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Eine leichte Fußroute von fünf Kilometern mit einer angegebenen Dauer von 1 Stunde und 15 Minuten bietet in Landebaëron einen klar umrissenen Spaziergang. Hinzu kommen neolithische Monumente und die Église Saint-Maudez mit ihren Kunst- und Baudetails. Für Ihre Reiseauswahl ist der Unterschied nützlich: Die Boucle PR1 lässt sich nach Strecke und Zeit einordnen; die historischen Orte eröffnen andere Themen und Zeiträume. So können Sie zuerst entscheiden, ob eine Fußroute oder das Kulturerbe den Ausschlag gibt.

Vorgeschichte: zwei Denkmalformen

Der Menhir de Menou-Glas ist ein neolithischer Menhir in Lannec-Menou-Glaz in Landebaëron. Seit dem 28. Juli 1969 ist er als historisches Monument eingetragen. Die Allée couverte dite Ros-Vras ist ebenfalls neolithisch; sie wurde durch Erlass vom 23. Januar 1956 als historisches Monument klassifiziert.

Damit stehen zwei vorgeschichtliche Monumente mit unterschiedlichen Formen und Schutzbezeichnungen nebeneinander. Beim Menhir ist die Eintragung mit ihrem Datum benannt, bei der Allée couverte die Klassifizierung durch Erlass. Wer sich für das Kulturerbe interessiert, kann die beiden Monumente so als eigenständige Themen betrachten, statt sie zu einer pauschalen Sehenswürdigkeit zusammenzufassen.

Vallée du Perrier: botanischer Pfad und Boucle PR1

Die Vallée du Perrier ist ein botanischer Pfad von etwa fünf Kilometern, der Kermoroc’h und Landebaëron verbindet. In der Vallée du Perrier liegt die Boucle PR1: eine leichte Fußroute, ebenfalls fünf Kilometer lang und mit 1 Stunde und 15 Minuten angegeben. Die ähnliche Längenangabe bezeichnet also nicht automatisch dasselbe: einmal den botanischen Pfad, einmal die Boucle PR1 mit eigener Dauer. Für die Zeitplanung können Sie sich an der angegebenen Dauer der Route orientieren.

Der Puits à balancier an der Boucle PR1 wird vor Ort „le shadouf“ genannt. Prüfen Sie vor der Tour die aktuelle Routenangabe der örtlichen Tourismusstelle.

Kirche, Brunnen und Gemälde

Die Église Saint-Maudez zeugt von mehreren Bauphasen zwischen dem 14. und dem 18. Jahrhundert. In der Kirche befindet sich die Donation du rosaire, ein Ölgemälde aus dem 17. Jahrhundert von einem unbekannten Künstler. Das Werk ist als bewegliches Kulturgut im Rahmen des Denkmalschutzes der Côtes-d’Armor geschützt.

Die beiden Brunnen der Fontaine de dévotion Saint-Maudez stammen ebenfalls aus dem 17. Jahrhundert. Sie befinden sich im Ortskern, etwa 30 Meter südwestlich der Kirche, und werden von einem an der Straße gelegenen Waschhaus flankiert. In der Nische des linken Brunnens bewahrt eine steinerne Statue des heiligen Maudez den Bezug zum Namen der Anlage.

Die Datierungen geben verschiedene Maßstäbe vor: Die Kirche umfasst mehrere Bauphasen über mehrere Jahrhunderte, während Brunnen und Gemälde dem 17. Jahrhundert zugeordnet sind. Zusammen mit den neolithischen Monumenten ergibt sich eine zeitliche Spannweite, die den Unterschied zwischen vorgeschichtlichen Denkmalformen, kirchlicher Baugeschichte und einzelnen Kunstwerken sichtbar macht.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Côtes-D’armor.

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