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Der Guindy und seine kleinen Nebenflüsse durchziehen die Landschaft von Cavan. Entlang des Wassers gibt es zahlreiche Wege, deren Böschungen teilweise mit Stein befestigt sind. Für eine kurze Entdeckungsreise verbindet der Ort so Landschaftserlebnisse mit Klangkunst, bretonischer Kultur und sakralen Bauwerken.

Wege, Flusslandschaft und Klang

Der Weg durch das Vallée du Guindy ist mit gelben Markierungen auf grünem Grund gekennzeichnet. Als Startpunkt nennt die Routenführung den Parkplatz an der Esplanade Pierre-Yvon Trémel, neben der Kirche. Da sich Wegmarkierungen ändern können, prüfen Sie diese vor Ort.

Entlang des Weges in der Vallée des Arts sind Skulpturen verschiedener Künstler ausgestellt. Die Vallée des Arts ist ganzjährig zugänglich; prüfen Sie vor dem Besuch mögliche Hinweise auf vorübergehende Wartungsarbeiten.

Das Centre de découverte du son liegt am Guindy in den Wäldern von Kerouspic, zwei Kilometer vom Ortszentrum entfernt. Das Gelände gliedert sich in Klangweg, Klanggarten, Hörhütten, Ausstellungsraum, Konzertsaal und Freilufttheater. Damit stehen unterschiedliche Formen der Beschäftigung mit Klang nebeneinander: Wege und Garten ebenso wie Hör- und Ausstellungsräume.

Das Centre bietet einen Ausstellungsbereich sowie einen Hörbereich mit Liegestühlen zur kostenlosen Nutzung. Bei besonderen Veranstaltungen oder Wartungsarbeiten können sich die Zugangsregelungen ändern. Prüfen Sie die Bedingungen deshalb vor Ihrem Besuch.

Kapellen, Kirche und Kunst

Am Ort Kericoul, am Schnittpunkt von Cavan, Tonquédec und Caouënnec-Lanvézéac, steht die heutige Kapelle Sainte-Mémoire, auf Bretonisch Zant Mémor. Sie wurde 1821 wiederaufgebaut und steht unmittelbar neben einem christianisierten Menhir. In der Kapelle befindet sich eine polychrome Holzskulpturengruppe aus dem 15. oder 16. Jahrhundert: mit Madonna mit Kind, Pietà, Trinitätsdarstellung und einer Statue des heiligen Mémoire.

Auch die Pfarrkirche Saint-Chéron bietet historische Anknüpfungspunkte. Eine Bauphase fällt ins letzte Viertel des 17. Jahrhunderts; Arbeiten sind für 1669, 1674 und 1684 angegeben. Der Glockenturm wurde durch Erlass vom 17. Dezember 1926 als Monument historique eingetragen. Die Kirche liegt zudem an einem Wanderweg.

Die Chapelle Notre-Dame des Anges in Bardérou ist eine gotische Kapelle aus der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts. Zu ihren alten Statuen zählen zwei der Jungfrau Maria sowie Darstellungen des heiligen Loup und des heiligen Cado. Beim Wegkreuz von Kerdaniel trifft eine andere Form der Bildkunst aufeinander: Das Kreuz aus Granit stammt vermutlich aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Auf der Vorderseite zeigt ein Flachrelief Christus am Kreuz, auf der Rückseite die Jungfrau Maria.

Die Metallskulptur Tri-Umphant entstand 2005. Ihr polnischer Künstler Milosz Piotrowski platzierte sie gegenüber der Pfarrkirche von Cavan. Einen bretonischen Kulturbezug bietet Ti Ar Vro, das Kulturhaus des Trégor-Goëlo in Cavan. Es umfasst ein Ressourcenzentrum mit einer Bibliothek in bretonischer Sprache.

Markt und Anreise

Der wöchentliche Markt findet jeden Dienstagabend auf der Esplanade Pierre-Yvon Trémel statt. Zum Angebot gehören Gartenerzeugnisse und Foodtrucks. Prüfen Sie den Markttermin vor Ihrer Reise, wenn Sie Ihren Aufenthalt darauf abstimmen möchten.

Cavan ist über die RD 767 und die Schnellstraße RN 12 Paris–Brest erreichbar. Die angegebene Ausfahrt führt über Lannion, Plouisy und die D67. Prüfen Sie die Straßenbedingungen vor der Fahrt.

Weitere Reiseziele entdecken: Pleudihen-Sur-Rance, Lanrodec, Trémorel, Tréméreuc, Saint Mayeux, Kergrist-Moëlou, Trévou-Tréguignec, Treffrin

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Côtes-D’armor.

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