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Ein Rundweg durch die Höhen des Mené, der Gipfel des Mont Bel-Air und historische Bauwerke geben Trébry ein klares Profil für eine Auszeit mit Bewegung und Kulturerbe. Für die Planung ist vor allem die Weglänge wichtig: Die Runde „De Trébry au Mont Bel-Air“ umfasst 14,5 Kilometer, gilt als mittelschwer und dauert etwa vier Stunden.

Rundweg durch die Höhen des Mené

Der Startpunkt liegt am Parkplatz gegenüber dem Rathaus von Trébry. Prüfen Sie vor der Abfahrt die örtlichen Wegbedingungen und die Verfügbarkeit des Parkplatzes. Mit der ungefähren Dauer lässt sich die Wanderung als eigener Schwerpunkt des Tages einordnen; Pausen können Sie nach Ihrem Bedarf berücksichtigen. Der Weg verläuft durch die typischen hügeligen Landschaften der Höhen des Mené und ist damit eine konkrete Möglichkeit, die Umgebung zu Fuß kennenzulernen.

Wo das Relief im Verlauf der Runde abfällt, entspringen kleine Wasserläufe. Zu ihnen zählt der Gouëssant, der zunächst noch als Rinnsal beginnt. Am Weg liegt auch die Source de la Perchais, ein ruhiger, grüner Ort zum Ausruhen und Picknicken. So treffen auf der Runde die bewegte Landschaft der Höhen und kleinere Wasserläufe aufeinander. Für die Aussicht lohnt der Blick auf den Mont Bel-Air: Bei klarem Wetter reicht er über das Pays de Penthièvre bis zum maritimen Horizont.

Mont Bel-Air und seine Kapelle

Der Mont Bel-Air liegt in der Gemeinde Trébry. Mit 339 Metern ist er der höchste Punkt des Départements Côtes-d’Armor. Auf seinem Gipfel steht die Chapelle Notre-Dame du Mont-Carmel, auch Notre-Dame de Bel-Air genannt. Sie wurde zwischen 1855 und 1862 errichtet und unterscheidet sich durch ihre achteckige Form. Acht überdachte Alleen laufen auf die Kapelle zu. Gipfellage, Architektur und Aussicht bilden hier einen gemeinsamen historischen und landschaftlichen Bezugspunkt.

Kirchen und historische Spuren

Ein anderer zeitlicher Bezugspunkt ist die Église Saint-Pierre et Saint-Paul, deren Bau auf das 17. Jahrhundert zurückgeht. In ihrem Inneren befinden sich sehr alte Statuen der Jungfrau Maria, der heiligen Anna, des heiligen Maudez, des heiligen André und des heiligen Mamert. Zusammen mit der zwischen 1855 und 1862 errichteten Gipfelkapelle zeigt die Kirche zwei unterschiedliche Stationen der örtlichen Baugeschichte.

Die Chapelle Saint-Maudez aus dem 19. Jahrhundert steht 200 Meter außerhalb des Rundwegs; bei ihr befinden sich eine Quelle und ein Kalvarienberg. Ebenfalls außerhalb der Runde liegt der Dolmen du Cas Rouge, und zwar 800 Meter vom Rundweg entfernt. Er ist auch unter den Namen „l’autel des fées“ und „table de sacrifice“ bekannt. Der Dolmen ist ein Überrest eines Tumulus und zeugt von kollektiven prähistorischen Bestattungen. Die beiden Abstände unterscheiden die Lage dieser historischen Orte im Verhältnis zur Runde: Saint-Maudez liegt näher am Rundweg als Cas Rouge.

Zum geschützten Kulturerbe der Gemeinde zählt außerdem das Château de la Touche-Trébry, das als Monument historique geschützt ist. Damit bietet Trébry unterschiedliche Anknüpfungspunkte: eine mittelschwere, etwa vierstündige Wanderung, eine Gipfelkapelle mit besonderer Architektur sowie sakrale und prähistorische Zeugnisse.

Weitere Reiseziele entdecken: Kergrist-Moëlou, Saint-Maden, Louargat, Ploubezre, Mégrit, La Bouillie, Saint-Gilles-Vieux-Marché, Trémuson.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Côtes-D’armor.

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