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Le Hinglé verbindet Granitgeschichte, Dorfarchitektur und die Sentiers du Guinefort. La Pyrie steht für die frühere Steinbrucharbeit, die Maison du Peuple für soziale Funktionen und heutige Ausstellungsnutzung; der Wanderweg verläuft am Bach Guinefort. Bei der Reiseplanung können Sie so zwischen Orts- und Industriegeschichte und Zeit auf dem Wanderweg abwägen.

Granitabbau und Leben der Arbeiter

Bei der Granitgrube La Pyrie sind vier Schmiedewerkstätten erhalten, die Ende des 19. Jahrhunderts errichtet wurden. Bis in die 1960er-Jahre produzierte die Grube polierten Granit für Grabdenkmäler. La Pyrie lieferte außerdem die für den Bau des Leuchtturms von Penzance in England benötigten Materialien. Die Geschichte der Grube reicht damit von den erhaltenen Werkstätten bis zu einem konkreten Bauvorhaben in England.

Die Maison du Peuple ergänzt die industrielle Geschichte um die sozialen Funktionen des Steinbruchlebens. Sie wurde 1937 auf Veranlassung der Gewerkschaft der Steinbrucharbeiter eingeweiht und diente als Treffpunkt, sozialer Ort und Heim für die Arbeiter des Steinbruchs. Heute dient sie als Ausstellungssaal. Frühere Gemeinschaftsfunktionen und die heutige Ausstellungsnutzung stehen hier nebeneinander. Wenn Sie sich für konkrete Ausstellungen interessieren, prüfen Sie die aktuellen Informationen vorab.

Ortskern und Baugeschichte

Der Ortskern besteht aus mehreren Gruppen aneinandergebauter Wohnhäuser. Sie sind meist nach Süden ausgerichtet und um einen gemeinsamen Hof angeordnet. Die Kirche Saint-Barthélémy wurde 1847 erbaut und hat einen Grundriss in Form eines lateinischen Kreuzes. So lassen sich zwei unterschiedliche architektonische Merkmale gegenüberstellen: die Anordnung mehrerer Häuser um einen Hof und die Kreuzform des Grundrisses eines einzelnen Kirchenbaus. Bei einem Grundriss in Form eines lateinischen Kreuzes ist die Längsachse länger als die Querachse.

Pont-Ruffier und Les Vaux

Der Pont-Ruffier-Staudamm wurde 1971 gebaut, um eine konstante Wasserreserve zu schaffen. Sein Bau führte zur Überflutung des damals verlassenen Dorfs Les Vaux. Die Geschichte des Damms verbindet damit seine Funktion als Wasserreserve mit einer Veränderung der Siedlungsgeschichte.

Wandern auf den Sentiers du Guinefort

Die Sentiers du Guinefort sind 26 Kilometer lang und verlaufen am Bach Guinefort entlang. Mehrere Streckenvarianten richten sich an Wanderer vom Anfänger- bis zum fortgeschrittenen Niveau. Die Gesamtlänge beschreibt den Weg, die Varianten ergänzen die Planung um unterschiedliche Erfahrungsstufen. Wenn Sie eine Wanderung planen, orientieren Sie sich an der gewählten Variante und prüfen Sie vorab die aktuellen Wegbedingungen.

Crêpes und Galettes zum Mitnehmen

Die Crêperie du Hinglé bietet Crêpes und Galettes zum Mitnehmen an. Wenn Sie dieses Angebot fest in Ihre Planung aufnehmen möchten, prüfen Sie die aktuellen Servicedetails vorab.

Weitere Reiseziele entdecken: Plouezec, Buhulien, Saint-Gilles-Les-Bois, Lescouët-Gouarec, Saint-Connan, Trédias, Ploubezre, Brusvily.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Côtes-D’armor.

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