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Montireau bietet unterschiedliche Anlässe für einen Aufenthalt: Die Église Saint-Barthélémy steht für Baugeschichte und Kunst, während eine Fernwanderroute und zwei Radstrecken durch den Ort führen. So können Sie bei Ihrer Planung einen kulturellen Schwerpunkt setzen oder Wandern und Radfahren in den Blick nehmen. Die konkreten Details zu Kirche, Schutzgebiet und Routen helfen dabei, diese Interessen voneinander zu unterscheiden.

Kirche und Baugeschichte

Die Église Saint-Barthélémy wurde in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts erbaut. Ihre Wandmalereien stammen aus mehreren Epochen: In der Apsis und den Seitenkapellen gehen sie auf das 16. und 17. Jahrhundert zurück, die Malereien im Chor auf das 19. Jahrhundert. Damit begegnen innerhalb der Kirche unterschiedliche Ausstattungsperioden, statt eines einzigen, einheitlichen Entstehungszeitraums.

Auch die großen Fenster zeigen ein architektonisches Detail: Sie sind in flamboyanter Gotik gestaltet und weisen noch Bleiverglasungen auf. Zur Ausstattung gehören außerdem zwei Grabaltäre aus behauenem Stein aus dem 16. Jahrhundert. Die Kirche selbst wurde durch Erlass vom 9. Juli 1980 als historisches Monument klassifiziert; die beiden Grabaltäre wurden am 4. Februar 1928 als geschützte Objekte klassifiziert. Wenn Sie die Kirche vor Ort besichtigen möchten, prüfen Sie die Zugänglichkeit am besten vor Ihrem Besuch.

Naturraum und Wege

Montireau ist Teil des 522 Hektar großen Natura-2000-Gebiets „Arc forestier du Perche d’Eure-et-Loir“. Die Gebietsfläche bezieht sich auf das gesamte Schutzgebiet. Zu seinen Lebensräumen zählen Auwälder mit Schwarz-Erle und Gewöhnlicher Esche. Der Zugang für die Öffentlichkeit kann je nach Grundstück variieren.

Die markierte Fernwanderroute GR®35 führt durch Montireau und ist insgesamt 69,9 Kilometer lang. Ihre GR-Wegmarkierungen sind weiß und rot. Für die Planung ist wichtig, die Gesamtlänge der Route von ihrem Verlauf durch Montireau zu unterscheiden: Die 69,9 Kilometer beschreiben die Fernwanderroute als Ganzes.

Auch zwei Radstrecken führen durch Montireau, unterscheiden sich jedoch in Typ und Länge. Die VTT-Rundstrecke „Par monts et par vaux“ ist 38,8 Kilometer lang und verläuft abschnittsweise durch Wälder. Die 31 Kilometer lange Fahrradschleife „Perruchet et ses migrateurs – Boucle vélo n°4“ beginnt in La Loupe; der Bahnhof La Loupe ist als nahegelegener Bahnhof zur Route genannt. Die Fahrradschleife ist mit grün-weißen Schildern und einer gelben Markierung mit der Nummer 4 ausgeschildert. Prüfen Sie ihre Bedingungen vor der Fahrt und kontrollieren Sie die Markierungen vor Ort.

In der Umgebung des Étang de Perruchet lassen sich während des Vogelzugs mit etwas Glück Graugans oder Silberreiher beobachten. Die Jahreszeit und die nicht garantierten Sichtungen machen diese Naturbeobachtung zu einer möglichen Ergänzung, nicht zu einem festen Programmpunkt.

Bei der Wahl zwischen den Routen hilft zuerst der Streckentyp: Die GR®35 ist eine Fernwanderroute, „Par monts et par vaux“ eine VTT-Rundstrecke und „Perruchet et ses migrateurs“ eine Fahrradschleife. Entscheiden Sie zunächst, ob Sie wandern oder Rad fahren möchten, und vergleichen Sie anschließend die jeweilige Streckenlänge. So lässt sich der Schwerpunkt Ihres Aufenthalts konkreter planen, ohne die drei Angebote als gleichartige Ortsrunden zu behandeln.

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