Grésigny-Sainte-Reine bietet mit dem Wanderweg „Autour du Rabutin“ eine konkrete Wegorientierung und mit Kirche, Château und Mont-Auxois mehrere historische Anknüpfungspunkte. Zu den Themen des Ortes gehören eine geschützte Kirche, ein Fresko, ein mittelalterliches Château und archäologische Bezüge zur Belagerung von Alésia. Für Ihre Planung können Sie deshalb zwischen einem Schwerpunkt auf dem Wegverlauf und einem auf Denkmal- und Ortsgeschichte unterscheiden.
Wanderweg und Orientierung
Die 2023 veröffentlichte Wegbeschreibung für „Autour du Rabutin“ nennt einen 250 Meter langen Abschnitt, der bergab in Richtung Grésigny-Sainte-Reine führt. Im Ortsverlauf geht der Wanderweg über die Rue de l'église und die Grande Rue und zurück zum Parkplatz vor der Kirche. Damit sind zwei Straßen und ein benannter Rückkehrpunkt Teil der Wegorientierung. Prüfen Sie vor dem Losgehen die örtlichen Bedingungen.
Kirche, Fresko und Château
Die Kirche in Grésigny-Sainte-Reine ist als historisches Denkmal geschützt und durch Erlass vom 3. November 1925 eingetragen. Die Kirche Saint-Pierre und Saint-Paul in Grésigny-Sainte-Reine enthält ein Fresko aus dem 15. Jahrhundert. Das mittelalterliche Château von Grésigny-Sainte-Reine geht auf das 11. oder 12. Jahrhundert zurück und ist heute zu einem Bauernhof umgewandelt. Dort ist ein alter Rundturm erhalten, der als Taubenschlag diente. Beim Château kommen somit das mittelalterliche Alter, die spätere Umwandlung und die überlieferte Nutzung des Turms zusammen; das Fresko setzt einen eigenen künstlerischen Akzent.
Mont-Auxois und archäologische Bezüge
Ein Teil des Mont-Auxois liegt auf dem Gebiet von Grésigny-Sainte-Reine. Um den Mont-Auxois zu erreichen, muss die dreibogige Sainte-Reine-Brücke überquert werden. Das Castellum 18 der Armee Caesars befindet sich am Ort Fontaine au Fer in Grésigny-Sainte-Reine, nördlich des Mont-Auxois und östlich des Ortes; es ist als historisches Denkmal geschützt. Grésigny-Sainte-Reine gilt aufgrund bedeutender archäologischer Zeugnisse im Zusammenhang mit den Arbeiten zur Belagerung von Alésia als archäologisch sensibel. Die Angaben verorten damit sowohl den Teil des Mont-Auxois im Ortsgebiet als auch das Castellum und die Brücke als Orientierungspunkte.
Fontaine des Dartreux und weitere Zeugnisse
Im Jahr 1686 erhielt das Hôpital Sainte-Reine die Genehmigung, Wasser aus einer Quelle bei Grésigny zu beziehen; später wurde diese Quelle Fontaine des Dartreux genannt. An der Fontaine des Dartreux am Nordhang des Mont-Auxois befindet sich ein Oratorium, dessen Widmung der heiligen Reine zugeschrieben wird. In Grésigny-Sainte-Reine und im Wald sind zwei Menhire und sieben Kreuze zu sehen. Während die Wasserbeziehung ein konkretes Jahr trägt, lenken Menhire und Kreuze den Blick auf weitere historische Zeugnisse im Ort und im Wald.
Der Wegverlauf bietet benannte Orientierungspunkte; die historischen Themen reichen vom geschützten Kirchengebäude bis zu den Zeugnissen am Mont-Auxois und im Wald.
Weitere Reiseziele entdecken: Thury, Bouilland, Marigny-lès-Reullée, Montigny-Sur-Aube, Cessey-sur-Tille, Lanthes, Échevronne, Ménessaire
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Cote-Dor.