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Rund um die Pfarrkirche Saint-Saturnin erstreckt sich das Ortszentrum von Pey. In den Barthes de l’Adour und auf den örtlichen Höfen treten weitere Seiten des Ortes hervor: landwirtschaftliche Nutzung, saisonale Jagd sowie Besichtigungs- und Verkostungsangebote. Für die Reiseplanung lohnt es sich, die jeweiligen Besuchsformen und Reservierungsbedingungen zu unterscheiden.

Saint-Saturnin und Pont de La Marquèze

Die Pfarrkirche Saint-Saturnin wird einem Bau aus dem 12. Jahrhundert zugeschrieben. 1879 wurden ihre seitlichen Kapellen nach Plänen des Architekten Legrand aus Dax zu Seitenschiffen erweitert. So stehen eine zugeschriebene mittelalterliche Entstehung und ein genau datierter Umbau des 19. Jahrhunderts nebeneinander.

Ein naher historischer Bezug in Josse ist die Pont de La Marquèze: Ihr Bau begann 1931, eingeweiht wurde sie 1935. Als Betonbogenbrücke des Typs Bow-String mit hängender Fahrbahn überspannt sie den Adour zwischen Josse und Pey und trägt zwei Fahrspuren der D 33. Kirche und Brücke geben damit unterschiedliche Einblicke in die Baugeschichte der Gegend – hier die Erweiterung eines Sakralbaus, dort eine Brücke mit klar benannter Konstruktion und Verkehrsfunktion.

Barthes, Trail und Angeln

Die Barthes de l’Adour bei Pey werden teilweise landwirtschaftlich genutzt. Im Winter kommen dort halb unterirdische Jagdhütten zur Entenjagd zum Einsatz; sie werden „tonnes“ genannt. Diese saisonale Nutzung gehört ebenso zum Bild der Barthes wie die landwirtschaftlich genutzten Flächen.

Der Trailkurs der Ronde des Barthes startet am Fronton, führt hinunter zur Pont de La Marquèze, durch den Wald von Sabla und anschließend am Ufer des Adour entlang. Wenn Sie den Trail als Veranstaltung einplanen, prüfen Sie die Termine der jeweiligen Ausgabe separat.

Für 2024 war Marquéze in Pey dem Angelgewässerbereich Dax zugeordnet. Wenn Sie Angeln einplanen, prüfen Sie vorab die aktuellen Zugangs- und Regelungsbedingungen. So bleibt die Datierung der Zuordnung klar von der Planung eines heutigen Angelbesuchs getrennt.

Hofbesuche und regionale Erzeugnisse

Die Ferme Batis bietet Besuchern Einblicke in ihre Kulturen, darunter Getreide und bewässerten Mais, in die Haltung von Enten und Geflügel sowie in ihre Hofanlagen. Die Enten werden im Freien gehalten und mit Getreide aus dem eigenen Betrieb oder aus der Region gefüttert. Besucher können dort außerdem Produkte aus dem Landes wie Foie gras, Entenconfit, Pasteten und Rillettes kennenlernen. Stimmen Sie den Zugang vorab mit dem Hof ab.

Die Ferme Pélerin bietet Besichtigungen des Hofs mit Enten, Kiwis und Saatmais an. Zu den Verkostungen gehören ganzes Enten-Foie-gras, Pasteten, Rillettes, Confit und Entenmägen; die Verfügbarkeit der Produkte kann variieren. Besichtigungen nimmt der Hof für Gruppen ab zehn Personen und nach vorheriger Reservierung an. Prüfen Sie die Reservierungsbedingungen vor der Anreise, da sie sich ändern können.

Die Ferme de Libat erzeugt Bio-Geflügel, Rindfleisch und Milchprodukte. Ihre Milchkühe beweiden die Barthes de l’Adour; aus ihrer Milch entstehen auch Bio-Eis und Bio-Milchprodukte. Die Verfügbarkeit der Erzeugnisse kann variieren.

Für die Wahl eines passenden Hofangebots ist der Unterschied wichtig: Bei Batis stehen Einblicke in Kulturen, Tierhaltung und Hofanlagen neben dem Kennenlernen regionaler Produkte. Pélerin nennt Besichtigungen und Verkostungen, wobei für Besichtigungen die Mindestgruppengröße und Voranmeldung gelten. Die Angaben zu Libat betreffen dagegen Erzeugnisse und Weidewirtschaft.

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