Eine etwa 300 Jahre alte Eiche, zahlreiche steinerne Cadoles und die Roche d’Aujoux geben Mancey markante Anknüpfungspunkte für einen Aufenthalt. Dazu kommen romanische Baukunst, Weinbau mit langer Geschichte und Routen für Fuß- und Mountainbike-Touren. Wenn Sie eine Übernachtung in Mancey planen, helfen diese unterschiedlichen Schwerpunkte dabei, den Aufenthalt an Ihren Interessen auszurichten.
Naturerbe, Steinkultur und Weinbau
Die Chêne du Tremblay, auch Gros Chêne de Mancey genannt, ist etwa 300 Jahre alt; ihr Stammumfang beträgt mehr als 4,3 Meter. Neben diesem Naturerbe gehören alte Baudenkmäler in den Weilern zum baulichen Erbe Manceys. Zahlreich sind auch die Cadoles, traditionelle steinerne Unterstände. Zusammen zeigen diese unterschiedlichen Zeugnisse, dass die örtliche Baugeschichte nicht nur an einzelnen größeren Bauwerken festzumachen ist.
Eine weitere Facette ist der Weinbau. Die Weinproduktion des Dorfes ist vollständig auf Weine mit kontrollierter beziehungsweise geschützter Ursprungsbezeichnung ausgerichtet; die frühere Bezeichnung AOC wurde in AOP umbenannt. Die Winzergenossenschaft von Mancey wurde 1929 gegründet. Produktionsausrichtung und Gründungsjahr geben dabei zwei verschiedene Einblicke: in die Herkunftsbezeichnung der Weine und in die Geschichte der Genossenschaft.
Kapelle und historische Bauten
Die kommunale Chapelle de Dulphey liegt in Dulphey nahe dem Schlosspark und dem Kriegerdenkmal. Sie ist rund und im romanischen Stil erbaut. Ihre Form und ihr Baustil geben der Kapelle ein klares architektonisches Profil; die nahegelegenen Bezugspunkte helfen, ihren Standort in Dulphey einzuordnen.
Das Château de Dulphey ist ein befestigtes Haus des 16. Jahrhunderts in Mancey bei Tournus in Burgund. Die Zugangsregelungen können sich ändern; klären Sie diese daher vor einer Besichtigung.
Das Lavoir de Montat zeigt eine andere Bauform: Das Waschhaus aus dem 19. Jahrhundert liegt unter freiem Himmel und ist nicht überdacht. Es wird direkt von der Quelle von Montat gespeist. Zum Lavoir führt ein Fußweg durch Gemeindewälder, unterhalb einer Kurve der Straße zum Col des Chèvres. Wegzustand und Zugang können sich ändern, prüfen Sie die Bedingungen deshalb vor dem Besuch.
Roche d’Aujoux: Panorama und Archäologie
Auf den Höhen von Mancey bietet die Roche d’Aujoux ein Panorama über die Täler der Saône und der Grosne. Zugleich ist der Ort ein bedeutender archäologischer Fundplatz: Überreste werden der Zeit vom späten 3. bis zum 4. Jahrhundert n. Chr. zugeordnet. In Burgund gilt die Roche d’Aujoux heute als bedeutender Fundplatz für die Erforschung ländlicher Kultpraktiken am Übergang von Paganismus zu Christentum. Die archäologische Einordnung kann durch künftige Forschung weiter verfeinert werden.
Zu Fuß oder mit dem Mountainbike
Der Spazierweg zum Belvédère de la Roche d’Aujoux beginnt und endet in der Gemeinde Mancey und ist 9,1 Kilometer lang. Er bietet Ausblicke auf das Grosne-Tal und die Côte chalonnaise. Der Zugang zum Belvédère führt über den Chemin de Moines GR76, einen Höhenweg zwischen Sennecey und Cluny. Prüfen Sie vor dem Start die Wegbedingungen; die Streckenlänge allein sagt nichts über den aktuellen Zustand des Weges aus.
Eine andere Bewegungsart bietet die Mountainbike-Route «Les crêtes boisées du Mâconnais»: Auf dem Rückweg nach Süden führt sie über Mancey und weiter nach Tournus. Für Ihre Planung unterscheiden sich die beiden Routen damit bereits durch die Fortbewegungsart und ihren beschriebenen Verlauf: Der Spazierweg führt zum Belvédère und ist mit einer Länge angegeben, während die Mountainbike-Route Mancey auf der südlichen Rückfahrt durchquert.
Weitere Reiseziele entdecken: Charmes, Montmort, Bissy-Sous-Uxelles, Cuisery, Dezize-Lès-Maranges, Ciry-Le-Noble, Saint-Julien-De-Civry, Mervans.
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