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Wer Plumieux für einen Aufenthalt in Betracht zieht, kann die Wanderwege nach ihrer Streckenlänge vergleichen und den Ort zugleich über seine Kulturerbestätten kennenlernen. Besonders konkret sind zwei Fragen: Soll es eine kürzere Runde oder eine längere Teilrunde sein, und interessieren Sie sich eher für Wege am Fluss oder für historische Zeugnisse wie Kreuze, Quelle und Sonnenuhr? Plumieux bietet dazu benannte Rundwege und konkrete Ortsgeschichte.

Wandern in Plumieux

Als Startpunkt für Wanderungen eignet sich der Parkplatz zwischen den beiden Fußballplätzen neben der Wohnmobilstellfläche. Der Circuit des Faux (Faô) ist ein 2,5 Kilometer langer Rundweg. Der Guerfro-Weg kann in zwei Rundwege von jeweils etwa 7,5 Kilometern aufgeteilt werden und verläuft entlang des Flusses Guerfro. Jede der beiden Guerfro-Runden ist damit ungefähr dreimal so lang wie der Circuit des Faux; zugleich sind sie nach den ungefähren Angaben gleich lang. Wer die Distanz als wichtiges Auswahlkriterium nutzt, kann so zwischen einer kürzeren Runde und zwei längeren Optionen unterscheiden. Beim Guerfro-Weg kommt der Fluss als klar benannter Bezugspunkt hinzu.

Der kommunale Rundweg ist an Pfosten, Bäumen und anderen Trägern markiert, damit Wandernde dem Verlauf folgen können. Prüfen Sie die Markierungen vor Ort und beachten Sie die örtliche Beschilderung vor dem Aufbruch.

Landschaft und frühere Heideflächen

Die kommunalen Rundwege führen durch die Landschaften von Plumieux, die früher zwischen La Ferrière und dem Wald von Lanouée von großen Heideflächen bedeckt waren. Diese historische Landschaftsangabe ergänzt den Blick auf die Wege um eine zeitliche Perspektive: Neben dem heutigen Verlauf steht die frühere Ausdehnung der Heide als eigener Teil der Ortslandschaft. Für alle, die sich für Landschaftsgeschichte interessieren, ist damit auch der frühere Zusammenhang der Heideflächen zwischen La Ferrière und dem Wald von Lanouée ein Thema.

Kulturerbe in Saint-Leau

Saint-Leau in Plumieux ist reich an Kulturerbe. Das mittelalterliche Wegekreuz von Saint-Leau steht am Standort der zerstörten früheren Saint-Leau-Kapelle. Auch die Saint-Rémy-Quelle befindet sich in Saint-Leau, in der Nähe des kommunalen Rundwegs. Die Sonnenuhr von Saint-Leau liegt etwa zwanzig Meter vom Rundweg entfernt. Quelle und Sonnenuhr lassen sich so jeweils über ihre Lage zur Runde einordnen: Die eine liegt nahe daran, für die andere ist eine ungefähre Entfernung angegeben.

Wegekreuze und Pfarrkirche

Die Wegekreuze bieten unterschiedliche Anknüpfungspunkte für einen Blick auf die Ortsgeschichte: Bei ihnen geht es um Datierung, Inschrift, Sockel und spätere Veränderungen. Das Wegekreuz von Saint-Rémi stammt aus dem 17. Jahrhundert, steht auf einem jüngeren Sockel und trägt die Inschrift „saint Rémi“. Das Wegekreuz von Saint-Armel stand früher am Fuß des Waschhauses und wurde 1988 auf einem modernen Sockel wiederaufgestellt. Das Friedhofskreuz ist als klassifiziertes Kulturerbe ausgewiesen.

Die Pfarrkirche Saint-Pierre ergänzt diese Zeugnisse mit einer Bauzeit von 1873 bis 1912. Zusammen eröffnen die Kreuze und die Kirche verschiedene historische Bezugspunkte: ein mittelalterliches Kreuz, ein Wegekreuz aus dem 17. Jahrhundert, eine Wiederaufstellung im Jahr 1988 und den Bauzeitraum der Kirche. So können Sie die Orte auch danach auswählen, ob Sie sich eher für Kreuzinschriften und Sockel oder für die Baugeschichte interessieren.

Weitere Reiseziele entdecken: Loguivy-Lès-Lannion, Saint-Adrien, Pléhérel-Plage, Ploumilliau, Plancoet, Saint-Michel-En-Grève, Plorec-Sur-Arguenon, Ploubazlanec.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Côtes-D’armor.

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