Pléven bietet mehrere klar unterscheidbare Gründe für einen Aufenthalt: Wanderungen am Lac d’Arguenon, einen Spaziergang am Étang de la Nauvinais und Kulturgeschichte von der Motte bis zur Kirche Saint-Pierre. Wenn Sie ein Hotel in Pléven suchen, können Sie den Reiseschwerpunkt nach draußen oder auf historische Orte legen. Die Routen und Sehenswürdigkeiten eröffnen dafür unterschiedliche Ansätze.
Am Lac d’Arguenon: See, Wald und Wanderwege
Der Lac d’Arguenon ist ein 200 Hektar großer künstlicher See, der von Wald umgeben ist. Zu seiner vielfältigen Flora gehören Buschwindröschen, Veilchen und Waldhyazinthen; die Fauna umfasst Kormorane, Graureiher und Lachmöwen. Auch Zander, große Barsche, Weißfische und Karpfen kommen im See vor. Das Vorkommen der genannten Fischarten und ihre Größen können saisonal variieren.
Eine markierte, 19 Kilometer lange Rundwanderung um den Lac d’Arguenon beginnt in Pléven. Die Wanderung „Lac et forêt“ startet im Ortskern und führt zum See sowie zum Wald des Château de la Hunaudaye. Sie bietet Ausblicke auf den See und führt an historischen Zeugnissen vorbei. Auch die „Tour du lac de l’Arguenon“ beginnt im Ortskern; sie verläuft über Wege an beiden Ufern, zwischen Pléven am linken und Plorec-sur-Arguenon am rechten Ufer. Die Auswahl lässt sich nach Länge, Verlauf und Thema treffen: Für die Rundwanderung ist eine Strecke von 19 Kilometern angegeben; die beiden Ortskernwege unterscheiden sich durch den Waldbezug beziehungsweise die Wege über beide Ufer.
Spaziergang am Étang de la Nauvinais
Der Étang de la Nauvinais liegt in der Gemeinde Pléven zwischen Wald und Château de la Hunaudaye. Das Gewässer war früher eine Sandgrube und wurde in ein geschütztes Naturgebiet für Freizeitaktivitäten und Angeln umgewandelt. Am Ufer gibt es einen angelegten Rundweg und Stege für Spaziergänger. Das Gebiet verbindet damit einen Spaziergang am Wasser mit einem Naturraum, dessen frühere Nutzung als Sandgrube Teil seiner Geschichte ist. Angeln gehört ebenfalls zu den Freizeitnutzungen des geschützten Gebiets.
Bau- und Ortsgeschichte in Pléven
Die Bourgs Heussais gelten als die größte frühmittelalterliche Motte aus dem 11. Jahrhundert. Ein weiteres Kapitel der Baugeschichte bildet die Kirche Saint-Pierre: Sie wurde 1880–1881 nach den Plänen des Architekten Le Coz erbaut. Ein Kelch und eine Patene in der Kirche wurden am 15. April 1966 als schützenswerte Kulturgüter unter Denkmalschutz gestellt. So stehen in Pléven eine frühmittelalterliche Motte, ein Bauwerk des 19. Jahrhunderts und geschützte sakrale Gegenstände für unterschiedliche Aspekte der Ortsgeschichte.
Aussichtspunkt am Barrage de l’Arguenon
Ein Aussichtspunkt in der Nähe des Barrage de l’Arguenon liegt in der Gemeinde Pléven und bietet Blicke auf das Bauwerk. Informationstafeln erläutern seine Geschichte, den Bau und die Funktionsweise. Der Damm selbst ist aus Sicherheitsgründen nicht für Besucher geöffnet.
Das Manoir de Vaumadeuc
Auch das Manoir de Vaumadeuc gehört zur Geschichte des Ortes. 1960 wurde es restauriert und als Luxushotel für die Öffentlichkeit geöffnet. Die mit Vaumadeuc verbundene Familie restauriert und pflegt dieses Kulturerbe weiterhin, damit Besucher es entdecken können. Wenn Sie das Manoir besuchen möchten, klären Sie den aktuellen Zugang vor Ihrer Reise.
Weitere Reiseziele entdecken: Trédrez-Locquémeau, Plougonver, Larmor-Pleubian, Pléneuf-Val-André, Plouguenast, Plessix-Balisson, Saint-Laurent, Plouezec.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Côtes-D’armor.