Ilmenau verbindet Naturwege mit markanten Zeugnissen des Bergbaus. Für die Suche nach einem Hotel in Ilmenau hilft es, zuerst den Schwerpunkt Ihrer Tage zu klären: Bewegung im Freien oder Kulturgeschichte. Kickelhahn, Goethewanderweg und Bergmannskapelle stehen für konkrete Themen, an denen sich die Aufenthaltsplanung ausrichten lässt.
Kickelhahn und Wege im Freien
Der Kickelhahn, Ilmenaus Hausberg, ist 861 Meter hoch; sein 21 Meter hoher Aussichtsturm gehört zu den Wahrzeichen der Stadt. Der Berg und der Turm markieren einen Landschaftsschwerpunkt. Eine andere Option ist der 20 Kilometer lange Goethewanderweg, der Goethes Wirkungsstätten von Ilmenau bis nach Stützerbach verbindet. Seine Länge und die benannten Endpunkte machen ihn zu einer klar umrissenen Wanderstrecke. Damit stehen ein markantes Wahrzeichen und ein Weg mit eigener Route für unterschiedliche Naturthemen.
Radfahren und winterliche Wege
Im Trailpark Lindenberg laden drei verschiedene Trails zum Mountainbiken ein. Wenn Sie diese Option einplanen, prüfen Sie vor der Fahrt die aktuelle lokale Information, denn Einrichtungen können sich ändern. Für den Winter gibt es zahlreiche Ski- und Winterwanderwege: Sie führen von Ilmenau bis zum Rennsteig sowie vom Auerhahn bis zum Kickelhahn. Schnee- und Wegbedingungen variieren, und die Verfügbarkeit der Routen ist nicht garantiert. Prüfen Sie vor einer Tour daher die aktuellen Bedingungen. Auch der Ilmtal-Radweg lässt sich als Radfahrmöglichkeit in die Ilmenau-Planung einbeziehen. So reicht die Auswahl von Mountainbike-Trails über saisonabhängige Winterwege bis zu einer Radfahrmöglichkeit.
Münzkeller und Bergbaugeschichte
Der Münzkeller liegt unmittelbar neben der Alten Münze und bietet Einblicke in das 16. Jahrhundert. An der Sturmheide liegt die Bergmannskapelle mitten im früheren Bergbaurevier des Ilmenauer Kupfer- und Silberbergbaus, unterhalb der Halde des ehemaligen Schachtes „Gottes Gabe“. Die Kapelle beherbergt eine Ausstellung zum Ilmenauer Kupferschieferbergbau. Für einen kulturellen Schwerpunkt ergeben sich damit unterschiedliche historische Themen: der Einblick ins 16. Jahrhundert im Münzkeller und der Kupferschieferbergbau an einem Ort im früheren Revier.
Weitere Perspektiven im Ilm-Kreis
Im übergeordneten Reiseziel Ilm-Kreis kommen weitere, regional verortete Wege hinzu. Der Kunstwanderweg Kleinbreitenbach ist zwei Kilometer lang. Kunstwerke schmücken dort die romanische Wehrkirche, den Friedhof, den Kirchvorplatz, das Dorf und den Weg am Ortsausgang. Im Vergleich zum 20 Kilometer langen Goethewanderweg in Ilmenau ist das eine deutlich kürzere Route, deren Kunstwerke sich auf konkrete Orte und den Weg beziehen. Die beiden Strecken unterscheiden sich sowohl im Umfang als auch im Thema.
Zum Radfahren bietet der Ilm-Kreis ebenfalls einen größeren Rahmen. Der 123 Kilometer lange Ilmtal-Radweg ist mit vier Sternen zertifiziert und verläuft auf 45 Kilometern durch den Ilm-Kreis. Der Ilm-Rennsteig-Radweg führt auf einer ehemaligen Bahntrasse von Ilmenau nach Großbreitenbach oder nach Neustadt am Rennsteig. Er verbindet den Ilmtal-Radweg mit dem Rennsteig-Radweg, ist nahezu vollständig asphaltiert und als Fahrradstraße ausgeschildert. Im regionalen Vergleich stehen damit eine Route mit ausgewiesener Gesamtlänge und Zertifizierung sowie eine Verbindung auf ehemaliger Bahntrasse mit fast durchgehendem Asphalt.
Weitere Reiseziele entdecken: Großbreitenbach, Wolfsberg, Geschwenda, Stadtilm, Arnstadt, Frankenhain, Möhrenbach, Elleben
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Ilm-Kreis.