Der Hollmarksee ist ein quellgespeister Binnensee in Freienwill und zugleich ein Badesee mit mehreren unterschiedlichen Einrichtungen. Seine Geschichte reicht über ein Jahrhundert zurück: Nach dem Bau eines Auslaufkanals zur Kielstau im Jahr 1906 verringerte sich seine Fläche von 4,05 auf 1,9 Hektar. In den frühen 1920er-Jahren wurde der See als Badesee entdeckt.
Hollmarksee: Badestelle und See
Zum Badebereich gehören ein Nichtschwimmerbereich für Kinder, eine Badeinsel und eine davon getrennte Insel mit Sprungturm. Umkleideräume und Sanitäranlagen ergänzen das Angebot. Auf der großen Liegewiese gibt es sowohl sonnige als auch schattige Bereiche. Ein Kiosk mit großer Außenterrasse serviert Erfrischungen und Snacks; Parkplätze sind am See vorhanden.
Die Zufahrt zum Hollmarksee ist ab der Kreuzung an der Straße zwischen Freienwill und Oeversee ausgeschildert. Da sich Einrichtungen, Parkmöglichkeiten und Bewirtung ändern können, prüfen Sie die aktuelle Situation vor Ihrem Besuch.
Radfahren auf der Uggelhardetour
Die Uggelhardetour ist eine 29 Kilometer lange Radrundtour durch die historische Uggelharde. Sie ist vor Ort ausgeschildert und kann an jedem Punkt begonnen werden. Ein Abschnitt folgt dem historischen Ochsenweg. Auch der Hollmarksee mit seiner Badestelle gehört zu den Sehenswürdigkeiten der Tour.
Die Länge gibt Ihnen einen konkreten Maßstab für die Planung; die Rundform und die Möglichkeit, unterwegs einzusteigen, lassen Spielraum bei der Wahl des Startpunkts. Routenführung und Beschilderung können sich ändern. Prüfen Sie deshalb vor der Fahrt die aktuellen Toureninformationen.
Höckberg und Wege im Wald
Der Höckberg gilt als Freienwills Hausberg und erhebt sich 82 Meter über dem Meeresspiegel. Bei klarer Sicht reicht der Blick aus dem Bereich des Höckbergs östlich bis Satrup und Sörup, südlich in Richtung Schleswig und westlich bis Großenwiehe. Wetter und Bewuchs beeinflussen die Aussicht. Im Wald nördlich des Senders Höckberg gibt es Wege zum Wandern und zur Erholung.
Kirche, Brücke und ältere Ortsgeschichte
Die St. Johannes-Kirche in Kleinsolt ist ein Feldsteinbau aus dem 12. Jahrhundert. Die Kirche und ihr Kirchhof gelten als historisch, künstlerisch, städtebaulich und kulturlandschaftlich bedeutsam. Westlich des Ortes liegt eine Gruppe von Hügelgräbern mit Gräbern aus der Bronzezeit. Die Grühbrücke gilt als Angelns einzige noch erhaltene einbogige Granitblockbrücke.
Auch die Verkehrsgeschichte gehört zum Bild Freienwills: Bis 1936 hatte der Ort einen eigenen Bahnhof. Die frühere Schmalspurbahn verband Freienwill über die Flensburger Kreisbahn in Richtung Flensburg und Angeln. Diese Station und die alte Bahnverbindung erzählen eine andere Geschichte als die viel ältere Kirche und die bronzezeitlichen Gräber – und geben der Erkundung der Gegend verschiedene zeitliche Bezugspunkte.
Bierseminare und Verkostungen
De Beermokers ut’n Norden bietet Bierseminare und Verkostungen an. Das Bier gilt als Naturprodukt ohne Filtration, Behandlung oder Zusätze. Da sich Besuchsbedingungen und Termine ändern können, prüfen Sie vorab, wann und unter welchen Bedingungen ein Besuch möglich ist.
Weitere Reiseziele entdecken: Großsolt, Tastrup, Maasbüll, Ausacker.
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