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In Trebra steht die Friedenseiche seit 1988 unter Schutz; in Limlingerode treffen ein Taufstein aus der Zeit der ältesten schriftlichen Erwähnung des Ortes im Jahr 1233 und ein um 1710 geschnitzter Taufengel aufeinander. Naturdenkmal und kirchliche Kunst geben Hohenstein einen konkreten Rahmen für einen Aufenthalt mit unterschiedlichen Schwerpunkten.

Naturdenkmale und Ziele im Wald

Die Trebraer Friedenseiche, auch Kaisereiche genannt, ist als Naturdenkmal ausgewiesen. Am Gesundbrunnen im Trebraer Wald finden Sie eine Schutzhütte mit Feuerstelle sowie Informationstafeln zur Geschichte des Ortes und zum Wald. Dort befindet sich außerdem eine überbaute Quelle mit reinem Wasser, die zur Erfrischung einlädt. So stehen an diesem benannten Ort Waldgeschichte, eine geschützte Eiche und die Quelle als verschiedene Anknüpfungspunkte im Mittelpunkt.

Ein anderes Ziel ist die Sandkuhle in der Trebraer Flur, ein ehemaliger Sandbruch mit Schutzhütte und Blick auf Burg Lohra. Wanderer und Radfahrer können das Gelände erkunden; Autos können neben der Straße abgestellt werden. Während am Gesundbrunnen die Quelle und die Informationstafeln zu Wald und Ortsgeschichte gehören, bietet die Sandkuhle den Blick auf Burg Lohra. Welche dieser Details für Sie den Ausschlag gibt, hängt davon ab, ob Sie sich eher für den Wald und seine Geschichte oder für die Aussicht interessieren.

Kirchen und kirchliche Kunst

Die Sankt-Nicolai-Kirche in Trebra wurde um 1700 am Platz der Vorgängerkirche errichtet. Sie ist ein barocker Saalbau mit einem sehr hohen Westturm aus Werkquadern. In Holbach stammt die Kirche St. Bartholomäus aus dem Jahr 1745; im Süden steht ein Turm mit barocker Fachwerkhaube. Die unterschiedlichen Turmbeschreibungen geben einen konkreten Vergleichspunkt: In Trebra sind die Werkquader des Westturms prägend, in Holbach die Fachwerkhaube des südlichen Turms.

In der Kirche von Limlingerode ist der Taufstein aus der Zeit der ältesten schriftlichen Erwähnung des Ortes im Jahr 1233 zu sehen. Darüber schwebt ein um 1710 geschnitzter Taufengel. Die Orgel ist eine vielbesuchte Konzertorgel. Taufstein, Engel und Orgel stehen damit für unterschiedliche Aspekte der Kirche: die frühe schriftliche Ortsgeschichte, ein später geschnitztes Ausstattungsstück und die musikalische Nutzung als Konzertorgel.

Veranstaltung und Unterkunftssuche

Das Schützenfest des Schützenvereins Limlingerode e.V. umfasst Konzert, Tanz, Preisschießen und weitere Bräuche. Wenn Sie Ihre Reise auf die Veranstaltung ausrichten möchten, prüfen Sie den aktuellen Termin. Für die Suche nach einer Ferienwohnung hilft es, zunächst den Schwerpunkt Ihres Aufenthalts zu bestimmen: Kirchenbau und Taufkunst, Waldziele oder ein Fest bieten jeweils andere Anknüpfungspunkte für die Planung.

Im übergeordneten Reiseziel Nordhausen

Im übergeordneten Reiseziel Nordhausen durchquert der Karstwanderweg den Landkreis auf 56 Kilometern in Ost-West-Richtung. Das Naturpark-Infozentrum Südharz bietet eine interaktive Ausstellung zur Gipskarstlandschaft und zu den Besonderheiten des Südharzes. Die Harzquerbahn verbindet Wernigerode im Norden des Harzes mit Nordhausen im südlichen Harzvorland und ergänzt diese regionale Perspektive um eine Bahnverbindung zwischen den beiden Orten.

Zum übergeordneten Reiseziel Nordhausen gehört auch der Rabensteiner Stollen. Eine Führung führt durch die fast 300-jährige Geschichte des Harzer Steinkohlebergbaus, vorbei an Steinkohleresten, Fossilien, Arbeitsorten, ausgekohlten Flözbereichen und Abbaustrecken, die oft nur 60 Zentimeter hoch sind. Der Grubenzug „Rabenstein-Express“ fährt zunächst 500 Meter in den Berg; anschließend führt der Weg in Abbaubereiche des 18. Jahrhunderts. Prüfen Sie vor einem Besuch die aktuellen Tourarrangements.

Weitere Reiseziele entdecken: Heringen/Helme, Rodishain, Hainleite, Harzungen, Auleben, Hamma, Ilfeld, Niedergebra

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Nordhausen.

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