Zum Inhalt

Corbigny liegt zwischen dem Morvan und dem Canal du Nivernais. Der Ort bietet mehrere klar unterscheidbare Anknüpfungspunkte für eine Reise: Pilger auf dem Weg von Vézelay nach Santiago de Compostela, Radfahrer auf einer Véloroute, Wanderwege rund um Corbigny sowie Zeugnisse sakraler und handwerklicher Geschichte. Wenn Sie eine Unterkunft suchen, können Sie den Schwerpunkt Ihres Aufenthalts zunächst nach Bewegung, Kultur oder örtlichen Terminen wählen.

Etappen und Wege rund um Corbigny

Corbigny ist Etappenort für Pilger, die von Vézelay in Richtung Santiago de Compostela unterwegs sind, und ebenso Etappenort für Radfahrer auf der Véloroute. Rund um den Ort gibt es außerdem zahlreiche Wanderwege. Für Ihre Planung sind das unterschiedliche Anknüpfungspunkte: Bei der Pilgerreise sind Ausgangs- und Zielrichtung benannt, für Radfahrer die Etappenfunktion an der Véloroute und für Wanderer die Wege in der Umgebung. So können Sie zuerst überlegen, welche dieser Reiseformen am besten zu Ihrem Vorhaben passt.

Auch der Bahnhof gehört zur praktischen Orientierung. Von Corbigny fahren täglich sechs Abfahrten unter der Woche und sieben am Wochenende nach Paris; darunter ist täglich eine direkte Hin- und Rückfahrt. Zu bestimmten Zeiten und auf bestimmten Teilstrecken wird der Verkehr mit Bussen durchgeführt. Da sich Fahrpläne und Abfahrtszahlen ändern können, prüfen Sie die Verbindung vor Ihrer Reise.

Sakrale Kunst und handwerkliches Erbe

Die Église Saint-Seine wurde 1537 geweiht und besitzt 22 Chorgestühle aus dem 12. Jahrhundert. Die Église Saint-Seine wurde 1537 geweiht und besitzt 22 Chorgestühle aus dem 12. Jahrhundert. Damit sind die Chorgestühle aus dem 12. Jahrhundert älter als die Weihe der Kirche im Jahr 1537. Damit bietet die Kirche einen konkreten Zugang zu mehreren Epochen der lokalen Geschichte.

Auch die Abtei von Corbigny, bekannt als Abéïcité, verbindet historische Bezüge mit einer künstlerischen Rolle: Seit 2003 ist sie ein Ort der künstlerischen Schöpfung und Vermittlung. In ihrer Salle Bleue verbinden sich moderne und historische Elemente. Wer sich für das Zusammenspiel von Geschichte und Kunst interessiert, findet hier neben der Église Saint-Seine einen weiteren eigenständigen Kulturbezug.

Ein handwerkliches Erbe ist die Tuilerie-briqueterie de la chapelle de Sarre. Sie ist seit dem 18. Jahrhundert in Betrieb und arbeitet weiterhin vollständig handwerklich. Besuche sind unter der Woche während der Arbeitszeiten kostenlos; am Wochenende ist eine Besichtigung nach vorheriger Vereinbarung möglich. Stimmen Sie die Besuchsmodalitäten vorab ab, besonders wenn Sie einen Wochenendtermin planen.

Das Monument de l’Emeraude erinnert an den Absturz der Dewoitine D 332 mit dem Kennzeichen FAMMY am 15. Januar 1934. Dieser Gedenkort ergänzt die sakrale und handwerkliche Geschichte um ein konkretes Ereignis der lokalen Luftfahrtgeschichte.

Markttage im Kalender

Jeden Freitagvormittag findet in der Grande Rue ein Markt für regionale Erzeugnisse statt. Eine Foire gibt es am zweiten Dienstag jedes Monats auf dem Champ de Foire und in der Grande Rue. Die Termine unterscheiden sich damit sowohl im Rhythmus als auch in der Tageszeit: Der Markt ist wöchentlich am Vormittag, die Foire monatlich am zweiten Dienstag. Wenn Sie Ihren Aufenthalt nach einem dieser Termine ausrichten möchten, prüfen Sie den örtlichen Kalender vor der Anreise.

Weitere Reiseziele entdecken: Lucenay-Lès-Aix, Moussy, Moulins-Engilbert, Alligny-Cosne, Sermoise, Couloutre, Sémelay, Montaron.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Nièvre.

Unterkünfte suchenAnzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.