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Bessey-Lès-Cîteaux verbindet die Landschaft der Plaine de Cîteaux mit einer besonderen Kirchen- und Kapellengeschichte. Zwischen geschützten Wald- und Teichlandschaften, religiöser Kunst und einem beschriebenen Wander-Rundweg finden Sie unterschiedliche Anknüpfungspunkte für Ihre Reise.

Landschaft zwischen Vouge und Wäldern

Bessey-Lès-Cîteaux liegt in der Landschaftseinheit Plaine de Cîteaux, zwischen der Vouge und den Wäldern von Cîteaux und Izeure. Die Ebene ist von Eichenwäldern, geradlinigen Wegen, landwirtschaftlich genutzten Lichtungen oder Wiesen sowie feuchten Senken geprägt. Das mit dem Ort verbundene Natura-2000-Gebiet „Forêts de Cîteaux et environs“ umfasst ausgedehnte Laubwaldmassive, zahlreiche Teiche und landwirtschaftlich geprägte Landschaften der Saône-Ebene. Bessey-Lès-Cîteaux gehört zum Natura-2000-Gebiet und zu dessen Vogelschutzgebiet; die Kennungen lauten SIC FR2601013 und ZPS FR2612007.

Auch zur Orientierung im Straßennetz gibt es zwei konkrete Anhaltspunkte: Zum örtlichen Netz gehört die RD116c zwischen Aubigny und Aiserey. Wer aus Richtung Aiserey kommt, erreicht Bessey-Lès-Cîteaux über eine dreibogige Brücke über die Vouge. Diese Lage zwischen Fluss, Wald und landwirtschaftlich geprägter Ebene gibt der Gegend ihren eigenen Landschaftscharakter.

Kirche Saint-Vincent und religiöse Kunst

Die Kirche Saint-Vincent ist ein Bau des 19. Jahrhunderts und ersetzte 1840 eine frühere Kapelle. Hinter dem Altar ist seit diesem Jahr der Retabel in die Wand eingelassen: ein geschnitztes Polyptychon mit sieben Tafeln zur Passion Christi. Das Werk aus dem Jahr 1430 wird Claus SLUTER zugeschrieben; sein Neffe Claus WERVE vollendete es. Die beiden Glocken der Kirche stammen aus den Jahren 1492 und 1509. So treffen in Saint-Vincent die Baugeschichte des 19. Jahrhunderts und deutlich ältere Kunst- und Glockendaten aufeinander.

Eine weitere Verbindung führt zur Kapelle Notre-Dame de Lée: Das Original der mit der Kapelle verbundenen Madonna wird in Saint-Vincent aufbewahrt. Die Kapelle enthält eine Kopie der an diesem Ort gefundenen Madonna. Sie stammt aus dem Jahr 1565 und wurde auf Wunsch von Louis de BAISSEY errichtet. Mit Notre-Dame de Lée ist außerdem eine lokale Wallfahrtstradition verbunden. Zusammen erzählen Kirche und Kapelle von religiöser Kunst, unterschiedlichen Bauzeiten und einer überlieferten Pilgertradition.

Château de BAISSEY und weitere Zeugnisse

Der Bau des Château de BAISSEY begann 1671. Kapitän LAVAL vollendete es Anfang des 18. Jahrhunderts mit Freitreppe, Schieferdach und Park. Am Château sind noch einige Fresken aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs sichtbar. Wenn diese Fresken für Ihre Planung wichtig sind, klären Sie bitte vorab, ob sie aktuell zu sehen sind.

Auch die Maison forte de Bessey-Lès-Cîteaux und die Motte Montjardin zeigen die unterschiedlichen Einordnungen des örtlichen Erbes: Die Maison forte wird als modernes Schloss klassifiziert, die Motte als Reste eines Erdwerks. Damit reicht die Bandbreite der beschriebenen Zeugnisse von Schlossarchitektur bis zu einer als Erdwerk eingeordneten Anlage.

Wandern auf dem Rundweg Notre-Dame de Lée

Eine am 8. März 2019 veröffentlichte Beschreibung nennt für den Wander-Rundweg Notre-Dame de Lée eine Länge von 8,4 Kilometern, 110 Höhenmeter und eine Dauer von zwei Stunden. Diese Angaben bieten einen konkreten Rahmen für Ihre Zeitplanung; prüfen Sie vor der Wanderung den aktuellen Wegverlauf und die Markierung.

Dieselbe Beschreibung nennt außerdem einen etwa einen Kilometer langen Weiterweg zu einem Parkplatz bei der Kapelle Notre-Dame de Lée. Die Entfernung ist ein Näherungswert. Prüfen Sie die aktuellen Parkmöglichkeiten vorab, wenn Sie diesen Abschnitt in Ihre Planung aufnehmen.

Weitere Reiseziele entdecken: Monthelie, Chevigny-Saint-Sauveur, Bure-les-Templiers, Bouilland, Clomot, Sennecey-Lès-Dijon, Agencourt, Premeaux-Prissey.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Cote-Dor.

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