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Waldwege, ein Mühlenturm mit mittelalterlicher Vorgeschichte und eine Kirche mit vielfältigen Architekturelementen: Saint-Georges-sur-Baulche verbindet Landschaft und Ortsgeschichte auf engem thematischem Raum. Für Ihre Planung lohnt es sich, zwischen Wegen durch die Gemeinde und den einzelnen historischen Bauwerken zu unterscheiden.

Wald und Wege in Saint-Georges-sur-Baulche

Wald prägt die Landschaft: 28 Prozent des Gemeindegebiets sind bewaldet. Außerdem führen Fernwanderwege durch Saint-Georges-sur-Baulche. Die Fußwege verbinden die Ortsteile miteinander und ermöglichen sichere, umweltfreundliche Wege zum Ortszentrum.

Die Coulée verte durchquert die Gemeinde und eignet sich zum Gehen, Radfahren und Laufen. Nahe dem Ortszentrum liegt der Chemin de Celle. Er ist für Spaziergänge mit der Familie, Radtouren und Jogging geeignet. Damit stehen neben den Fernwanderwegen auch Wege mit ausdrücklich genannten Alltags- und Freizeitnutzungen zur Auswahl.

Route durch den Wald und alte Bahnspuren

Die Route „Evasion en forêt“ verlässt das Ortszentrum und erreicht rasch den Wald. Über den Fernwanderweg GR 13 führt sie in die Wälder von La Sinelle; anschließend verläuft sie zu den Höhen oberhalb von Saint-Georges-sur-Baulche und zum Ru de Baulche zurück. Prüfen Sie vor dem Aufbruch den aktuellen Status der Route.

Auf der Route können Besucher außerdem den ehemaligen Weg des Tacot entdecken. Diese Meterspurbahn verband Auxerre über Charbuy und Perrigny mit Joigny; Anschlüsse bestanden nach Fleury und Aillant. Die historische Verbindung gibt dem Weg einen zusätzlichen Ortsbezug, ohne dass damit der heutige Verlauf der Route mit der gesamten Bahnstrecke gleichzusetzen ist.

Ein weiteres Naturmotiv ist der Chêne de Saint-Marien, eine bemerkenswerte Eiche, deren Alter auf etwa 500 Jahre geschätzt wird. Er ist über den GR 13 und einen Waldweg erreichbar. Die Angabe bleibt eine Schätzung; sie macht den Baum zu einem besonderen Ziel für alle, die Natur und lokale Geschichte verbinden möchten.

Kirche und historische Bauwerke

Die Kirche Saint-Georges wurde wahrscheinlich zwischen dem späten 12. und dem frühen 13. Jahrhundert errichtet. Ihr Kompositstil vereint romanische, gotische, barocke und neoklassizistische Elemente. Im Inneren befindet sich eine bemerkenswerte Statue des heiligen Georg, an der noch Spuren der Polychromie erkennbar sind. Die verschiedenen Stile und die erhaltenen Farbspuren gehören zu den eigenständigen Details der Kirche.

Die Tour de Celle wurde 1576 errichtet und war wahrscheinlich der Turm der ersten Windmühle von Saint-Georges-sur-Baulche. Sie steht am Standort der verschwundenen Abtei Notre-Dame-de-Celles, deren Ursprünge ins 13. Jahrhundert reichen. Die mit der Tour verbundene Windmühle war bis in die 1850er-Jahre in Betrieb. So lassen sich mehrere Zeitabschnitte auseinanderhalten: die Abtei des Mittelalters, der Bau des Turms im 16. Jahrhundert und der spätere Mühlenbetrieb.

Auch das Château de Billy gehört zur Baugeschichte des Ortes: Ab 1902 wurde es von der Familie Poterat de Billy grundlegend umgestaltet. Das Priorat wiederum ist ein Gebäude aus dem 17. Jahrhundert und stammt aus der Zeit Ludwigs XIII. Zusammen mit der Kirche und der Tour de Celle zeigen diese Bauwerke unterschiedliche Kapitel der Ortsgeschichte, ohne dass sie zu einer gemeinsamen Besichtigungsroute verbunden werden müssen.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Yonne.

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