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Margon liegt im südlichen Teil des Parc naturel régional du Perche. Hier treffen Baugeschichte und Flusslandschaft auf unterschiedliche Möglichkeiten, die Umgebung zu entdecken: Die Kirche Notre-Dame-du-Mont-Carmel steht auf einem Felssporn über dem alten Ortskern, die Cloche prägt das Tal und der Plan d’eau de La Borde bietet ein breites Freizeitangebot. Wer Kultur und Natur verbinden möchte, findet in Margon mehrere verschiedene Anknüpfungspunkte für den Aufenthalt.

Kirche und Mühlengeschichte

Die Kirche Notre-Dame-du-Mont-Carmel stammt aus dem 11. Jahrhundert; romanische Überreste in ihrer Apsis geben Einblick in ihre frühe Baugeschichte. Ihre Lage auf dem Felssporn über dem alten Ortskern gehört ebenso zum Bild des Ortes wie die Spuren seiner einstigen Mühlen. Auch im Inneren der Kirche gibt es ein besonderes historisches Instrument: Die romantische Orgel wurde 1902 von Abbé Tronchet gebaut, dem Pfarrer von Margon und Orgelbauer.

Die restaurierte Orgel kann gehört werden, und Musiker sind eingeladen, auf ihr zu spielen. Wenn Sie einen Besuch oder eigenes Spiel auf dem Instrument planen, sollten Sie die konkreten Arrangements vor Ort bestätigen. Zur industriellen Geschichte Margons gehören drei ursprüngliche Mühlen: das Moulin de Beaudolet, das Moulin de la Cave und das Moulin de la Vallée. Zwei davon sind noch am Ufer der Cloche erhalten. Eine Mühle beherbergte vom Beginn des 20. Jahrhunderts bis in die 1960er-Jahre eine Eisfabrik. Kirche, Mühlen und Eisfabrikgeschichte eröffnen unterschiedliche Perspektiven auf die Entwicklung des Ortes.

Flusslandschaft und Wege

Die Cloche ist ein Fluss, dessen Tal von zahlreichen Weiden gesäumt wird. Dort grasen Rinder und häufig Percheron-Pferde. Auf etwa drei Kilometern verläuft der Canal d’Arcisses entlang der Cloche. Die Landschaft des Tals zeigt sich auch auf der Route „Le Val d’Ozée“, die durch eine von Hecken geprägte Gegend führt.

Für eine kürzere Wanderung kommt der Rundwanderweg „Margon – Le canal d’Arcisses“ infrage: Er ist 6 km lang, dauert etwa 1 Stunde und 30 Minuten und wird als sehr leicht eingestuft. Eine längere Zeitspanne nimmt die mit Margon verbundene Route „La vallée de la Cloche“ in Anspruch. Für sie sind 32,5 km und etwa drei Stunden angegeben. Der Vergleich von Länge und Dauer hilft bei der Planung des Tages, ohne die beiden Routen gleichzusetzen.

La Borde und der Wochenmarkt

Der 23 Hektar große Plan d’eau de La Borde liegt an der Cloche und der Huisne im alten Ortskern. Das Gewässer entstand aus einem früheren Kiesabbau. An der Freizeitanlage werden Angeln, Spaziergänge, Tretbootfahren, Jogging, Naturerkundungen und Spiele für Kinder angeboten; außerdem beginnen dort Mountainbike-Touren. Parkplatz, Toiletten und Picknicktische sind ebenfalls vorhanden. So stehen am selben Ort Aktivitäten am Wasser, Bewegung und ein Platz für eine Pause zur Auswahl.

Eine weitere Möglichkeit, Margon kennenzulernen, ist der Bauernmarkt „Le Petit Marché de Margon“. Er findet freitags von 15:30 bis 19:00 Uhr in der Markthalle statt und bringt Erzeuger aus dem Perche zusammen. Prüfen Sie den Termin vor Ihrem Besuch noch einmal. Für die Anfahrt führt eine ältere Wegbeschreibung über die D 910 bis Chartres und anschließend über die D 923 nach Margon. Da Straßenbedingungen und Beschilderung sich ändern können, empfiehlt es sich, die aktuelle Orientierung vor der Fahrt zu prüfen.

Weitere Reiseziele entdecken: Hanches, Montreuil, Brou, Ardelu, Le Mesnil-Simon, Flacey, Thivars, Maintenon.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Eure-Et-Loir.

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