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Monéteau lässt sich über drei unterschiedliche Schwerpunkte erschließen: die Yonne mit ihrer Zusammenführung mit dem Ru de Baulche, Wege für Rad- und Fußtouren und eine Baugeschichte, die von mittelalterlicher Kirchenarchitektur bis zu Brücken des 18. und 20. Jahrhunderts reicht.

Fluss, Anlegestelle und Obstgarten

Der Ru de Baulche mündet in Monéteau in die Yonne. Der Parc des Peupliers liegt am Ufer der Yonne. Die nautische Anlegestelle bietet Bootsfahrern Wasser- und Stromanschlüsse sowie Toiletten; außerdem gibt es ein Fahrrad-Reparaturset und eine Lademöglichkeit für Elektrofahrräder.

Im Erhaltungsobstgarten La Jonchère wachsen etwa 30 Apfel-, Pfirsich-, Pflaumen- und Kirschbäume verschiedener Arten. Zum Bestand gehören außerdem 120 Beerenobstgehölze und vier Bienenstöcke. Jedes Jahr findet dort ein festlicher Vormittag statt.

Wege und Anreise

Die Yonne-Véloroute verläuft durch Monéteau am rechten Ufer der Yonne. Für Spaziergänge und Radtouren eignen sich Wege und Treidelpfade in Monéteau. Im Forêt du Thureau du Bard gibt es auf 11 Hektar markierte Wege für Erholungs- und sportliche Aktivitäten. Für die Auswahl können Sie zwischen einer benannten Radroute, Wegen für Spaziergänge und Radtouren sowie markierten Waldwegen unterscheiden.

Der Bahnhaltepunkt Monéteau–Gurgy wird weiterhin von Zügen bedient. Der Schalter ist geschlossen, am Bahnsteig gibt es jedoch einen TER-Fahrkartenautomaten. Prüfen Sie vor Ihrer Fahrt die Betriebsdetails.

Brücken aus zwei Bauzeiten

An der Grenze zwischen Perrigny und Monéteau steht die Steinbrücke. Sie wurde zwischen 1781 und 1786 errichtet, ist vollständig aus Stein gebaut und hat zwei Bögen. Außen an der Balustrade ist ein Fries griechischer Inspiration angebracht. Seit 1947 ist die Brücke als historisches Denkmal eingestuft; der Erlass datiert vom 22. April 1947.

Die Pont Léon Cuffaut, früher Pont Eiffel genannt, wurde von 1909 bis 1913 als Ersatz für eine ältere Brücke errichtet. Sie wird mit dem Viadukt von Austerlitz in Paris verglichen. Am 5. April 2025 wurde sie in Pont Léon Cuffaut umbenannt. Die Bauzeiten setzen einen deutlichen Kontrast: Die Steinbrücke gehört ins späte 18. Jahrhundert, Pont Léon Cuffaut ins frühe 20. Jahrhundert.

Kirche Saint-Cyr-et-Sainte-Julitte

Die Kirche Saint-Cyr-et-Sainte-Julitte kann während der Gottesdienstzeiten besichtigt werden. Ihre Architektur ist von Bauphasen des 12. und 13. Jahrhunderts geprägt; spätere Veränderungen erfolgten unter anderem im 17. und 19. Jahrhundert sowie 1910.

Ein konkretes Ausstattungsstück ist die Chorbeschließungsbank aus dem Jahr 1672. Sie stammt aus der früheren Kirche Saint-Loup in Auxerre und ist mit einer Szene zur Legende des heiligen Nikolaus verziert. Damit verbindet der Kirchenbesuch die Baugeschichte des Gebäudes mit einem genau datierten Element seiner Ausstattung.

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