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Zwischen Wald und Ozean liegt Bénesse-Maremne; seine ländliche Identität, landwirtschaftlichen Betriebe und natürliche Umgebung sind erhalten. Außerdem gehört der Ort zur eingetragenen Landschaft „Étangs landais sud“; deren Eintragung datiert auf den 18. September 1969. Für Ihren Aufenthalt ergeben sich unterschiedliche Schwerpunkte: Ortsgeschichte, Pelota und weitere Sportangebote sowie Feuchtgebiet und Wege.

Ortsgeschichte und Kirchenbau

Bénesse-Maremne ist seit 1355 schriftlich belegt; 1527 gehörte der Ort zu den neun Pfarreien der Vizegrafschaft Maremne. Auch eine ehemalige Königsstraße von Bordeaux nach Bayonne gehört zur Ortsgeschichte. Bénesse-Maremne lag an dieser Straße, die auf den römischen Chemin d’Aquitaine zurückgeht. Im Viertel Ausse wurde 1609 eine Poststation für Pferde eingerichtet.

Die Pfarrkirche Saint-Martin weist Bauphasen aus den Jahren 1855, 1871 und 1873 auf. Die ursprüngliche Kirche stand am Platz des heutigen Friedhofs; nach einer Restaurierung 1855 wurde sie 1873 an ihrem heutigen Standort neu errichtet. Der Bau hat einen länglichen Grundriss, einen polygonalen Chorabschluss und eine Vorhalle. Ein polygonaler Abschluss besteht aus mehreren Wandflächen. Die Sakristei liegt an der Nordwand des Chorabschlusses.

Zum baulichen Erbe gehört auch Moulin de Lamothe: Dort sind Mauerreste des früheren Zulaufs zum Mühlengerinne erhalten. Das Müllerwohnhaus steht noch und stammt wahrscheinlich aus dem 19. Jahrhundert.

Sportanlagen und Pelota

Die öffentlichen Sportanlagen der Zone Sports liegen im Ortszentrum. Sie sind zu Fuß oder mit dem Fahrrad erreichbar und ganzjährig frei zugänglich. Zum Angebot gehören ein Fronton für baskisches Pelota, ein Bowl-Skatepark, drei Tennisplätze und ein Pétanque-Platz. Außerdem gibt es einen Kinderspielplatz, Tischtennisplatten im Freien und Outdoor-Fitnessgeräte.

Das überdachte Jaïl-alaï-Fronton wurde 1987 errichtet. Es besitzt eine tiefere linke Wand und eine 54 bis 60 Meter lange Cancha, also Spielfläche. Der Zugang zur Ludo-Médiathèque L'Escale des Livres ist für Einwohner von Bénesse-Maremne ebenso wie für Auswärtige kostenlos.

Feuchtgebiet und Wege

Im Süden von Bénesse-Maremne beginnt das Marais d’Orx, ein als Natura-2000-Gebiet ausgewiesenes Feuchtgebiet von 1.000 Hektar. Ein angelegter Weg ermöglicht es, verschiedene Aspekte seiner Biodiversität zu erkunden. In der Umgebung von Bénesse-Maremne verläuft außerdem die etwa 8 km lange Schleife „Tuc des Neuf églises“. Sie führt mit Aussichtspunkten durch Wälder, Sandweinberge und Feuchtgebiete. Prüfen Sie die Routendetails vor Ort, bevor Sie losgehen.

Honigmanufaktur und regionale Produkte

Apis Mellona bietet ganzjährig Besichtigungen der Honigmanufaktur mit Verkostung an. Besuche bei den Bienenstöcken sind saisonal von April bis August möglich. Für Besichtigungen ist eine Anmeldung erforderlich; klären Sie Buchung und saisonalen Zugang vorab. Ebenfalls im Angebot ist lokaler Honig aus dem Südwesten, der aus einer Imkerei zwischen Ozean und Pinienwald stammt. Die Verfügbarkeit des Produkts kann saisonal variieren.

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