Ein Ruinenhügel mit Bauresten einer Wasserburg und ein Renaissanceportal mit der Jahreszahl 1571 geben einem Bummel durch Magdala markante historische Anhaltspunkte. Auch die Stadtkirche St. Johannes ist eine sehenswerte Station. So stehen in Magdala Zeugnisse unterschiedlicher Art im Mittelpunkt: Überreste einer Wasserburg, ein Kirchenbau und ein Portal am Rathaus.
Sehenswerte Stationen in Magdala
Der Ruinenhügel erinnert mit seinen Bauresten an eine Wasserburg und zählt zu den sehenswerten Stationen bei einem Bummel durch den Ort. Für kleinere Ausflüge in Magdala wird außerdem eine Kirche als Ziel genannt; als konkrete Sehenswürdigkeit ist die Stadtkirche St. Johannes beschrieben. Wer sich für lokale Architektur interessiert, kann diese Station mit einem Blick auf das Rathaus ergänzen.
Am Rathaus in Magdala befindet sich ein Renaissanceportal, das früher als Eingang diente. In das Portal ist die Jahreszahl 1571 eingemeißelt. Der ehemalige Eingang verbindet damit ein konkretes Baudetail mit einer Jahreszahl, die sich beim Rundgang bewusst in den Blick nehmen lässt. Wasserburgreste, Kirche und Portal bieten verschiedene Zugänge zur Ortsgeschichte, ohne dass daraus eine festgelegte Route oder Reihenfolge entsteht.
Im übergeordneten Reiseziel Weimarer Land
Für eine weiter gefasste Planung im übergeordneten Reiseziel Weimarer Land stehen unterschiedliche Themen zur Auswahl. Der Thüringer Drei Türme Weg ist ein Rundwanderweg durch die geschützte Landschaft des Mittleren Ilmtals im südlichen Weimarer Land. Er verbindet den Paulinenturm bei Bad Berka, den Hainturm im Belvederer Forst bei Weimar und den Carolinenturm bei Blankenhain. Eine andere Ausrichtung hat der Goethe-Erlebnisweg: Er folgt Goethes Weg zu Charlotte von Stein, bietet zwölf Erlebnisstationen zwischen Natur und Kultur und verbindet Weimar und Großkochberg. Etappe 25 des Lutherwegs führt von Weimar nach Apolda. Diese Angaben helfen, die jeweils beschriebenen Routen nach ihrem Thema und Verlauf zu unterscheiden; aktuelle Wegbedingungen sollten Sie vor einer Tour prüfen.
Auch die Museen setzen unterschiedliche Schwerpunkte. Das GlockenStadtMuseum Apolda widmet sich der Kulturgeschichte der Glocken und der Textilindustrie der Region. Im Kunsthaus Apolda Avantgarde werden seit 1995 Ausstellungen internationaler und regionaler Künstler gezeigt; zum Programm gehören außerdem Vorträge, Auktionen, Buchlesungen und Kinovorführungen. Einzelne Veranstaltungstermine können variieren, daher lohnt sich vor dem Besuch ein Blick auf die aktuellen Angaben. Das Coudray-Haus Bad Berka behandelt in seiner Dauerausstellung 200 Jahre Entwicklung des Kur- und Gesundheitswesens in Bad Berka. Das Thüringer Freilichtmuseum Hohenfelden zeigt mehr als 40 historische Gebäude aus dem 16. bis 20. Jahrhundert. Im Saline- und Heimatmuseum Bad Sulza steht die bis ins Jahr 1046 zurückreichende Tradition des Salzsiedens im Mittelpunkt. Das sanierte Wielandgut Oßmannstedt mit Gedenkstätte und multimedialem Museum gibt Einblicke in Wielands Leben, Werk und Wirken; prüfen Sie vor einem Besuch die aktuellen Öffnungsbedingungen.
Für einen kulinarischen Schwerpunkt bietet das Thüringer Kloßmuseum eine praktische Ergänzung zum Museumsbesuch: In der Kloß-Kochschule und der Kartoffelpuffer-Schule lassen sich thüringische Klassiker zubereiten. Seminare oder Schulungen können ganzjährig für bis zu 80 Personen gebucht werden; das Angebot ist an Buchung und Terminplanung gebunden. Wer eine Gruppenaktivität erwägt, sollte den gewünschten Termin daher vorab abstimmen.
Auch Radfahren ist als regionales Thema vertreten. Radwege zwischen Weimar, Apolda und Bad Sulza verbinden Naturerlebnis, Kulturgeschichte und regionale Kulinarik und eignen sich für mehrtägige Radreisen. Der Ilmtal-Radweg führt durch das Thüringer Weintor in Bad Sulza. Prüfen Sie vor der Fahrt die aktuellen Wegbedingungen, besonders wenn Sie eine längere Tour planen.
Weitere Reiseziele entdecken: Schwerstedt, Ilmtal-Weinstraße, Niedergrunstedt, Bad Berka, Blankenhain, Bad Sulza, Kleinschwabhausen, Kapellendorf
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