Wandern und Natur
Die Wanderrunde zur Chapelle de Gavrain beginnt in Renac, ist 17,5 Kilometer lang und dauert ungefähr vier Stunden und 30 Minuten; ihr Schwierigkeitsgrad ist mittel. Zu Beginn führt der Weg durch bewaldete Pfade bis zur Kapelle. Auf der Route führt er durch den historischen Häuserzeilenbestand im gleichnamigen Weiler. Am Kapellenhalt steht eine Picknickbank.
Das ländliche Landschaftsbild von Renac ist durch welliges Relief und den Wechsel von Anbauflächen, Wäldern und Heiden geprägt. Zu den erhaltenen Naturgebieten gehören das Marais de Vilaine und das Canut-Tal. Auch das Marais de Gannedel erstreckt sich über Renac sowie La Chapelle-de-Brain, Avessac und Sainte-Marie.
Im Marais de Gannedel führt ein markierter Entdeckungspfad mit Informationstafeln zur örtlichen Flora und Fauna. Mit sechs Kilometern und ungefähr zwei Stunden und 30 Minuten ist er eine kürzere Zeitoption als die Runde zur Chapelle de Gavrain. Vor dem Naturgebiet liegt ein kleiner Parkplatz.
Radrouten mit unterschiedlichen Profilen
Die Routenauswahl in Renac umfasst sechs Wanderwege, vier Mountainbike-Runden und drei Radrunden. Zwei Radstrecken unterscheiden sich deutlich in Länge, angegebener Dauer und Schwierigkeitsgrad. Die Boucle vélo de Renac Nr. 10 ist 38 Kilometer lang, als schwierig eingestuft und mit drei Stunden und 45 Minuten angegeben. Von Renac führt sie über kleine Landstraßen an die Ufer der Vilaine.
Der Circuit VTT La Butte aux Ânes Nr. A4 ist mit 23 Kilometern, zwei Stunden und 20 Minuten und der Einstufung „sehr leicht“ ein anderes Profil. Die Strecke führt durch bewaldete Bereiche zur Chapelle de Gavrain. Zu ihr gehören auch technische Abschnitte in einem alten Schiefersteinbruch sowie nahe dem Telekommunikationsturm. Prüfen Sie vor dem Aufbruch die aktuellen Routenbedingungen sowie Hinweise zu Parkplatz und Picknickbank.
Kulturerbe in Renac
Kapellen, Brunnen, Mühlen und Kirchen zählen zum lokalen Kulturerbe, das sich bei Spaziergängen entdecken lässt. Die Zugangsmöglichkeiten können je nach Ort unterschiedlich sein. Die Chapelle frairienne Saint-Fiacre in Trobert wird dem 17. Jahrhundert zugeordnet. In ihrem Chor sind zwei wiederverwendete gekuppelte Fenster aus dem 15. Jahrhundert erhalten.
Die Chapelle de Trobert zieht jedes Jahr im September eine Wallfahrt an, die wahrscheinlich der Verehrung des heiligen Fiacrius dient. Wenn Sie Ihre Reise an diesem Termin ausrichten möchten, prüfen Sie die aktuellen Daten vorab. Zur Geschichte der Kirche Saint-André in Renac gehört ein Prozessionsbanner, das der Pfarrei Renac 1910 geschenkt wurde.
Pommaron und Kastaniengebäck
Eine lokale Spezialität ist der Pommaron: ein kleines Briochegebäck aus Kastanienmehl und Äpfeln, eingewickelt in ein Kastanienblatt. Daneben bietet eine Bäckerei in Renac das ganze Jahr über Brote und Feingebäck aus Kastanienmehl an. Damit zeigt sich die Kastanie nicht nur in einer einzelnen Spezialität, sondern auch in den ganzjährig angebotenen Backwaren.
Weitere Reiseziele entdecken: La Bouëxière, Landéan, Montours, Vern-Sur-Seiche, La Chapelle-Chaussée, La Chapelle-De-Brain, Saint-Méen-le-Grand, Guichen.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Ille-Et-Vilaine.