Westensee verbindet zwei unterschiedliche Schwerpunkte: den See mit seinen Uferaktivitäten und einen geschützten historischen Ortskern. Für Ihre Planung stellt sich daher vor allem die Frage, ob Sie den Aufenthalt am Wasser, auf einem Weg oder bei der St.-Catharinen-Kirche verbringen möchten. Die örtlichen Möglichkeiten unterscheiden sich nach Landschaft, Aktivität und Streckenformat.
See, Schutzgebiete und Rundwege
Die Westensee-Tour führt rund um den etwa 700 Hektar großen See, durch Wald und offene Landschaft. Als kürzere Uferoption kommt eine Strecke von rund 21 Kilometern hinzu. Damit können Sie eine Rundtour mit einer kürzeren Uferstrecke vergleichen, bevor Sie sich auf eine Variante festlegen. Der See ist im europäischen FFH-Schutznetz ausgewiesen; sein östlicher Abschnitt und der Eiderzufluss sind zusätzlich für Vogel- und Naturschutz ausgewiesen. Wer sich für Natur und Landschaft interessiert, findet hier sowohl unterschiedliche Geländeformen als auch ausgewiesene Schutzbereiche am Wasser.
Aktivitäten am Westenseer Ufer
Am Westenseer Ufer sind Baden, Bootfahren, Kanufahren und Angeln möglich. In der Nähe des Badebereichs gibt es einen Grillplatz, der reserviert werden kann. Das Gasthaus Westensee am See bietet einen Einkehrstopp mit Aussicht auf das Wasser. So lassen sich Aktivitäten und eine Pause am Ufer innerhalb desselben Aufenthaltsschwerpunkts planen. Prüfen Sie vor der Anreise die Zugangs- und Nutzungsregelungen für die Uferangebote, besonders wenn der Badebereich oder der Grillplatz fest in Ihrem Plan steht.
St. Catharinen und der historische Ortskern
Der historische Dorfkern ist geschütztes Kulturerbe und wird von der mittelalterlichen St. Catharinen-Kirche aus dem 13. Jahrhundert geprägt. Die Kirche wurde als Filiale des Klosters Neumünster gegründet. Ihr Feldsteinschiff aus dem 13. Jahrhundert erhielt um 1300 einen gotischen Chor aus Backstein. St. Catharinen bewahrt außerdem historische Kunst und das Grab des dänischen Befehlshabers Daniel Rantzau. Der Wechsel von Feldstein zu Backstein macht die Erweiterung anschaulich; Kunst und Grab ergänzen weitere historische Aspekte. Kirchenführungen sind nach vorheriger Vereinbarung möglich.
Mit dem Rad oder zu Fuß starten
Die Ufer-Parkfläche ist ein praktischer Startpunkt für eine Radrunde um den Eiderringkanal und den Westensee sowie für den Fußweg zum Aussichtspunkt Tüteberg. Damit stehen eine Strecke an Kanal und See und ein Weg mit einem konkreten Aussichtsziel zur Wahl. Sie können also danach entscheiden, ob Sie lieber eine Runde mit dem Rad planen oder zu Fuß den Tüteberg ansteuern möchten.
Rendsburg-Eckernförde als größerer Rahmen
Im übergeordneten Reiseziel Rendsburg-Eckernförde liegen vier Naturparke im Kreis. Der 180 Kilometer lange Naturparkwanderweg führt durch diese vier Parks. Hinzu kommt ein ausgeschildertes Radwegenetz von 1.000 Kilometern im Kreis. Das setzt einen anderen Maßstab als die konkret benannten Aktivitäten und Startpunkte in Westensee. Wer bei der Reiseplanung zwischen Westensee als Schwerpunkt und einem breiter gefassten Reiseziel abwägt, kann so die örtlichen Möglichkeiten von den kreisweiten Natur- und Radwanderangeboten unterscheiden.
Weitere Reiseziele entdecken: Ahlefeld-Bistensee, Steenfeld, Borgdorf-Seedorf, Fockbek, Jevenstedt, Büdelsdorf, Owschlag, Windeby.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Rendsburg-Eckernförde.