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Am linken Ufer des Serein zieht sich La Chapelle-Vaupelteigne am Fuß weinbewachsener Hänge entlang. Fluss, Rebflächen und die Kirche Saint-Sébastien geben dem Ort drei konkrete Anknüpfungspunkte: Landschaft, Geschichte und Wein. Wenn Sie einen Aufenthalt planen, können diese Themen dabei helfen, den Charakter des Orts einzuschätzen und zu entscheiden, welche Seite Sie besonders interessiert.

Flussufer und Rebflächen

Die Gemeinde umfasst 504 Hektar, davon 120 Hektar Rebflächen. Ihre Höhenlage reicht von 122 bis 252 Metern. La Chapelle-Vaupelteigne erstreckt sich längs des linken Sereinufers; die Weinberge bedecken die Hänge am Fuß des Orts. Zusammen geben diese Angaben ein präzises Bild der Landschaft: Das Flussufer und die Hänge gehören ebenso dazu wie die Rebflächen, die einen Teil der Gemeindefläche ausmachen. Wenn Sie Weinbau gern im Zusammenhang mit einer konkreten Ortslage betrachten, sind die Zahlen und die Lagebeziehungen hier hilfreiche Orientierung.

Ein namentlich bezeichneter Teil dieser Weinlandschaft ist der Premier Cru La Fourchaume. Er umfasst 35 Hektar und gehört zu den Rebflächen an den Hängen von La Chapelle-Vaupelteigne. Die 35 Hektar beziehen sich auf La Fourchaume, während die 120 Hektar die Rebflächen der Gemeinde insgesamt beschreiben. Diese Zahlen stehen für unterschiedliche Maßstäbe: einmal für einen benannten Premier Cru, einmal für die Rebflächen des gesamten Orts.

Saint-Sébastien: Kirche und Geschichte

Die Pfarrkirche Saint-Sébastien steht auf halber Höhe eines bewaldeten Hangs und überragt das Dorf. Ihre Lage verbindet sie sichtbar mit dem Relief, das auch die Weinberge prägt. Historisch greifbar wird die Kirche bereits im Jahr 1121: Robert, Bischof von Langres, übertrug sie der Benediktinerabtei Saint-Michel de Tonnerre. Ein Erlass vom 9. Dezember 1929 schützte Saint-Sébastien als historisches Denkmal.

Damit lässt sich die Kirche sowohl räumlich als auch geschichtlich einordnen: Sie gehört zum Ortsbild am Hang und ist zugleich mit einer konkreten mittelalterlichen Übertragung verbunden. Für Sie ist dieser Bezug besonders interessant, wenn Sie neben der Landschaft auch die Geschichte eines einzelnen Ortes in den Blick nehmen möchten. Die Angaben zur Lage und zur Übertragung erzählen dabei unterschiedliche Teile ihrer Geschichte.

Chablis-Weine und Verkostungen

Das Domaine Alexandre in La Chapelle-Vaupelteigne bietet Verkostungen von Chablis-Weinen an. Prüfen Sie vor der Anreise die aktuellen Besuchsmodalitäten. So können Sie diesen konkreten Weinbezug in Ihre Reiseplanung aufnehmen und die Verkostung passend zu Ihrem Besuch einordnen, ohne feste Zeiten vorauszusetzen.

Das Familienweingut Domaine Alexandre wird seit drei Generationen weitergegeben. Zu seinem Sortiment gehören Petit Chablis, Chablis, Chablis Cuvée Vieilles Vignes und Chablis Premier Cru Fourchaume; die Weinauswahl kann sich ändern. Die Verkostung bietet damit einen anderen Zugang zum Thema Wein als der Blick auf die Rebflächen und ihre Lage: Hier steht das Probieren von Chablis-Weinen im Vordergrund.

Auch das Domaine Goulley Philippe trägt zur Geschichte des Weinbaus am Ort bei. Seine Weine werden ausschließlich aus eigenen Trauben hergestellt. Seit 1991 war es das erste Weingut im Chablis-Gebiet mit einer Zertifizierung für ökologischen Landbau. Für Ihre Orientierung ergibt sich so ein klarer Unterschied: Beim Domaine Alexandre ist eine Verkostung als Besucherangebot genannt; beim Domaine Goulley Philippe geht es um die Herkunft der Trauben und die Geschichte der Zertifizierung.

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