Zum Inhalt

Saint-Carné vereint mehrere Themen für einen Aufenthalt: die kanalisierte Rance, eine alte Dorfstruktur, historische Bauwerke und einen Parcours im Bois du Tertre. Wer Hotels sucht, kann zuerst überlegen, ob Landschaft, Ortsgeschichte oder Bewegung den Aufenthalt prägen soll. Die besonderen Orte und Angebote geben dafür konkrete Anhaltspunkte.

Rance, Schleuse und Landschaft

Die kanalisierte Rance begrenzt Saint-Carné im Nordosten bei der Schleuse von Pont-Perrin. Das Château du Chêne-Ferron steht am Rand eines Plateaus mit Blick über die Rance. So zeigt sich der Fluss in zwei unterschiedlichen Beziehungen zur Landschaft: als Grenze bei der Schleuse und als Blick vom Plateau beim Château. Der Rundweg „Au cœur des vallées et des villages“ führt durch eine natürliche und friedliche Landschaft und ergänzt diese Orts- und Bauwerksthemen um einen landschaftlichen Schwerpunkt.

Dorfstruktur und historische Bauwerke

Das Dorf Saint-Carné hat eine alte Struktur mit mehreren Reihen von Wohnhäusern, die ländliche Gassen bilden. Wer sich für das Ortsbild interessiert, findet hier neben einzelnen Denkmälern auch eine räumliche Struktur, die den Charakter des Dorfes ausmacht.

Die ältesten von außen sichtbaren Teile des Château du Chêne-Ferron stammen aus dem späten 16. oder frühen 17. Jahrhundert. Südlich davon steht am Straßenrand die mittelalterliche Croix du Chêne, ein monolithisches Granitwegkreuz. Schloss und Wegkreuz bieten damit unterschiedliche Einblicke in die Baugeschichte Saint-Carnés: auf der einen Seite die ältere Anlage mit ihren datierten Bauteilen, auf der anderen ein steinernes Zeugnis mittelalterlicher Wegkreuzgestaltung.

Die Pfarrkirche Saint-Pierre bewahrt einen seitlichen Glockenturm aus der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts. An einem Fenstersturz ist die Jahreszahl 1666 vermerkt. Bei La Mancelais sind Bauteile erhalten, die möglicherweise aus dem 16. Jahrhundert stammen; dazu gehören der Treppenturm und der Kamin des Saals. Die vorsichtige Datierung dieser Teile bleibt dabei von der zeitlichen Einordnung des Kirchturms zu unterscheiden.

Auch die frühere Verwaltungsgeschichte gehört zum Bild des Ortes: Ein ehemaliges Wohnhaus nordöstlich der Kirche beherbergte bis 1835 die Steuerverwaltung von Saint-Carné sowie der benachbarten Gemeinden Lanvallay, Quévert, Aucaleuc, Trélivan und Léhon. Am Pont-Perrin befindet sich außerdem das restaurierte Schleusenwärterhaus. Es gehört zum Typ 3 der Schleusenhäuser am Canal d'Ille-et-Rance und ist ein zweigeschossiger rechteckiger Bau.

Bewegung und Verbindung mit dem Bus

Im Bois du Tertre verfügt der Parcours sportif über eine 30 Meter lange Seilrutsche, Hindernisse, Schwebebalken und Kletterwände. Die Ausstattung kann sich ändern; prüfen Sie vor dem Besuch, was aktuell vorhanden ist. Damit steht neben der Bau- und Landschaftsgeschichte ein konkretes Bewegungsangebot zur Auswahl.

Die kostenlose DINAMO!-Linie 7 verbindet Broons und Dinan über Saint-Carné und Le Hinglé. Da sich das Netz künftig ändern kann, prüfen Sie vor der Fahrt den aktuellen Fahrplan. So können Sie die Busverbindung in Ihre Planung einbeziehen, ohne feste Fahrtzeiten vorauszusetzen.

Hotels passend zu Ihren Interessen suchen

Wenn Sie die Linie 7 einplanen, berücksichtigen Sie den Fahrplan für den gewünschten Reisetag.

Weitere Reiseziele entdecken: Bréhand, Penvénan, Saint-Juvat, Plésidy, Troguéry, Lanmérin, Henon, Pordic.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Côtes-D’armor.

Unterkünfte suchenAnzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.