Das Naturschutzgebiet Geltinger Birk umfasst rund 773 Hektar in Teilen von Nieby und Gelting. Für einen Aufenthalt in Nieby rückt damit eine großflächige Naturlandschaft in den Blick: Die Birk verbindet Küsten- und Feuchtlebensräume mit Möglichkeiten zum Wandern und zur Naturbeobachtung.
Lebensräume und Vogelbeobachtung
Zur Geltinger Birk gehören Strände, Lagunen, Salzwiesen, Küstenwälder und Kliffs ebenso wie Heiden, Trockenrasen sowie Nieder- und Übergangsmoore. Wer die Birk besucht, kann den Blick deshalb über die Küste hinaus auf unterschiedliche Lebensraumtypen richten. Landschaft, Wege und Tierbeobachtung bieten verschiedene Schwerpunkte für die Zeit draußen.
Während der Zugzeiten lassen sich Vögel an der Mühle Charlotte, an der Beveroe-Brücke und am Krötenweg nahe Falshöft beobachten. Geführte Erlebnisse widmen sich außerdem der lokalen Flora und Fauna sowie saisonalen Beobachtungen von Vögeln und Fröschen. Andere Themen führen an den Strand von Falshöft, wo Fossilien und Steine entdeckt werden können. So reicht das Naturprogramm von der Beobachtung von Tieren bis zur Beschäftigung mit Fundstücken am Strand.
Wandern und Radfahren in der Birk
Von Nieby aus können Wandernde die Birk in Richtung Bevereoe durchqueren; entlang von Teilen des Weges sind Rinder auf Weideflächen zu sehen. Ein etwa 12 Kilometer langer, ausgebauter Wander- und Radweg verläuft überwiegend auf dem Deich um die Birk zwischen den Eingängen. Zusätzlich gibt es fünf Rundwanderwege, die zum Erkunden des Gebiets angelegt sind.
Für die Wegwahl sind damit unterschiedliche Formen beschrieben: Die fünf Rundwege richten sich an Wandernde, während der Deichweg auch für Radfahrende ausgewiesen ist. Seine ungefähre Länge gibt eine konkrete Orientierung für die Planung. Wer statt einer selbst gewählten Wegstrecke ein geführtes Angebot bevorzugt, kann die beschriebene Radtour um oder durch die Geltinger Birk berücksichtigen.
Naturstation und Orientierung vor Ort
In Falshöft in Nieby ist die Integrierte Station Geltinger Birk seit 2003 in einem ehemaligen Lotsenhaus untergebracht. Sie dient als regionale Anlaufstelle für Menschen, die sich für Natur- und Artenschutz interessieren. Zur Station gehört eine Ausstellung über die Geschichte und Entwicklung der Geltinger Birk. Damit ergänzt die historische Einordnung die Themen, die bei Wanderungen und Naturbeobachtungen im Gebiet im Mittelpunkt stehen.
Karten zur Orientierung im Naturschutzgebiet erhalten Sie bei der Integrierten Station in Falshöft und in nahegelegenen Tourist-Informationen. An den Eingängen zur Birk gibt es Parkmöglichkeiten. In der Birk sollen Besucherinnen und Besucher auf den ausgewiesenen Wegen bleiben; Hunde sind an kurzer Leine zu führen. Prüfen Sie vor Ihrem Besuch bei Bedarf die aktuelle Verfügbarkeit von Karten und Parkplätzen.
Anreise und geführte Radtour
Für die Planung der Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln lässt sich nah.sh nutzen; prüfen Sie die Verbindungen für Ihren Reisetag. Zum Falshöfter Leuchtturm führt die Anfahrt von Flensburg oder Kappeln über die B 199 bis Gelting und anschließend über Pommerby in Richtung Nieby.
Eine geführte Radtour um oder durch die Geltinger Birk schließt den Falshöfter Leuchtturm ein. Sie ist etwa 14 Kilometer lang und dauert dreieinhalb Stunden. Bei dieser Tour sind sowohl eine ungefähre Strecke als auch eine Dauer angegeben; der Deichweg ist dagegen als etwa 12 Kilometer langer Wander- und Radweg zwischen den Eingängen beschrieben. Da sich Programmdetails der geführten Tour ändern können, prüfen Sie diese vor der Planung.
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