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In Sainte-Foy-La-Grande führt ein Kulturaufenthalt von der Geschichte der Bastide bis zu digitalen Kunst- und Geschichtserlebnissen. Die Bastide wurde 1255 gegründet; die Église Notre-Dame verbindet eine lange Baugeschichte mit markanten Ausstattungsdetails. Ein kostenlos besuchbares Museum widmet sich der Lokalgeschichte, während die Micro-Folie Werke aus mehreren Kulturinstitutionen digital präsentiert. Hinzu kommen 360-Grad-Virtual-Reality-Erlebnisse und Weinverkostungen. So können Sie den Schwerpunkt Ihres Aufenthalts zwischen mittelalterlicher Stadtgeschichte, Kunst und Ortsgeschichte setzen.

Die Bastide auf eigene Faust entdecken

Die Bastide von Sainte-Foy-la-Grande wurde 1255 von Alphonse de Poitiers, dem Bruder von Saint Louis, gegründet. Der Interpretationspfad der Bastide ermöglicht es Besuchern, auf eigene Faust die Geschichte von Gebäuden zu entdecken, die für mittelalterliche Neustädte repräsentativ sind. Das Gründungsjahr liefert einen zeitlichen Ausgangspunkt; der Pfad richtet den Blick dagegen auf die Baugeschichte repräsentativer Gebäude. Ein selbstgeführtes Besichtigungsheft für den Pfad ist am Empfang des Office de Tourisme erhältlich.

Notre-Dame: Baugeschichte und Ausstattung

Die Église Notre-Dame de Sainte-Foy-La-Grande wurde im 13. Jahrhundert errichtet, 1561 teilweise zerstört und ab 1622 wiederaufgebaut. Diese Daten unterscheiden die Errichtung, die Zerstörung und den späteren Wiederaufbau als eigene historische Etappen. Zu den Ausstattungsdetails zählen historisierende Glasfenster von Étienne Thibaud aus Clermont-Ferrand. Im Chor befindet sich außerdem eine Nussholzkanzel aus dem Jahr 1685. Ihre skulptierte Trägerpartie stellt Herkules beim Erschlagen der Hydra von Lerna dar. So lässt sich die Baugeschichte mit konkreten Details der künstlerischen Ausstattung verbinden.

Lokalgeschichte und digitale Kulturangebote

Das Musée du Pays Foyen ist ein kostenlos besuchbares Museum zur Lokalgeschichte in Sainte-Foy-la-Grande. Besucher können dort die Fantasiewelt von Franck Barret und das rekonstruierte Büro von Élie Faure entdecken; Wechselausstellungen widmen sich ebenfalls der Lokalgeschichte. Damit treffen im Museum unterschiedliche Formen der Vermittlung aufeinander: eine Fantasiewelt, ein rekonstruierter Arbeitsraum und wechselnde Ausstellungen zur Ortsgeschichte.

Die Micro-Folie du Pays Foyen befindet sich im Herzen des Office de Tourisme du Pays Foyen in Sainte-Foy-la-Grande (Gironde). Ihr digitales Museum präsentiert Werke aus Einrichtungen wie dem Louvre, dem Centre Pompidou, dem Musée d’Orsay, dem Château de Versailles und der Cité de la Musique – Philharmonie de Paris. Zusätzlich bietet die Micro-Folie 360-Grad-Virtual-Reality-Erlebnisse mit Monumenten, Kunstwerken und historischen Stätten. Im Unterschied zum auf Lokalgeschichte ausgerichteten Musée du Pays Foyen stehen hier digital präsentierte Werke und virtuelle Erlebnisse im Mittelpunkt.

Weinverkostung ohne Führung

Die Maison des Vignerons bietet Besichtigungen ohne Führung und kostenlose individuelle Weinverkostungen an. Dieser Schwerpunkt ergänzt die Bau-, Kirchen- und Ortsgeschichte um einen weiteren Zugang: Sie können eine Besichtigung ohne Führung mit einer individuellen Weinverkostung verbinden. Für die Wahl des kulturellen Schwerpunkts stehen damit unterschiedliche Themen und Besuchsformen zur Verfügung, von der selbstgeführten Beschäftigung mit der Bastide bis zu digitalen Erlebnissen und Weinverkostungen.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Gironde.

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