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Mâcon verbindet Bauwerke verschiedener Epochen mit archäologischen Funden, Lamartine-Sammlungen und Wein. Die Themen reichen von den erhaltenen Teilen einer ehemaligen Kathedrale über eine Kirche des 19. Jahrhunderts bis zu einem Rundgang durch Architektur, Literatur, Gastronomie und Geschichte. Wenn Sie ein Hotel in Mâcon suchen, können Sie die Destination danach auswählen, ob Bau- und Stadtgeschichte, Wein oder eine Radverbindung stärker zu Ihren Plänen passt.

Kunst und Baugeschichte

Das Musée des Ursulines bewahrt mehr als 25.000 Werke. Sie bilden ein Panorama der Kunstgeschichte von der Antike bis ins 20. Jahrhundert; die jeweiligen Präsentationen können sich ändern.

Das Vieux Saint-Vincent bewahrt die Türme und den Eingangsportikus der ehemaligen Kathedrale von Mâcon. Zum Bauwerk gehört auch ein romanisches Tympanon, das als außergewöhnlich gilt. Eine andere Bauphase repräsentiert die Église Saint-Pierre de Mâcon: Der Architekt André Berthier plante die neoromanische Kirche, die zwischen 1859 und 1865 errichtet wurde. In ihr befindet sich eine neugotische Orgel von Aristide Cavaillé-Coll aus dem Jahr 1866, die als Monument historique eingestuft ist.

Die Maison de Bois wurde zwischen 1490 und 1510 erbaut und gilt vermutlich als ältestes Haus von Mâcon. Ihre vollständig aus Holz errichtete Fassade trägt zahlreiche Statuetten maskierter Menschen- und Affenfiguren, oft von derb-erotischem Charakter. So steht die aufwendig gestaltete Fassade neben den religiösen Bauwerken als eigener Akzent im architektonischen Bild der Stadt.

Auch die Archäologie erweitert den Blick auf Mâcons Geschichte. Das Site Archéologique de Saint-Clément zeigt die Fundamente einer Begräbniskirche aus dem 6. Jahrhundert, aus der Zeit der ersten Bischöfe von Mâcon. Bei den Ausgrabungen wurden mehrere Dutzend Sarkophage freigelegt. Einen anderen Zugang zur Geschichte bietet der Espace Lamartine der Médiathèque: Seine Kulturerbesammlungen umfassen originale und illustrierte Ausgaben, Manuskripte, Korrespondenzen und ikonografische Dokumente zu Alphonse de Lamartine.

Stadtspaziergang und Wein

Die Cité des Climats et vins de Bourgogne in Mâcon liegt am Ufer der Saône nahe dem historischen Stadtzentrum. Ihr Besucherparcours umfasst eine Verkostung von Wein oder Traubensaft. Prüfen Sie vor der Reise die aktuellen Ticketdetails zur Verkostung.

Der Tracé de la Plume ist ein ein- bis zweistündiger Rundgang durch Mâcons Architektur, Literatur, Gastronomie und Geschichte. Bronzene Federn am Boden markieren die Strecke. Sie umfasst 28 Sehenswürdigkeiten mit Erläuterungstafeln vor Ort; zum Rundgang gehört außerdem eine kostenlose mobile App. Wenn Sie die App einplanen, prüfen Sie ihre Verfügbarkeit vor der Reise.

Die angegebene Dauer macht den Tracé de la Plume zu einem klar umrissenen Programmpunkt. Seine Themen und Markierungen führen dabei über eine einzelne Bau- oder Kulturepoche hinaus: Architektur, Literatur, Gastronomie und Geschichte gehören gleichermaßen zum Rundgang.

Mit dem Rad unterwegs

Die Voie Verte führt von Chalon-sur-Saône über Cluny nach Mâcon. Die Verbindung „Voie Bleue – Voie Verte“ zur Voie Verte im Mâconnais ist von der Esplanade Lamartine an den Saône-Kais zugänglich. Prüfen Sie vor der Abfahrt die aktuellen Routenbedingungen und die Beschilderung.

Damit stehen unterschiedliche Arten der Erkundung nebeneinander: Der Tracé de la Plume ist ein ein- bis zweistündiger Rundgang durch Mâcons Themen und Sehenswürdigkeiten; die Voie Verte verbindet die Stadt mit Chalon-sur-Saône und Cluny. Ihre Wahl hängt also davon ab, ob Sie einen stadthistorischen Weg oder eine Radroute zwischen mehreren Orten in Ihre Planung aufnehmen möchten.

Weitere Reiseziele entdecken: Saint-Boil, Saint-Point, Virey-le-Grand, La Petite-Verrière, Bray, Romenay, Anzy-Le-Duc, Laives.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Saône-Et-Loire.

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