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Saint-Clet verbindet eine Route bis an den Trieux mit Bau- und Kirchengeschichte. Für die Planung lohnt es sich, Weg und einzelne Besuchspunkte auseinanderzuhalten: Die Route „En allant vers le Trieux“ bietet konkrete Angaben zu Länge, Höhengewinn und Dauer; bei der Chapelle de Clérin ist der Wochenendzugang wichtig. So können Sie entscheiden, ob Sie den Aufenthalt vor allem zum Wandern nutzen oder historische Details in den Mittelpunkt stellen.

Zu Fuß am Trieux

Die Route „En allant vers le Trieux“ ist 8 km lang. Sie weist 200 m positive Höhendifferenz und eine angegebene Dauer von 1 Stunde und 45 Minuten auf. Kleine Landstraßen, Hohlwege und bewaldete Hänge gehören zu ihrem Verlauf; anschließend führt sie bis an die Ufer des Trieux. Damit hat die Strecke nicht nur den Fluss, sondern auch die verschiedenen Wegformen und bewaldeten Abschnitte im Blick. Länge, Anstieg und Dauer helfen Ihnen, den Platz der Wanderung im Tagesplan einzuschätzen.

Am Moulin de Quintin führt die Route an einem gestalteten Gelände vorbei, das sich als Zwischenstopp eignet. Zwei Mottes castrales, also Burghügel, liegen ebenfalls am Moulin de Quintin. Sie können den Weg damit auch unter dem Gesichtspunkt des örtlichen Kulturerbes betrachten, ohne den Zwischenstopp mit einem längeren Besuch gleichzusetzen.

In Saint-Clet sind derzeit zwei Wander-Rundwege ausgeschildert. Diese Zahl kann sich ändern, wenn weitere Wege fertiggestellt werden. Die Rundwege sind eine weitere Orientierung für alle, die zu Fuß unterwegs sein möchten; die genannten Angaben zu Länge, Anstieg und Dauer gehören dagegen zur Route „En allant vers le Trieux“.

Ein 3 km langer Hin- und Rückweg-Abstecher der Route führt zur Chapelle de Clérin und ihren Brunnen. Die Kapelle ist am Wochenende geöffnet. Prüfen Sie die Öffnungsangabe vor Ihrer Reise und berücksichtigen Sie den Abstecher als eigenen Teil Ihrer Tagesplanung. So bleiben die konkrete Strecke der Route und der zusätzliche Weg zur Kapelle als unterschiedliche Planungsdetails erkennbar.

Manoir, Kirchturm und Kerglas

Das Manoir du Cloître stammt aus dem letzten Viertel des 16. Jahrhunderts und wurde umgebaut. Es ist teilweise als Monument historique geschützt. Die Eintragung per Erlass vom 28. Juni 1972 umfasst die Fassaden und Dächer des eigentlichen Herrenhauses einschließlich des Turms und der hölzernen Wendeltreppe. Für die Baugeschichte sind hier sowohl die Datierung als auch der genau umrissene Umfang des Schutzes von Bedeutung.

Auch der Glockenturm der Église Notre-Dame de Saint-Clet bietet ein konkretes historisches Detail: Er beherbergt drei große Glocken namens Amélie, Marianne und Augustine. Getauft wurden sie 1928. Die Namen und das gemeinsame Jahr geben dem Kirchturm eine andere erzählerische Ebene als die Architekturgeschichte des Manoirs.

Ein weiterer kultureller Schwerpunkt ist das Gelände von Kerglas. Es besteht aus vier Gebäuden, von denen drei stillgelegt sind. In einem Gebäude ist noch eine Turbine sichtbar. Der Blick richtet sich hier auf den Gebäudebestand und die erhaltene technische Spur; das unterscheidet Kerglas von den Bauformen am Manoir und den benannten Glocken der Kirche.

Zusammen eröffnen die Orte verschiedene Interessen: Das Manoir steht für eine datierte Baugeschichte und einen teilweise begrenzten Schutzumfang, der Kirchturm für drei Glocken mit Namen und Taufjahr, Kerglas für stillgelegte Gebäude und eine sichtbare Turbine. Wer Saint-Clet auswählt, kann den Schwerpunkt daher auf die Wanderung am Trieux oder auf diese unterschiedlichen Facetten der Ortsgeschichte legen.

Weitere Reiseziele entdecken: Yffiniac, Saint-Glen, Pontrieux, Caouënnec-Lanévézéac, Le Gouray, Saint-Bihy, Meslin, Coatreven.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Côtes-D’armor.

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