehört der rund 7 km² große Westensee, ein beliebtes Ausflugsziel. Die Uferzonen der Eider in diesem Naturpark sind Lebensraum für Eisvögel.

Auch Kultur lässt sich im weiteren Reiseziel einordnen: Die Altstadt von Rendsburg entstand im 13. Jahrhundert und ist bis heute von mittelalterlichen Bauten geprägt. Das Jüdische Museum in Rendsburg befindet sich in der ältesten erhaltenen Synagoge Schleswig-Holsteins; das Gebäude ist zugleich historisches Baudenkmal und Gedenkstätte.

Weitere Reiseziele entdecken: Breiholz, Groß Wittensee, Beldorf, Rendsburg, Schwedeneck, Schlei-Ostsee, Lütjenwestedt, Nübbel

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Rendsburg-Eckernförde.

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