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Pommeret lässt sich über zwei unterschiedliche Reiseinteressen erschließen: Bewegung auf Wegen und sakrale Kunst samt Baugeschichte. Ein 27 km langes Wegenetz ist Wanderern und Mountainbikern vorbehalten; Kirchen, Kapellen und das Manoir du Frêche-Clos ergänzen den Blick um kulturgeschichtliche Themen. Bei der Suche nach einem Hotel in Pommeret können diese Schwerpunkte helfen, die Reiseplanung zu ordnen – etwa danach, ob Bewegung oder Bau- und Sakralgeschichte im Vordergrund stehen sollen.

Wanderwege und Landschaft

Das Wegenetz in Pommeret umfasst 27 km und ist Wanderern und Mountainbikern vorbehalten. Drei Rundwege bilden ein Kleeblatt; sie führen durch schattige Wege und Wälder sowie an Flüssen entlang. Die Gesamtlänge des Netzes und die Form der Rundwege geben unterschiedliche Orientierungspunkte für die Planung.

Die Route „Pommeret - Quand chapelle et manoirs nous content l'histoire...“ ist für Wanderungen, Mountainbiking und Reiten als leicht eingestuft. Ihr Startpunkt liegt in der Rue du Clos de la Forge 1, 22120 Pommeret. Im Vergleich zur allgemeinen Angabe für das Wegenetz wird bei dieser Route zusätzlich Reiten genannt und eine Einstufung als leicht angegeben. Prüfen Sie vor der Abfahrt die Bedingungen vor Ort.

Einen eigenen Naturbezug in der Umgebung bietet die Anse de la baie d'Yffiniac, weniger als fünf Kilometer von Pommeret entfernt. Sie dient Zugvögeln als Rastplatz. Wer sich für Vogelzug interessiert, findet damit ein anderes Naturthema als die Weglandschaften aus schattigen Abschnitten, Wäldern und Flüssen.

Kirchen, Kapellen und Baugeschichte

Die Église Saint-Pierre ist die Pfarrkirche von Pommeret. Sie wurde 1894 an der Stelle der früheren Pfarrkirche errichtet. An die Kirche ist das Manoir du Frêche-Clos angebaut, das aus dem 17. Jahrhundert stammt. Seine Datierung liegt damit vor dem Bau der Kirche im Jahr 1894. Der Hauptaltar der Église Saint-Pierre besitzt ein Retabel aus dem 18. Jahrhundert.

Auch bei der Chapelle Notre-Dame-de-la-Rivière treffen mehrere Zeitebenen aufeinander. Die Kapelle wurde an der Stelle einer älteren Kapelle aus dem 14. Jahrhundert errichtet. Im 17. Jahrhundert wurde sie von den Herren des benachbarten Château de Cargouët gegründet. Der Bezug zum 14. Jahrhundert betrifft also die ältere Kapelle am Standort; die Gründung der Chapelle Notre-Dame-de-la-Rivière gehört ins 17. Jahrhundert.

Das Retabel des Hauptaltars der Chapelle Notre-Dame-de-la-Rivière umfasst ein zentrales Gemälde der Himmelfahrt Mariens sowie Statuen des heiligen Karl Borromäus und der Jungfrau mit dem Kind, genannt Notre-Dame de la Rivière. Die Kapelle beherbergt außerdem eine bemerkenswerte polychrome Holzstatue des heiligen Petrus. Wer sich für sakrale Kunst interessiert, findet hier damit sowohl ein mehrteiliges Altarretabel als auch eine Holzskulptur mit eigenem Bildthema.

Jedes Jahr am 15. August wird in der Kapelle ein Pardon gefeiert. Wenn Sie zu diesem Termin reisen, prüfen Sie vorher das genaue Programm.

Cidre als historische Tradition

Über die Bau- und Sakralgeschichte hinaus gehört auch die Herstellung von Cidre zur Geschichte Pommerets. Sie wurde ebenfalls „pilerie“ genannt und trug bis in die 1950er-Jahre zum Ruf des Ortes bei. Damit ergänzt eine frühere lokale Produktion die Themen Wandern, Kirchenkunst und Architektur um einen weiteren historischen Blick auf Pommeret.

Weitere Reiseziele entdecken: Crehen, Léhon, Lohuec, Pléneuf-Val-André, Plounévez-Quintin, Calanhel, Saint-Bihy, La Malhoure.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Côtes-D’armor.

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