Zum Inhalt

Kirchenbau, Mühlengeschichte und mehrere benannte Routen geben Lavault-De-Frétoy unterschiedliche Anknüpfungspunkte für die Reiseplanung. Die Église Saint-André setzt einen architektonischen Schwerpunkt; historische Mühlen und archäologische Spuren ergänzen ihn um Industrie- und Frühgeschichte. Zugleich durchqueren Rund- und Themenrouten die Gemeinde. Für die Auswahl des Aufenthalts lohnt es sich, Ortsgeschichte und Touren als verschiedene Schwerpunkte zu betrachten: Bei den Wegen stehen teils Streckenlänge und Schwierigkeit, teils die Verbindung zwischen Zielen im Vordergrund.

Kirchenbau und Mühlengeschichte

Der Bau der Église Saint-André begann in den 1880er-Jahren und wurde erst gegen Ende des 19. Jahrhunderts abgeschlossen. Ihr Grundriss hat die Form eines lateinischen Kreuzes. Das vierschiffig gegliederte Langhaus umfasst vier Joche; die Apsis ist als Halbkuppel ausgeführt, und ein Glockenturm überragt das Portal. Die Kirche ist aus behauenem Granit erbaut und im neuromanischen Stil gestaltet. So verbindet sich eine klar erkennbare Gesamtform mit einer detailliert gegliederten Architektur.

Auch die Ortsgeschichte lässt sich an konkreten Zeitangaben ablesen. Die Mühle von Lavault an der Rainache stammt aus dem späten 18. Jahrhundert und war bis Anfang der 1970er-Jahre als Getreidemühle in Betrieb. Das Château de Montmartin wurde 1873 von Hugues de Chambure erbaut. Die beiden Geschichten setzen unterschiedliche Akzente: Bei der Mühle ist neben ihrer Entstehungszeit auch die lange Nutzung als Getreidemühle überliefert; beim Château steht das Baujahr im Mittelpunkt.

Rundtouren durch die Gemeinde

Die Boucle de Planchez en Morvan durchquert Lavault-De-Frétoy. Die Rundtour ist 32,5 Kilometer lang, mittelschwer und mit Cyclo Jaune 3 Rouge ausgeschildert. Zu den zehn Kulturerbestätten, die auf der Tour genannt werden, gehört das Moulin à huile de Lavault. Länge und Schwierigkeitsgrad helfen, den Charakter dieser Tour einzuordnen; die Routendetails können sich ändern, informieren Sie sich daher vor der Tour lokal.

Der Rundkurs Le plus grand des grands lacs circuit n° 6 führt ebenfalls durch die Gemeinde und verbindet die beiden größten Seen des Morvan. Hier steht die Seenverbindung im Vordergrund, während die Boucle de Planchez en Morvan zusätzlich mit einer konkreten Länge und einem Schwierigkeitsgrad beschrieben ist. Auch der Château-Chinon Circuit n° 14 durchquert Lavault-De-Frétoy.

Besuchspunkte und Landschaft

Der Pas de l'Ane de Saint Martin ist seit 1928 als historisches Denkmal klassifiziert und kann besichtigt werden. Parkmöglichkeiten sind vorhanden; ein GR-de-Pays-Wanderweg liegt weniger als 500 Meter entfernt. Auch der Fou de Verdun kann besichtigt werden. Er ist über einen Gemeindeweg erreichbar, Parkmöglichkeiten sind vorhanden, und weniger als 500 Meter entfernt verlaufen GR-de-Pays- und GTM-Wege, die sich für Wanderungen und Mountainbike-Touren eignen. Prüfen Sie vor einem Besuch die aktuellen Zugangsinformationen; beim Fou de Verdun können sich die Bedingungen auf Privatgelände ändern.

In der Nähe des Fou de Verdun liegt das Oppidum de Verdun auf einem befestigten Geländesporn. Dort gibt es Eduenische Überreste aus der Zeit um 600 v. Chr., darunter ein sogenanntes gallisches Tor. Lavault-De-Frétoy gehört außerdem zu den Gemeinden der ökologischen Zone Vallée de l'Oussière, Eperon Barré de Verdun. Der Ort verbindet damit mehrere klar unterscheidbare Themen: Baugeschichte, Mühlennutzung, archäologische Zeugnisse sowie Wege für Wanderungen und Radtouren.

Weitere Reiseziele entdecken: Bitry, Azy-Le-Vif, Epiry, Saincaize-Meaucé, Bazolles, Lormes, Cosne-Cours-Sur-Loire, Tannay.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Nièvre.

Unterkünfte suchenAnzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.