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Das Château de terre in Labrit wurde im 13. Jahrhundert errichtet und gilt als Wiege der Sires d’Albret. Der Gemeindewald umfasst etwa 700 Hektar und besteht überwiegend aus See-Kiefern. Dazu kommen die neugotische Kirche Saint-Médard, ein Kriegsdenkmal, eine leichte Fahrradtour, ein Fußwanderweg und ein saisonales Becken. Für Ihren Aufenthalt können Sie so zwischen Geschichte, Landschaft, Bewegung und saisonalem Baden unterschiedliche Schwerpunkte setzen.

Geschichte und Bauwerke

Das Château de Labrit, genannt d’Albret, wurde durch Erlass vom 27. Dezember 1990 unter Denkmalschutz gestellt. Zum Schutzumfang gehören erhaltene Bauwerke sowie Parzellen an Standorten abgetragener Teile, darunter der Hof und die zugehörigen Untergeschosse. Der Schutz umfasst damit nicht nur erhaltene Bausubstanz, sondern auch Flächen früherer Teile. Zusammen mit der Bauzeit des Château de terre und seiner Bedeutung als Wiege der Sires d’Albret ergeben sich unterschiedliche historische Anknüpfungspunkte.

Die Kirche Saint-Médard ist neugotischen Stils und wurde von 1886 bis 1888 errichtet. Ihre Restaurierung wurde 2011 abgeschlossen. Zu den Arbeiten gehörten die Fassaden, die Neuverfugung der Steine, der Glockenturm, die Unterkunft des Glöckners, die Elektrik, die durch den Sturm beschädigten Glasfenster und der Chor. Die Jahreszahlen markieren verschiedene Phasen: 1886 bis 1888 die Errichtung, 2011 den Abschluss der späteren Restaurierung. Der neugotische Stil beschreibt die architektonische Einordnung; die Restaurierung betraf mehrere Teile des Bauwerks.

Das Kriegsdenkmal von Labrit schuf der Bildhauer Robert Wlérick 1922. Das Relief zeigt eine Witwe des Ersten Weltkriegs mit ihrer Tochter, beide mit verschränkten Armen. An beiden Seiten des Reliefs befinden sich zwei bronzene Profilbildnisse von Soldaten. Die Bildkomposition unterscheidet sich damit von den Bauwerken: Im Mittelpunkt stehen dargestellte Personen und ihre Anordnung, nicht Bauzeit oder Restaurierungsarbeiten.

Wald, Wege und saisonales Baden

Der Gemeindewald von Labrit besteht überwiegend aus See-Kiefern und umfasst etwa 700 Hektar. Für Radfahrende ist „A Labrit « Parfums de landes »“ eine konkrete Option: Die leichte Tour ist 39 Kilometer lang und beginnt an der Place de l’église. Ein Abschnitt führt durch abwechslungsreichen Wald, der an heißen Tagen Schatten spendet. Eine andere Bewegungsart bietet der Chemin du Pioc, ein leichter Fußwanderweg. Sie können damit zwischen einer 39 Kilometer langen Fahrradtour und einem leichten Fußweg wählen. Prüfen Sie die Wegbedingungen des Chemin du Pioc vor dem Aufbruch erneut.

Das Bassin Ludique de plein air ist eine saisonale Einrichtung in Labrit. Es verfügt über ein Planschbecken und ein Becken mit allmählich abfallendem Boden, das für kleine Kinder geeignet ist. Schwimm- und Aquagymkurse sind nach Absprache mit dem Bademeister möglich. Da sich Betriebsdetails saisonaler Einrichtungen ändern können, empfiehlt es sich, diese vor dem Besuch zu prüfen.

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